Samsung 3D-Fernseher: Bilder mit Tiefenwirkung

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Samsung 3D-Fernseher UE55H6470Von vier Flachbildfernsehern, die im Jahr 2014 über den Ladentisch gehen, zeigt mindestens einer 3D-Bilder – Tendenz steigend. Marktführer Samsung macht hier keine Ausnahme und hat zahlreiche 3D-Schirme im Angebot. Im Gegensatz zu anderen Herstellern setzen die Koreaner allerdings nicht auf Displays mit Polarisationsfiltern, sondern ausschließlich auf das aktive 3D-Verfahren, auch bekannt als Shuttertechnik.

Vor- und Nachteile

Marktführer Samsung beschränkt sich auf 3D-Flachbildfernseher mit Shuttertechnik, obwohl beide Verfahren Vor- und Nachteile haben: Bei einem Fernseher mit passiver 3D-Technik werden die Bilder für das rechte und das linke Auge gleichzeitig angezeigt. Ein Filter trennt die Bilder, indem er sie polarisiert. Passende Polfilter in den Brillen sorgen dafür, dass nur das jeweils korrekte Bild zum Auge des Betrachters gelangt. Nachteil: Weil die Bilder zeilenweise polarisiert werden, halbiert sich die vertikale Auflösung. Bei einem Blu-ray-Film mit 1080 Zeilen bleiben demnach 540 Zeilen übrig, deshalb sind die Bilder nicht ganz so scharf. Im Gegenzug punkten Polfilterbrillen beim Trage- und Bedienkomfort, denn sie sind leichter als aktive Shutterbrillen und brauchen weder Akkus noch Batterien. Außerdem ist das Bild vollkommen flimmerfrei.

1080p im 3D-Betrieb

Shutterbrillen sind schwerer und teurer als Brillen mit passiven Filtern, denn sie nutzen elektronische Bauteile. Dafür bleibt die vertikale Auflösung erhalten, denn die Bilder für das linke und das rechte Auge werden nicht gleichzeitig, sondern hintereinander angezeigt. Passend zum gezeigten Bild verdunkeln die aktiven Brillen das rechte oder linke Glas, damit im Kopf des Betrachters räumliche Effekte entstehen - im besten Fall flimmerfrei. Bis zur D-Serie (2011) wurden die Brillen mit Infrarot-Technik synchronisiert, mittlerweile nutzt Samsung Bluetooth. Zusätzlich zur Wiedergabe nativer 3D-Signale, die entweder per HDMI von einem Blu-ray-Player oder einer Konsole zugespielt, via DVB empfangen oder aus dem Netz geladen werden, lassen sich normale Videos in Bilder mit räumlicher Tiefenwirkung konvertieren.

Welches Verfahren besser ist, liegt im Auge des Betrachters – beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Soll es ein Fernseher von Samsung sein, stellt sich die Frage nach der 3D-Technik nicht, denn nach wie vor gibt es ausschließlich Geräte mit Shuttertechnik.

Autor: Jens