LG Smart-TVs: Flink, vielseitig und bequem zu steuern

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Sonntagabend, Tatortzeit. Sind Sie um 20:15 Uhr beschäftigt, ist das nicht zwingend ein Beinbruch, schließlich bieten viele Fernseher eine Aufnahmefunktion. Noch komfortabler läuft es mit einem Smart-TV, der das Programm direkt aus dem Internet streamt – ohne Vorarbeit, wann immer Sie wollen. Ein Druck auf die rote Taste der Fernbedienung genügt, um die ARD-Mediathek zu starten, hier lässt sich die verpasste Folge 30 Tage lang abrufen. Doch Mediatheken sind nicht alles: LG-Fernseher mit Netzwerkanschluss werfen Apps für Netflix, Amazon Video, DAZN, Sky Ticket und andere Streaming-Dienste sowie Spiele nebst weiteren, mehr oder weniger sinnvollen Anwendungen in die Waagschale. Obendrein fungieren LG-Smart-TVs als DLNA-Clients, sprich: Sie spielen Inhalte aus dem lokalen Netz, die von einer NAS-Festplatte, einem Smartphone oder einem anderen DLNA-Server bereitgestellt werden. Bei LG heißt diese Funktion „SmartShare“.

Oberfläche des LG-Betriebssystems webOS Die webOS-Startleiste am unteren Bildschirmrand erscheint auf Knopfdruck und lässt sich individuell mit Funktionen belegen (Bildquelle: lg.com)

Smarte Fernseher brauchen ein Betriebssystem. Aufgabe des Betriebssystems ist es, die neuen Inhalte nahtlos in das Fernseherlebnis einzubinden, was bei LG wunderbar funktioniert: Tester und Nutzer schätzen das „webOS“ getaufte Betriebssystem wegen seiner flüssigen und intuitiven Bedienbarkeit. So erscheint auf Knopfdruck eine Startleiste am unteren Bildschirmrand, die Sie individuell mit Apps und Funktionen bestücken können. Auch das schnelle Wechseln von Tasks und die Sprachsteuerung neuerer Modelle gefallen. Genau wie die App-Auswahl, die umfangreich, wenn auch nicht ganz so üppig wie bei Fernsehern mit Android TV ist, dem Betriebssystem, das von Sony, Philips und Sharp eingesetzt wird. Wenn man überhaupt etwas kritisieren will, dann den knallig bunten Look von webOS. Bedenken sollten Sie, dass es bei LG-Fernsehern – genau wie bei Smart-TVs mit anderen Betriebssystemen – nicht nur tolle Funktionen, sondern auch Gefahren gibt.
Platz Produktname Testberichte.de Note
1 LG 65SJ800V Sehr gut(1,4)
2 LG 55UJ7509 Sehr gut(1,5)
3 LG 55UJ6519 Gut(1,9)

LG Magic Remote 2018 Pfiffiger Signalgeber: Magic Remote (2018) mit Pointer-Funktion, Scrollrad, VoD-Direktwahltasten und Mikrofon (Bildquelle: lg.com)

Komplexe Funktionen verlangen nach neuen Bedienkonzepten, sonst wird es schnell nervig. Auch in dieser Beziehung punkten Smart-TVs von LG: Sie werden mit einer Bluetooth-Fernbedienung gesteuert, die eine präzise Pointer-Funktion, ein Scrollrad, Direktwahltasten für Netflix und Amazon Video sowie ein Mikrofon zur Spracheingabe ins Feld führt. Seit 2016 (webOS 3.0) gibt es außerdem eine Zoom-Funktion. Pointer-Funktion meint übrigens, dass Sie die Fernbedienung auf den TV richten und ein wenig mit der Hand wackeln, woraufhin ein Cursor erscheint, mit dem Sie jedwede Funktion erreichen und bequem steuern können. Vom Mikrofon profitieren Sie vor allem bei neueren Geräten mit webOS ab Version 4.0, hier hat LG die Sprachsteuerung (ThinQ) aufgebohrt und den Google Assistant integriert. Sie können nun komplexere Frage stellen, Smart-Home-Geräte steuern und alle möglichen Quellen nach bestimmten Inhalten durchsuchen.

Autor: Jens