Fernseher: Sieg und Kauftipp für den Philips

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top-test-6-fernseher1Der Markt für TV-Geräte bleibt in Bewegung: Die aktuellen Modelle sind nicht nur günstiger, sie überzeugen auch mit leichteren Chassis, umweltschonenden Materialien und niedrigem Stromverbrauch. Außerdem werden die Geräte immer vielseitiger. So bieten einige Fernseher die Möglichkeit, Netzwerk- und Online-Inhalte auf den Bildschirm zu holen. Die Zeitschrift „SFT“ hat sechs von ihnen getestet. Sieger nach Punkten wird das Modell von Philips.

Philips hat das Panel des 37PFL9604H in einen Rahmen aus gebürstetem Aluminium integriert. Die Fernbedienung liegt „angenehm schwer“ in der Hand, denn auch hier hat man sich für eine Metallblende entschieden Der 37-Zöller punktet mit dem als „Ambilight“ bekannten Umgebungslicht, auch die komplett überarbeitete und mit großen Symbolen ausgestattete Menüführung trifft den Geschmack der Tester. Anschlussfreude demonstriert das Gerät mit fünf HDMI-Eingängen, Netzwerkbuchse und integriertem WLAN. Die Internetfunktion „Net-TV“ konnte man leider nicht überprüfen, denn die Server standen zum Zeitpunkt des Tests noch nicht bereit. Mit an Bord sind Tuner für den digitalen Antennen- und Kabelempfang und eine CI+-Schnittstelle für die Entschlüsselung des digitalen Kabelprogramms. Schon bei SD-Signalen gelingen dem Philips gute Ergebnisse, besonders überzeugend fand man die Bilder aber bei HD-Kost: Hier lobt man die natürliche Farbwiedergabe, die ausgezeichnete Schärfe und das geschmeidige, weil nahezu fehlerfreie Bewegtbild. Abzüge gibt es nur für den etwas schwachen Schwarzwert.

In diesem Punkt gefiel der Sony KDL-40WE5W besser. Der LCD-Fernseher punktet außerdem mit guter Durchzeichnung in dunklen Szenen und einem „knackscharfen“ HD-Bild. Auch die Qualität bei SD-Signalen soll stimmen. Der Sony bietet vier HDMI-Schnittstellen, Komponenten- und Composite-Video-Anschluss sowie einen USB-Port für Fotos, Musik und Filme. Per Ethernet hat man Zugriff auf Bilder und RSS-Feeds aus dem Internet. Außerdem sind Widgets für Weltzeit, Uhr, Kalender und Taschenrechner mit an Bord. Pluspunkte sammelt das Gerät auch mit Blick auf die Leistungsaufnahme: So lässt sich der Fernseher mit einem Netzschalter vollständig von der Stromversorgung trennen. Außerdem kann man die Intensität des Hintergrundlichts verringern, wodurch das Gerät in dunkler Umgebung weniger als 80 Watt verbraucht. Obendrein registriert ein Bewegungssensor an der Front, ob überhaupt jemand zuschaut. Ist das nicht der Fall, dann schaltet sich das Bild automatisch ab. Der insgesamt sehr gute Eindruck wird nur durch den dünnen Klang des Flachbildschirms getrübt, hier ist man mit dem Testsieger von Philips deutlich besser beraten.

Mit einer Gesamtnote von 1,1 reicht es für den 37-Zöller von Philips zum Testsieg und damit zum Kauftipp. Das 40 Zoll-Gerät von Sony bringt es auf eine Note von 1,4. Für ihn sprechen die satte Schwarzdarstellung und die umfangreiche Ausstattung.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier.

Autor: Jens