Fernseher: Testsieger mit 32 Zoll

Weil sie sowohl im Wohnzimmer als auch im Büro eine gute Figur machen, erfreuen sich Fernsehern mit 32 Zoll großer Beliebtheit. Beim Funktionsumfang stehen die Geräte ihren XXL-Pendants in nichts nach - trotz kompakter Abmessugen. Wer sich in der 32-Zoll-Klasse am wohlsten fühlt, ist mit einem der beiden Testsieger gut beraten.

Toshiba 32TL933G

Den 32TL933G von Toshiba erklärt die Zeitschrift „Chip HD-Welt“ in Heft 5/2012 mit einer Gesamtnote von 1,9 („gut“) zum Klassenprimus. Unter den sechs Testkandidaten ist er der einzige, der native 3D-Signale akzeptiert und 2D-Bilder in die dritte Dimension konvertiert. Wermutstropfen: Die passenden Shutterbrillen muss man extra kaufen, sie gehören nicht zum Lieferumfang. Überdies lässt sich der Testssieger per LAN oder WLAN mit einem Router verbinden, damit man Dateien von lokalen Servern und Inhalte aus dem Internet abrufen kann, etwa die HbbTV-Angebote der TV-Sender. Alternativ werden die kompatiblen Multimedia-Dateien – laut Testmagazin „Chip HD-Welt“ verarbeitet das Gerät alle gängigen Video-Formate – per USB von einem externen Speicher abgespielt. Die Investition in einen USB-Speicher lohnt gleich doppelt, denn der 32-Zöller kann das via DVB-T und DVB-C empfangene TV-Programm auf den externen Speicher mitschneiden. Die Qualität der Bilder überzeugt, und zwar nicht nur bei HDTV-Sendern und Filmen von Blu-ray oder DVD, sondern auch bei PAL-Fernsehen, das „überdurchschnittlich sauber“ dargestellt wird. Leichte Kritik gibt es für den mit 10 Prozent recht hohen Crosstalk bei der 3D-Wiedergabe, trotzdem würden sich Doppelbilder nur bei „harten Kontrasten“ zeigen.

Sony Bravia KDL-32EX725

Mit 3D-Signalen und Inhalten aus dem Netz kommt auch der zweite Testsieger zurecht, der Bravia KDL-32EX725 von Sony. In Heft 3/2012 begeistert der 32 Zoll-Fernseher die Tester der Zeitschrift „Video HomeVision“ mit einem „stimmigen Rundum-Paket“. So gibt es kaum ein Dateiformat, dass der Flachbildschirm nicht verarbeitet. Per LAN oder WLAN kann man DLNA-Inhalte, die Mediatheken der TV-Sender, Video-on-Demand-Angebote und diverse Apps nutzen, darunter einen RSS-Reader, Facebook und Twitter. Die Anwendungen werden übersichtlich dargestellt und starten „relativ flott“. Überhaupt überzeugt die Bedienung – sieht man einmal davon ab, dass sich Programmierungen im ansonsten ordentlichen EPG nicht manuell ändern lassen. Beim wohl wichtigsten Testkriterium, der Bildqualität, kann der 32-Zöller ebenfalls punkten: „Grobe“ DVB-T-Signale und „kubistisch anmutende“ Videos aus dem Internet erstrahlen dank „X-Reality-Prozessor“ in neuem Glanz. HD-Bilder gefallen mit „leuchtenden Farben, knackiger Schärfe und einem ordentlichen Kontrast“. Selbst 3D-Inhalte werden sauber konturiert, nur in der Tiefe kommt es bisweilen zu Doppelbildern. Mit 79 Prozentpunkten („sehr gut“) lässt der 32-Zöller die anderen drei Testkandidaten klar hinter sich.

Autor: Jens