Spracherkennungsprogramme gibt es seit Mitte der 90er Jahre und die Entwicklung hat bis in die heutige Zeit große Fortschritte gemacht. Das liegt nicht allein an der Programmierung der Anwendungen, sondern auch an der enormen Verbesserung der Hardware. Das gute Zusammenspiel dieser beiden Faktoren ermöglicht es in der heutigen Zeit nahezu auf jedem PC Sprach- und Texterkennung zu nutzen. Rechtschreibkorrektur-Programme wie man sie von Duden oder den gängigen Textverarbeitungsanwendungen her kennt, stellen nicht so hohe Ansprüche.

Die inzwischen gebräuchlichste Nutzung der Spracherkennung wird bei der Zieleingabe eines Navigationsgeräts angewendet und als selbstverständlich hingenommen, dass man nicht mehr lange Tastaturbefehle eingeben muss. Leider schrecken immer noch viele vor einer gleichartigen Benutzung des Computers zurück. Das liegt mehr oder weniger daran, dass minderwertige Bordmittel der Windows-Betriebssysteme und Freeware-Programme dem User den Spaß daran verderben konnten. Man muss schon ein paar Euro für ein gut funktionierendes Spracherkennungsprogramm wie das Dragon Naturally Speaking Premium 11.5 von Nuance ausgeben. Als weiteres Utensil ist ein Headset (Kopfhörer-Mikrofon) im Lieferumfang enthalten und man kann mit dem Training beginnen. Nach einer kurzen Phase der Sprach-/Sprechübungen kann das Programm die eigene Stimme richtig interpretieren und Sprache in Text umwandeln – das Ergebnis ist verblüffend gut. Aber damit nicht genug, denn Windows-PCs lassen sich auch mit der Stimme steuern bis hinein in den Anwendungsbereich. Beispielsweise kann mit reiner Spracheingabe ein Office-Dokument bearbeiten und abspeichern, ohne einmal Maus oder Tastatur zu berühren. Nuance hat für sein Naturally Speaking spezielle Befehle für Office, Facebook und Twitter implementiert, die eine Bedienung zum Kinderspiel machen.

Bei der Texterkennung via Scanner sind die Qualitätsunterschiede ähnlich gravierend wie bei der Spracherkennung. Eine Vielzahl von FreeWare-Programmen liefert schrecklich fehlerhafte Ergebnisse, sodass die Korrektur zu viel Zeit in Anspruch nimmt und man den Text schneller abgetippt hat. Ähnlich verhält es sich mit den preisgünstigen Anwendungen, deren Ergebnisse nicht wirklich befriedigen können und die eigentliche Arbeits- und Zeitersparnis zweifelhaft ist. Auch gilt die Devise: Lieber ein paar Euro mehr investieren und ohne großen Ärger produktiv werden. Auch in diesem Bereich konnte der OCR-Software-Hersteller Nuance die Konkurrenz durch hohe Geschwindigkeit und Exaktheit der Ergebnisse in den Schatten stellen. OminPage Professional 18  bietet als weit entwickelte und ausgereifte Anwendung zur Texterkennung viele Möglichkeiten an, die ein schnelles und somit produktives Arbeiten ermöglichen.