StandardfutterDas Angebot an industriell gefertigtem Hundefutter ist in Supermärkten und Zoo-Fachgeschäften kaum noch überschaubar. Es kann hilfreich sein, sich daher die folgenden drei Grundregeln bei der Futterwahl zu verinnerlichen: Ist eine Alters- und bedarfsentsprechende Fütterung notwendig? Entsprechen die Inhaltsstoffe der benötigten Qualität und Ausgewogenheit? Wird das angebotene Futter vom Hund gut vertragen?

Allgemeines

Ausgewachsene sowie gesunde Hunde erhalten nur eine Hauptmahlzeit, die meist in den späten Nachmittagsstunden angeboten werden sollte. Hierbei kann es sich entweder um Dosen-/Nassfutter, Trockenfutter oder um eine Mischung aus beidem handeln. Wichtig ist, dass bei reiner Trockenfuttergabe genügend Wasser zugegeben wird, damit die Verdauung erleichtert wird. Tieren die ausschließlich Trockenfutter zu sich nehmen, sollte stets auch entsprechend viel Wasser zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten kann es passieren, dass sie bei entsprechender Stoffwechseldisposition schnell zur Nieren- oder Blasensteinbildung neigen. Wichtig: Um Mangelerkrankungen zu vermeiden, sollte eine ausschließliche Fütterung mit Essensresten vom eigenen Mittagstisch unbedingt vermieden werden. Ausgewogenheit des Futters bedeutet, dass ein Viertel Proteine, je ein starkes Drittel Kohlenhydrate und Fett vorhanden sind – aber auch Vitamine und Spurenelemente sollten auf keinen Fall fehlen. So nehmen viele Hunde gerne (wenn man sie daran gewöhnt hat) auch ein wenig rohes Obst oder Gemüse als Leckerchen zu sich, um diesen Bedarf zu decken. Gelegentliche Gaben von frischem Rind, Huhn und Geflügelherzen sind hochwertige Proteingaben, die Vitalität und Muskulatur-Erhaltung fördern. Wobei darauf zu achten ist, dass Geflügelfleisch immer ohne Knochen angeboten wird, da Hühnerknochen leicht zersplittern. Minderwertige Proteine im Fertigfutter sind allgemein schlecht verdaulich und produzieren unangenehme Gerüche.

Autor: Kai