Mit dem Wachstum vollbringen Welpen und Jungtiere die größte Leistung ihres Lebens und müssen dementsprechendes Futter bekommen. Die täglich mehrmalige Fütterung mit beliebigem Dosenfutter reicht hier bei weitem nicht aus. Denn für Knochen- und Muskelaufbau sind höhere Proteinmengen erforderlich als bei der erhaltenden Ernährung eines erwachsenen Hundes. Bei großen Rassen sollte eine Zufütterung mit Eiweißprodukten wie Quark, Frischfleisch und mit Kombipräparaten (Kalk und Vitamine) erfolgen, damit sich das Tier rassegerecht entwickeln kann.

Alte und kranke Hunde

Für ältere Hunde wird im Fachhandel vielerlei Seniorfutter angeboten, welches nicht mehr so energiereich ist, da der Bewegungsdrang und Auslauf bei den meisten Tieren nicht mehr so ausgeprügt ist wie in jüngeren Jahren. Mit der altersgerechten Fütterung beugt man einer belastenden Verfettung des Tieres vor – natürlich gibt es auch Hunde, die im fortgeschrittenen Alter nichts oder nur wenig an Vitalität und Bewegungsdrang eingebüßt haben und nicht in diese Kategorie einzuordnen sind. Tieren mit Zahnschäden sollte man entsprechend weiches Nassfutter anbieten und wenn es der Tierarzt für erforderlich hält, muss man bei bestimmten Krankheitsbildern (Nierensteine, Diabetes, Leberschädigungen) auch ein spezielles Diätfutter reichen.

BARF (Bones And Raw Food = Rohkost) als Ernährungsprinzip für Hunde ist für die Halter recht aufwendig, wenn keine Mangelerscheinungen auftreten sollen. Viele Hundehalter sind keine Ernährungsspezialisten und können mit dieser Methode den Bedürfnissen des Tieres meist nicht gerecht werden.

Dem Wissen folgend, dass Hunde Allesfresser sind, kann man seinem Haustier immer eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung anbieten. So erfreut man sich als Hundehalter lange Zeit an der Vitalität und Gesundheit des Tieres.

Autor: Christian