Steuererklärung

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Ratgeber zu Steuererklärung

Worauf kommt es bei der Steuererklärung an?

Mit einer Steuererklärung kann der Verbraucher einen Teil seiner geleisteten Abgaben an den Staat zurückholen. Für die Einkommensteuererklärung gelten ab sofort nicht nur neue Formulare, sondern auch veränderte Bedingungen.

Der Mantelbogen der Steuererklärung beinhaltet die Abrechnung von Sonderausgaben, die ab sofort für alle neu ist. Hier müssen vom Erklärenden lediglich Posten wie Beiträge und Spenden, die von Mitgliedern an Parteien überwiesen wurden, Spenden an Kirchen, gemeinnützige Vereine und andere soziale Organisationen und die Kirchensteuer eingetragen werden.

Steuererklärung frühzeitig abgeben

Wer Rückzahlungen vom Finanzamt erwartet, sollte frühzeitig seine Erklärung abgeben. In der Regel müssen Steuererklärungen bis zum 31. Mai beim Finanzamt eingegangen sein. Die Frist für Erklärungen, die auf freiwilliger Basis abgegeben werden, endet für das Jahr 2009 erst am 31. Dezember 2013.

Für geringfügig Beschäftigte und Haushaltshilfen winken Abzüge

Wer in seinem Haushalt einen geringfügig Beschäftigten arbeiten lässt, kann sich beim Finanzamt jetzt 20 statt früher 10 Prozent für Lohn- und Fahrtkosten anrechnen lassen und zwar bis zu einer maximalen Höhe von 510 Euro. Wer Ausgaben für Fensterputzer, Reinigungskräfte oder Gärtner hat, kann diese seit dem Jahr 2009 bis zu einer Höhe von 20.000 Euro steuerlich geltend machen. Bis zu 20 Prozent vom angegebenen Betrag werden von der Einkommensteuer des Erklärenden abgezogen, wobei die Höchstgrenze bei 4.000 Euro liegt.

Nachweis von Werbungskosten lohnt sich

Wer als Arbeitnehmer mindestens 14 Kilometer am Tag zum Arbeitsplatz zurücklegen muss, übersteigt die Pauschale für Werbungskosten, denn für jeden Kilometer werden 30 Cent berechnet. Wer sein eigenes Auto für den Weg zur Arbeit nutzt, in einen Unfall verwickelt wird und keine Unfallkosten erstattet bekommt, kann diese jetzt als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Daher sollte jeder Rechnungen für Reparaturen, Abschlepp- und Anwaltskosten bei der Steuererklärung einreichen, wobei die Höhe der Kosten keine Rolle spielt. Handelt es sich um einen Totalschaden, wird der Restwert angerechnet.

Ausgaben für den Pflegedienst angeben

Entstehen Kosten durch einen Heimaufenthalt oder wird ein anerkannter Pflegedienst beauftragt, können diese Ausgaben als außerordentliche Belastungen bei der Steuererklärung angegeben werden. Zu den Voraussetzungen gehören Nachweise über die Dienstleistungen. Das Finanzamt kürzt Krankheitskosten um eine zumutbare Belastung. Für nicht anerkannte Pflegekosten können Steuerpflichtige im Mantelbogen eine Ermäßigung beantragen, die sich auf haushaltsnahe Dienstleistungen beruft.

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  • Nach Feierabend lauert der Fiskus
    Guter Rat 5/2008 Im Gegenzug kann sie sämtliche in diesem Zusammenhang angefallenen Werbungskosten abziehen. Hier sind die Fallen Bei der zweiten Lohnsteuerkarte gilt immer die ungünstige Steuerklasse VI. Bei 700 Euro Nebenverdienst gehen 105 Euro Steuern ans Finanzamt. Die zu viel bezahlten Steuern gibt es bei Abgabe einer Steuererklärung zurück. Wer hohe Werbungskosten durch seinen Nebenjob hat und mehr als nur ein Mini-Job-Gehalt verdienen möchte, kommt an einer zweiten Lohnsteuerkarte nicht vorbei.
  • Seit dem 1. Januar 2009 wird die Abgeltungssteuer, auch Quellensteuer genannt, erhoben. Kreditinstitute und Banken führen diese direkt von der „Quelle“ an das Finanzamt ab, wobei Einkünfte aus privaten Veräußerungsgewinnen, Gewinne aus Kapitalanlagen, Wertpapieren, Derivaten und Stillhaltegeschäften mit 25 Prozent dieser Steuer unterliegen. Hinzu gerechnet werden der Solidaritätszuschlag sowie auch die Kirchensteuer. Nicht jeder muss fürchten, dass durch die Erhebung der Abgeltungssteuer Zinsgewinne und Dividenden aufgebraucht werden, denn berücksichtigt wird auch ein Sparerpauschbetrag.
  • Wird der Steuerbescheid zugeschickt, sollte niemand blind dem Finanzamt trauen. Wer genau hinschaut und Fehler entdeckt, sollte umgehend einen Einspruch einlegen, denn dieser zahlt sich in der Regel aus.
  • Wer seine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abgibt, hofft auf Rückzahlungen. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, alle Aufwendungen anzugeben, für die ein steuerlicher Abzug in Aussicht gestellt wird. Auch Vorsorgeaufwendungen, die nicht zu den bewährten Vorsorgeaufwendungen zählen, können steuerlich relevant sein. Ein Abzug in Höhe von 2.400 Euro winkt denjenigen, die ihre Beiträge für den Krankenversicherungsschutz allein zahlen müssen. Bei allen anderen Steuerpflichtigen gilt die Höchstgrenze von 1.500 Euro im Jahr. Angerechnet werden Beitragszahlungen für die Arbeitslosenversicherung, die Pflege-, Unfall sowie Haftpflicht- und Risikoversicherungen, die lediglich auf einen Todesfallschutz abzielen.
  • Haben Kapitalanleger einen Anlageverlust eingefahren, bietet die nächste Einkommensteuererklärung die Chance, sich einen Teil vom Fiskus wiederzuholen. Sind bestimmte Voraussetzungen gegeben, kann das Finanzamt Verluste mit Gewinnen, die beispielsweise durch den Verkauf von Wertpapieren erzielt wurden, verrechnen. Auf diese Weise kann die gesamte Steuerlast reduziert werden.
  • Damit Menschen mit Behinderungen einen erweiterten finanziellen Spielraum nutzen können, werden vom Finanzamt bei der Lohn- und Einkommensteuer Vergünstigungen in Form von Freibeträgen und Pauschalen gewährt. Steuervergünstigungen können bereits durch das Eintragen eines Freibetrags auf der Lohnsteuerkarte den Lohnsteuerabzug Monat für Monat reduzieren.
  • Ganz gleich, ob man sich im eigenen Haushalt, im Garten oder bei handwerklichen Tätigkeiten unterstützen lässt: wer einen Helfer beschäftigt, kann für die Dienstleistungen Steuerabzüge nutzen.
  • Für die Besteuerung von Altersvorsorgeaufwendungen gelten seit dem 1. Januar 2005 neue Regeln. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Vorfeld festgestellt, dass eine unterschiedliche Besteuerung von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und Beamtenpensionen mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes nicht vereinbar ist. Mit dem Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes gilt, dass die Bezüge von allen Rentnern nach und nach der Steuerpflicht unterliegen. Im Gegenzug werden dafür alle eingezahlten Beträge für die eigene Altersvorsorge schrittweise von der Einkommensteuer befreit.
  • Seit dem 1. Januar 2009 gilt die Abgeltungssteuer oder auch Zinssteuer genannt. Sie bezieht sich auf Dividenden, Zinsen und Gewinne aus einem Wertpapierverkauf, die ab 2009 erzielt wurden. Erstmals müssen in diesem Jahr bei der Einkommensteuererklärung die neuen Kriterien beachtet werden.
  • Wer im Ruhestand ist, kann sich in puncto Steuererklärung längst noch nicht geruhsam zurücklehnen. Pensionäre und Rentner müssen schnellstens abklären, ob sie in den vergangenen Jahren eine Steuererklärung hätten abgeben müssen. Kontrollen durch die Finanzämter können fatale Folgen haben, wenn eine Steuererklärung versäumt wurde. Wer dies jedoch frühzeitig nachholt, bevor das zuständige Finanzamt aufmerksam wird, kann straffrei ausgehen.
  • Den einen bringen die steuerlichen Neuregelungen 2010 für das kommende Jahr mehr Einnahmen, während andere mit Abschlägen rechnen müssen. Die Steueränderungen 2010 beinhalten auch einen neuen Steuertarif, der für viele Menschen Einsparungen mit sich bringt. Unter anderem wird auch die Abschreibung für Selbstständige vereinfacht.
  • Wer etwas verschenken will oder etwas zu vererben hat, sollte frühzeitig planen. Dazu gehört ein Testament, mit dem sicher gestellt wird, dass im Todesfall der Nachlass wunschgemäß verteilt wird. Seit Anfang des Jahres 2009 gelten außerdem neue Regelungen bezüglich Schenkungen und Erbschaften.<br /> Grundsätzlich sind sowohl die Steuersätze als auch die Freibeträge gestiegen.
  • Nicht selten verweigern Finanzämter zu Unrecht steuerliche Vorteile, wenn es um Betreuungskosten für den Nachwuchs geht. Zu den Gründen gehört, dass ein Finanzamt diese Streichungen vornimmt, sobald ein Elternteil kein sozialversicherungspflichtiges Einkommen mehr hat. Unterstellt wird dann, dass Vater oder Mutter nicht berufstätig sind und die Betreuung der Kinder übernehmen können.
  • Kapitalanleger müssen sich um die Abgeltungssteuer keine Gedanken machen. Sie wird automatisch von der jeweiligen Bank an das zuständige Finanzamt weitergeleitet. Für alle anderen Posten gilt, selber einen Blick auf die Formulare zu werfen.
  • Ab dem Kalenderjahr 2010 gilt, dass Ehegatten, die beide erwerbstätig sind, für den Lohnsteuerabzug ein neues Verfahren nutzen können. Anstatt die Lohnsteuerklassen III und V oder die Lohnsteuerklassen IV und IV zu kombinieren, ist auch ein Mix aus den Klassen IV und IV mit einem sogenannten Faktor möglich. Zu den Vorteilen des Verfahrens gehört, dass bei jedem Ehepartner bereits beim Lohnsteuerabzug die steuerentlastenden Vorschriften berücksichtigt werden. Dies bezieht sich in erster Linie auf den Grundfreibetrag. Das Faktorverfahren erweist sich daher als steuermindernd.
  • Nicht alles stimmt
    Finanztest Spezial Steuern 2009 (2/2009) Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem 128-seitigen Sonderheft: Spezial Steuern 2009. „Ihr Recht. Niemand sollte Steuerbescheide ungeprüft abheften. Es passieren zu viele Fehler. Sie lassen sich korrigieren - auch wenn man selbst Schuld daran ist.“In diesem Artikel aus dem Sonderheft der Finanztest „Spezial Steuern 2009“ werden Möglichkeiten zur Korrektur von Fehlern im Steuernbescheiden erläutert.
  • Kassenbon reicht nicht
    Finanztest Spezial Steuern 2009 (2/2009) Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem 128-seitigen Sonderheft: Spezial Steuern 2009. „Belege für die Steuererklärung. Ohne Belege gibt es meist kein Geld vom Finanzamt zurück. Wer keine hat, sammelt sie jetzt schon für das nächste Mal.“In diesem Artikel aus dem Finanztest-Sonderheft „Spezial Steuern 2009“ wird die Notwendigkeit von Belegen erklärt und wichtige Belege in einer Tabelle aufgeführt.
  • Pendlerpauschale: „Ein gutes Ende“
    Finanztest 5/2009 Der Weg zur Arbeit zählt wieder ab dem ersten Kilometer für die Steuer. Der höhere Abzug hat noch viele andere Vorteile.Finanztest sagt, welche Steuervorteile man mit dem Einrechnen der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer noch hat.

elektronische Steuererklärungen

Die jährliche Steuerklärung ist zwar zeitaufwändig, in den meisten Fällen jedoch lohnenswert - vor allem für Verheiratete und Familien. In komplizierten Fällen rentiert sich dabei der Gang zum Steuerberater, aber auch Steuererklärungs-Programme, Ratgeber auf Internetseiten oder aus dem Buch-/Zeitschriftenhandel helfen beim Vergleich von Steuerspartipps. Bis zur einfachen Steuererklärung auf dem "Bierdeckel" ist es in Deutschland noch ein weiter Weg. Trotz Vereinfachungen des Steuersystems durch den Wegfall von Steuerbegünstigungen sowie der Möglichkeit zur elektronischen Steuererklärung ("Elster") ist die jährliche Anfertigung der Steuererklärung für viele immer noch eine zeitaufwändige Angelegenheit. Dabei kann sich der Aufwand durchaus lohnen, die Rückzahlung zu viel gezahlter Lohnsteuer liegt zum Beispiel in Berlin durchschnittlich bei 900 Euro im Jahr. Dies gilt nicht nur für Freiberufler und Selbständige, die zur Steuererklärung sogar gesetzlich verpflichtet sind. Auch viele Arbeitnehmer, zumal wenn sie verheiratet sind und der Ehepartner zum Familieneinkommen beiträgt, sowie Familien mit Kindern haben über die Steuererklärung Gelegenheit, ihre Steuerlast zu senken. Wer sich jedoch in dem Dschungel an Absetzmöglichkeiten aus Werbungskosten, Kinderbetreuungskosten, Sonderausgaben, Darlehen, Arbeitszimmer und vielem anderen mehr nicht zurecht findet, tut gut daran, sich möglichst breit zu informieren. Bei zu erwartenden komplizierten Steuererklärungen oder bei der Aussicht auf hohe Rückzahlungen liegt häufig der Gang zum Steuerberater nahe, zumal die Ausgaben dafür zu einem Großteil sogar steuerlich geltend gemacht werden können. Dafür ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ausnutzung aller steuerlichen Möglichkeiten garantiert. Wer jedoch seine Steuererklärung selbst anfertigen möchte, kann sich einer Reihe von Ratgebern bedienen. Die einfachste und komfortabelste Möglichkeit dazu ist die Benutzung einer speziellen Software für die Steuererklärung. Sie manövriert den Anwender mit Hilfe eines virtuellen Assistenten zielsicher durch die Steuererklärungsformulare, liefert Steuerspartipps und fertigt Plausibilitätsprüfungen vor der elektronischen Übermittlung der Daten an das Finanzamt an. Die auf dem Markt befindlichen Produkte sind in der Regel sehr effizient und auf die Anforderungen sämtlicher steuerpflichtiger Personengruppen eingerichtet. Darüber hinaus bieten diverse Internetseiten Steuerspartipps und Ratgeber zu ihrem Vergleich, und auch im Buch- und Zeitschriftenhandel wird der ratsuchende Steuerzahler leicht fündig.