Vorsorge für Behinderte

  • Leider ergab Deine Auswahl keine Treffer. Bitte entferne einen der gewählten Filter.

Ratgeber

Alle anzeigen
  • Ausgabe: 8/2010
    Erschienen: 07/2010
    Seiten: 2

    Schwerbehinderte: „Leichter leben mit Ausweis“

    Millionen Menschen können mit einem Schwerbehindertenausweis große Erleichterungen bekommen. Viele nutzen sie nicht. Finanztest (8/2010) informiert über viele Vorteile, die ein Schwerbehindertenausweis mit sich bringen kann, darunter: Park­erleichterungen, mehr Urlaub im Job, einen besonderen Kündigungsschutz und geldwerte Vorteile bei der Steuer.... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 3/2010
    Erschienen: 09/2010
    Seiten: 3

    Optimalversorgung oder Basisausgleich?

    Rechtsanwalt Ralf Müller berichtet in HANDICAP regelmäßig über die für behinderte Menschen wichtigsten Rechtsgrundlagen und bedeutsame Einzelurteile. Zusammen mit seinen Kolleginnen Dr. Anne-Christine Paul und Martina Lauer-Jentzsch hat er sich in seiner Gütersloher Kanzlei vor allem auf das Sozial- und Medizinrecht spezialisiert. Auf 3 Seiten befasst sich die... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 1/2010
    Erschienen: 04/2010
    Seiten: 4

    Freund & Helfer

    Mehr Selbstständigkeit – nicht mehr rund um die Uhr auf Assistenz angewiesen sein: Der an der Universität Bremen entwickelte Service-Roboter ‚Friend‘ eröffnet Menschen mit starken Mobilitätseinschränkungen eine neue Perspektive. Handicap berichtet in Ausgabe 1/2010 auf vier Seiten über den an der Universität Bremen entwickelten Hilfs-Roboter „Friend“.... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Vorsorge für Behinderte

  • Freund & Helfer
    HANDICAP 1/2010 Erster Einsatz in der Bibliothek „Als ich vor 30 Jahren nach einem familiären Vorfall erfuhr, dass hochgradig Querschnittgelähmte, auch junge Menschen, aufgrund ihrer Behinderung in Altersheimen leben müssen und dort verbittern, war es für mich 15 Jahre später als Professor an der Universität Bremen naheliegend, Anwendungen in der Robotik für diese Betroffenen zu entwickeln“, erzählt Friend-Initiator Axel Gräser.
  • Optimalversorgung oder Basisausgleich?
    HANDICAP 3/2010 Rechtsanwalt Ralf Müller berichtet in HANDICAP regelmäßig über die für behinderte Menschen wichtigsten Rechtsgrundlagen und bedeutsame Einzelurteile. Zusammen mit seinen Kolleginnen Dr. Anne-Christine Paul und Martina Lauer-Jentzsch hat er sich in seiner Gütersloher Kanzlei vor allem auf das Sozial- und Medizinrecht spezialisiert.Auf 3 Seiten befasst sich die Zeitschrift Handicap (3/2010) mit Patientenansprüchen nach Leitentscheidung des Bundessozialgerichts.
  • Behinderte: „Hilfe für Hartnäckige“
    Finanztest 1/2004 Behinderte erhalten von öffentlichen Stellen viele Vergünstigungen und Hilfen. So können sie Zuschüsse für ein Auto bekommen, müssen weniger Steuern zahlen und haben Anspruch auf eine Woche mehr Urlaub als die Kollegen.Der Nachteil: Es kostet viel Energie und Zeit herauszufinden, welche Hilfen es gibt und wo sie beantragt werden müssen. Doch hartnäckig zu bleiben lohnt.FINANZtest hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt und sagt, wo Behinderte Hilfe finden und welche Ansprüche sie haben.

Behinderten-Vorsorgen

Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen haben Anspruch auf verschiedene Sozialleistungen. Daneben kann bei entsprechender Vorsorge auf bedarfsgerechte Absicherungskonzepte der privaten Versicherungswirtschaft zurückgegriffen werden. Geistig behinderte Kinder profitieren von einem Behindertentestament. In jüngerer Zeit gewinnen Sterbegeldversicherungen für geistig Behinderte an Bedeutung. Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen haben Anspruch auf die Leistungen aus der staatlich geregelten Sozialversicherung, soweit sie keiner Erwerbsarbeit nachgehen können. Daneben können aber auch private Vertragsgestaltungen zum Zweck der Vorsorge vorgenommen werden. Einige Versicherungsunternehmen bieten bedarfsgerechte Absicherungskonzepte speziell für Menschen mit geistiger Behinderung an. Während etwa die gesetzliche Unfallversicherung nur in bestimmten Situationen Versicherungsschutz bietet, erweitert eine private Unfallversicherung in der Regel den Schutz auf Schadensfälle rund um die Uhr und weltweit. Allerdings schließen auch die Privatversicherer diese Lücken nur selten, denn Menschen mit geistigen Behinderung werden meist vom Unfallversicherungsschutz ausgeschlossen. Nur wenige Versicherungsunternehmen, etwa im Raum der Kirchen, haben Produkte speziell für Menschen mit geistigen Behinderungen entwickelt. Geht es um die Vorsorge im Bereich der privaten Haftpflicht, kann eigentlich keine Risikoabwälzung auf den Versicherer vereinbart werden, da mangels Deliktsfähigkeit des geistig Behinderten gar kein Anspruch entstanden ist, der übergewälzt werden könnte. Die Geschädigten bleiben also im Zweifel auf ihrem Schaden sitzen. Sinnvoll sind solche Versicherungen nur dann, wenn der moralische Druck beim geistig behinderten Menschen oder dessen Angehörigen ohne den Schadensausgleich zu groß wäre. Ratsam hingegen sind Behindertentestamente für geistig behinderte Kinder: Eltern können dem Kind nach ihrem Tod Gelder zukommen lassen, mit denen es sich Wünsche erfüllen oder medizinische Leistungen bezahlen kann. Wie sinnvoll hingegen eine Altersvorsorge ist, beantwortet sich anhand des voraussichtlichen Hilfebedarfs: Sparen lohnt sich nur, wenn nicht ohnehin das angesparte Kapital an einen Kostenträger geht, um etwa die Heimbetreuung im Alter zu finanzieren. Riester-Zulagen wiederum können im Prinzip alle Betroffenen erhalten, die in der Rentenversicherung sozialversicherungspflichtig sind. Das trifft etwa für Betroffene zu, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt sind. Monatliche Bezüge in der Rentenbezugsphase werden indes auch hier als Einkommen gewertet, das im Zweifel an einen Kostenträger fließt. Körperlich Behinderte, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind, können im Bemühen um einen Weg in die Selbständigkeit auf die Hilfe von Initiativen zurückgreifen. Vorsorge zeigt sich hier in Gestalt von Weiterbildung – nicht nur für Gründungsinteressierte, auch für Betroffene, die in ihrem Betrieb bleiben, allerdings an anderer Stelle. Eine aktuelle Entwicklung bildet die Sterbegeldversicherung ab. Sinnvoll ist diese Vorsorge, seit die Leistungen der Sozialkassen im Jahr 2004 gestrichen wurden. Die Leistungen aus der Sterbegeldversicherung sollen den Erben helfen, die Kosten der Bestattung aufzufangen. Allerdings kann wegen des Nachranges der Sozialhilfe der Staat im Zweifel auch auf die Sterbegeldversicherung zugreifen. Anders bei Vertragsgestaltungen, die etwa die Eltern als Versicherungsnehmer und zugleich Bezugsberechtigte für die Versicherungssumme nennen: Hier wäre der Zugriff des Sozialhilfeträgers auf die Versicherung verstellt. Ein anderes Vorsorgekonzept betrifft die Patientenverfügung geistig Behinderter: Gerade in jüngerer Zeit nahmen sich Experten verstärkt dieses Themas an - stets im Bemühen, der jeweils aktuellen Bedürfnislage Betroffener eine Stimme zu geben.