Mietrecht

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 1/2011
    Erschienen: 12/2010

    Kautionsersatz - teuer und unsicher

    Testbericht über 1 Mietrecht

    Testumfeld: Einzeltest.

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  • Ausgabe: 4/2008
    Erschienen: 03/2008

    Geschäft mit der Angst der Vermieter

    Readyfact - ein Geschäft mit der Angst der Vermieter

    Unter www.mietausfall.de bietet die Readyfact Deutschland GmbH Vermietern die Absicherung von Mieten an. Zuvor prüft sie jedes Mietverhältnis für 19,50 Euro. Dann erhält der Vermieter das Recht, Readyfact Mietforderungen zu verkaufen, wenn Mieter nicht zahlen. Testumfeld: Einzeltest

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Ratgeber zu Mieterhöhungen

Kriterien des neuen Wohnungseigentümerrecht

In Liegenschaften, also Gemeinschaften von Wohnungsbesitzern, müssen Modernisierungsmaßnahmen oder Regelungen bezüglich Betriebskosten von der Eigentümerversammlung beschlossen werden. Ein von allen Besitzern bestimmter Verwalter übernimmt dabei die satzungsgemäße Durchführung. Zu den grundlegenden Bedingungen zur Durchführung bestimmter Maßnahmen war bislang eine Einstimmigkeit Voraussetzung. Seit Juli 2007 ist es einfacher geworden, auch Entscheidungen durchzusetzen, die keiner Mehrheit unterliegen.

Der Gesetzgeber hat das Wohnungseigentumsrecht neu geregelt. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Eigentümergemeinschaft gegen das Veto eines Einzelnen erzwingen kann, sich an den Kosten für geplante Modernisierungsmaßnahmen zu beteiligen. In der Vergangenheit war dies nur dann möglich, wenn Maßnahmen realisiert werden sollten, die der Erhaltung der Wohnanlage dienten.

Zu den Modernisierungsmaßnahmen gehören Veränderungen, die zur Verbesserung der Wohnverhältnisse beitragen oder der Einbau einer energiesparenden Heizungsanlage. Wer als Besitzer einer Eigentumswohnung nicht damit einverstanden ist und von den anderen Eigentümern überstimmt wird, kann nur dann dagegen angehen, wenn der Charakter der Anlage verändert wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein einfaches Wohngebäude luxuriös saniert oder eine Grünfläche am Haus zu einem Parkplatz umgestaltet werden soll.

Welche Voraussetzungen gelten für die Beschlussfähigkeit?

Grundsätzlich gilt das Recht einer satzungsmäßigen Mehrheit. Bezogen auf Modernisierungsmaßnahmen bei Liegenschaften bedeutet dies, dass eine qualifizierte Mehrheit erforderlich ist, um einen Beschluss zu fassen. Drei Viertel der stimmberechtigten Wohnungsbesitzer müssen zustimmen, wobei diese mehr als die Hälfte der Eigentumsanteile, die im Grundbuch eingetragen sind, besitzen müssen. So kann eine Entscheidung, die ohne diese Mehrheit gefällt wurde, innerhalb eines Monats angefochten werden. Erfolgt dies nicht, wird der Beschluss rechtskräftig.

Alle von der Eigentümerversammlung gefällten Beschlüsse müssen vom Hausverwalter gesammelt werden, um diese einem künftigen Neubesitzer vorzulegen. Anhand dieser protokollierten Beschlüsse weiß der neue Wohnungsbesitzer, was auf ihn zukommt. Ist ein Käufer vom Verkäufer dazu ermächtigt, darf dieser alle Beschlüsse einsehen.

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Weitere Ratgeber zu Mietrecht

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  • Ausgabe: 5/2015
    Erschienen: 04/2015
    Seiten: 1

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  • Ausgabe: 4/2015
    Erschienen: 03/2015
    Seiten: 2

    Selbstauskunft vom Mieter: „Nur die halbe Wahrheit“

    Wer eine Wohnung mieten will, soll einiges über sich offenbaren. Der Mieter muss aber nicht jede Frage beantworten. In diesem zweiseitigen Ratgeber verrät Finanztest (4/2015), welche Fragen der Mietinteressent bei der Selbstauskunft wahrheitsgemäß beantworten sollte und zu welchen Fragen er keine Auskunft geben muss.... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Mietrecht

  • Mietnebenkosten: „Oft falsch abgerechnet“
    Finanztest 5/2015 Die ersten Abrechnungen der Vermieter für 2014 sind da. Viele sind fehlerhaft. Wer nicht draufzahlen will, sollte sie prüfen.In diesem vierseitigen Artikel erklärt Finanztest (5/2015), wie Mieter ihre Betriebskostenabrechnung prüfen können. Dazu stellt die Zeitschrift einen 10-Punkte-Check zur Verfügung und verrät, welche Kosten der Vermieter über­haupt anrechnen darf. Außerdem wird erläutert, wie Mieter mit der Abrechnung Steuern sparen können.
  • Gartennutzung: „Pfanzen und spielen“
    test (Stiftung Warentest) 5/2015 Was ist Mietern im Garten erlaubt, den sie mitgemietet haben? Wie müssen sie ihn pflegen?Auf einer Seite informiert die Stiftung Warentest in der Zeitschrift test (5/2015), welche Rechte und Pflichten Mieter haben, wenn die Mitnutzung eines Gartens im Mietvertrag inbegriffen ist. Aber auch wenn dies nicht im Mietvertrag steht, kann man ein Nutzungsrecht erwerben.
  • Selbstauskunft vom Mieter: „Nur die halbe Wahrheit“
    Finanztest 4/2015 Wer eine Wohnung mieten will, soll einiges über sich offenbaren. Der Mieter muss aber nicht jede Frage beantworten.In diesem zweiseitigen Ratgeber verrät Finanztest (4/2015), welche Fragen der Mietinteressent bei der Selbstauskunft wahrheitsgemäß beantworten sollte und zu welchen Fragen er keine Auskunft geben muss.
  • Vermieten: „Vertrauenssache“
    test (Stiftung Warentest) 6/2013 Wird ein Wohnungseigentümer Opfer eines Mietnomaden, geht sein Schaden in die Tausende. Vermieter können vor dem Einzug einiges tun, um Risiken zu begrenzen.Private Vermieter können leicht Opfer von Betrügern werden, da sie vor Abschluss eines Vertrages meist keine Informationen über die Zahlungs­moral eines neuen Mieters einholen. Auf 2 Seiten erklärt die Zeitschrift test (6/2013), wie man sich als Vermieter davor schützen kann, Opfer eines Mietnomaden zu werden. Außerdem erfährt man, womit Vermieter zu weit gehen.
  • Modernisierung: „Der Preis der Moderne“
    Finanztest 3/2014 Die Frist gilt allerdings nur, wenn der Vermieter korrekt auf sie hingewiesen hat. Sonst dürfen Mieter ihre Argumente auch später noch bringen. Wer sich wehren will, sollte sich sofort vom Mieterverein oder einem auf Mietrecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten lassen. Fehler im Einspruch gegen eine Modernisierung sind nach Ablauf der Frist nicht mehr gutzumachen. Checkliste Das sind die Regeln Zutritt. Stehen unangekündigt Handwerker vor der Tür, dürfen Sie diese wegschicken.
  • Hausordnung: „Weg damit“
    test (Stiftung Warentest) 1/2014 Die Antwort lautet wie so oft in der Juristerei: Es kommt darauf an. Weniger ist mehr Treppenhäuser gehören zu den Gemeinschaftsräumen eines Mehrfamilienhauses. "Mieter und Eigentümer dürfen sie bestimmungsgemäß nutzen", erläutert Norbert Schönleber, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien beim Deutschen Anwaltverein. "Vorrangig sind Flure und Aufgänge dazu da, innerhalb des Gebäudes von A nach B zu gelangen.
  • Zimmer frei!
    Guter Rat 10/2007 Des Weiteren könne auch keine Haushaltsgemeinschaft unterstellt werden, weil dieser Begriff nur auf Verwandte und Verschwägerte anzuwenden sei (Az. 1 BVR 1962/04). Die anderen Bewohner derWG sind also nicht verpflichtet, der Behörde Angaben zu machen. Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, sollten die Mitbewohner strikt getrennt wirtschaften. Grauzone Das Mietrecht kennt keine speziellen Regelungen für WGs, obwohl diese Wohnform immer beliebter wird.
  • Betriebskosten: „Stimmt meine Abrechnung?“
    Finanztest 6/2011 Um nichts streiten Mieter und Vermieter mehr als um Betriebskosten. Fehler in der Abrechnung müssen Mieter nicht hinnehmen.Finanztest zeigt, wie Mieter die Abrechnung der so genannten zweiten Miete genau prüfen und sich gegen zu hohe Forderungen wehren.
  • Betriebskosten: „Kein Nebenkostenpolster für Vermieter“
    Stiftung Warentest Online 9/2011 Der ‚Sicherheitszuschlag‘, den Vermieter bei der Berechnung der Betriebskostenabschläge oft mit einrechnen, ist unzulässig. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Mieter können verlangen, dass der Vermieter auf den Sicherheitszuschlag verzichtet und die Betriebskostenvorauszahlung reduziert.
  • Streit um Lärm: „Das Schweigen der Lärmer“
    Finanztest 9/2010 Mieter dürfen die Miete mindern, wenn Lärm sie belästigt. Wohnungseigentümer können vom störenden Nachbarn Ruhe verlangen.Finanztest gibt in diesem Artikel Antworten auf Fragen wie: muss ich mir den Lärm vom Nachbarn gefallen lassen? Oder wie sieht es mit Kinderlärm aus?
  • Mietverträge beinhalten unterschiedliche Klauseln, doch nicht alle unterliegen dem geltenden Recht. Nicht selten sind gerade Klauseln in Bezug auf Schönheitsreparaturen unzulässig. Nachdem der Bundesgerichtshof immer wieder über so genannte Renovierungsklauseln zu entscheiden hatte, gilt eine solche Regelung in einem Mietvertrag nun als unwirksam. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Mieter, der aus einer Wohnung auszieht, nicht in jedem Falle renovieren muss.
  • Bei der Übergabe einer Mietwohnung an den neuen Bewohner, ist der Vermieter verpflichtet, alle Schlüssel zu übergeben. Damit übernimmt der Mieter eine Pflicht, sorgsam damit umzugehen. Gehen Schlüssel verloren, haftet grundsätzlich der Mieter für eine Wiederbeschaffung oder einen Schlosswechsel.
  • Nicht immer kann der Mieter ungestört in seiner Wohnung leben – etwa dann zum Beispiel, wenn sich Mängeln an den Räumen oder bestimmte Ereignisse im Wohnungsumfeld negativ auf die Lebensqualität auswirken. Unter diesen Umständen den vollen Mietzins zu zahlen, ist für Mieter nicht einsehbar. Doch gelten auch bestimmte Voraussetzungen, die erst dazu berechtigen, die Miete zu mindern.
  • Betriebskosten: „Wirtschaftlich abrechnen“
    Finanztest 7/2010 Vermieter dürfen für Putzdienste oder Versicherungen nicht zu viel ausgeben. Überhöhte Betriebskosten müssen Mieter nicht bezahlen.In Ausgabe 7/2010 beschäftigt sich Finanztest mit dem Thema der Betriebskostenabrechnung und sagt, welche Rechten und Pflichten Vermieter und Mieter haben.
  • Mietrecht für Mieter - Mängel, Minderung, Modernisierung
    eload24.com 10/2009 ... Über den Umgang mit Mängeln und darüber, wer die Reparaturkosten zu tragen hat, informiert das vorliegende dritte 31-seitige eBook.eload24 ist ein moderner Verlag für digitale Ratgeber, welche von erfahrenen Fachredakteuren unter der Leitung des bekannten Sachbuchautoren Jörg Schieb geschrieben werden.
  • Eigenbedarf: „Vor die Tür gesetzt“
    Finanztest 9/2014 Je stärker die Mieten steigen, desto attraktiver ist es für Vermieter, wegen Eigenbedarfs zu kündigen. Da haben Mieter kaum eine Chance.Welche Rechte Mieter und Vermieter haben, wird in diesem 4-seitigen Artikel der Finanztest (9/2014) näher erläutert. Es wird unter anderem geklärt, wann eine Eigenbedarfskündigung rechtens ist und wie sich Mieter dagegen wehren. Die letzte Seite des PDFs enthält das Adressenverzeichnis der Printausgabe.
  • Mietrecht für Mieter - Der Mietvertrag und das Wohnen zur Miete
    eload24.com 10/2009 Als Mieter sind Sie durch vielfältige und sehr strenge gesetzliche Regeln geschützt. Sie können sich aber nicht darauf verlassen, dass der Vermieter sich immer daran hält. Deswegen sollten Sie Ihre Rechte kennen! Weil dies nicht ganz leicht ist, hilft Ihnen diese eBookreihe. Sie behandelt die wichtigsten Fragen des Wohnungsmietrechts - vom Abschluss des Mietvertrages bis zur Kündigung. Mit dem Mietvertrag und dem Wohnen zur Miete beschäftigt sich das vorliegende erste 35-seitige eBook.eload24 ist ein moderner Verlag für digitale Ratgeber, welche von erfahrenen Fachredakteuren unter der Leitung des bekannten Sachbuchautoren Jörg Schieb geschrieben werden.
  • Heizkosten: „Der Wärmevertrag“
    Finanztest 1/2008 Vermieter können die gesamte Heizanlage und die Wärmelieferung im Haus an eine andere Firma abgeben. Diese Auslagerung heißt Energiecontracting. In Frage kommt ein solcher Wärmevertrag besonders dann, wenn veraltete Heiztechnik erneuert werden soll, wovor sich aber Vermieter wegen hoher Kosten scheuen. Der Austausch alter, energieschluckender Heizkessel gegen neue könnte so beschleunigt werden. Der Wärmepreis pro Kilowattstunde steigt.FINANZtest erklärt, wie Mieter sich bei der Umstellung der Wärmeversorgung in ihrem Haus auf Contracting informieren können und was sich an der Heizkostenabrechnung ändert.
  • Ab 2008 nur noch mit Ausweiß
    Finanztest 8/2007 Wer eine Wohnung oder ein Haus verkaufen oder vermieten will, muss ab 2008 einen Energieausweis vorlegen. Er soll es Käufer oder Mieter ermöglichen, den Energiebedarf realistisch einzuschätzen. Wer sich weigert, einen Energieausweis vorzulegen, riskiert ein bis zu 15 000 Euro teures Bußgeld.FINANZtest beantwortet alle Fragen rund um den Energieausweis und erklärt, worauf sich Immobilieneigentümer einstellen müssen.
  • Betriebskosten: „Die große Abrechnung“
    test (Stiftung Warentest) 4/2012 Im Frühjahr rechnen viele Vermieter die Nebenkosten ab. Längst nicht jeder legt die Ausgaben für Hausmeister, Heizung und Co. richtig um. Mieter sollten nicht zahlen, ohne zu prüfen.Die Zeitschrift test (Stiftung Warentest) sagt in Ausgabe 4/2012 auf 3 Seiten, was in die Abrechnung darf und was nicht. Außerdem: Wie man die Fehler findet und was man dann tun muss.
  • Teures Pfand in fremder Hand
    Finanztest 10/2006 Da ist die Mietkaution gut angelegt: 2,75 Prozent Zinsen bringt das beste Kautionssparbuch laut aktueller FINANZtest-Stichprobe. Bei vielen anderen Anbietern gibts nur 0,5 Prozent, und zusätzlich sind im Einzelfall auch noch Gebühren fällig. Längst nicht jeder Vermieter akzeptiert solche Kautionssparbücher. Doch wer sich selbst kümmert, hat die Chance sich zusätzliche Sicherheit und Rendite zu sichern. FINANZtest sagt, wo es Kautionssparbücher gibt, wer die besten Zinsen bietet und was Mieter beachten sollten, wenn Sie ihrem Vermieter eine Sicherheit leisten müssen.Sie möchten Ihre Kaution sicher und gut anlegen? Es gibt keine gesetzlichen Festlegungen, wie die Kaution angelegt werden muss. Vermieter und Mieter müssen deshalb miteinander verhandeln. Der Deutsche Mieterbund, der Verein „Haus und Grund“ und die Interessenvertretung der Vermieter halten verpfändete Sparkonten für eine ideale Lösung. Welche Banken den höheren Zinssatz bieten, verrät Ihnen FINANZtest im Ratgeberartikel.
  • Wohnungsschlüssel: „Schlüsselfragen“
    Finanztest 4/2007 Bei einem Einzug müssen Vermieter den neuen Bewohner alle nötigen Schlüssel aushändigen. Jeder, der den Mietvertrag unterschrieben hat, bekommt einen Schlüssel. Aber auch Kinder oder der Lebenspartner, die in der Wohnung leben, aber nicht im Mietvertrag stehen, haben das Recht auf einen eigenen Wohnungsschlüssel. Mit diesen sollten Mieter sorgsam umgehen. Muss etwa aufgrund des Verlusts die gesamte Schließanlage ausgewechselt werden, kann der Vermieter die Kosten auf den Schuldigen abwälzen - und das wird meist teuer.FINANZtest klärt alle „Schlüsselfragen“: Welche Rechte und Pflichten Mieter, aber auch Vermieter haben.
  • Eigentümergemeinschaft: „Die neue Macht der Mehrheit“
    Finanztest 4/2007 Bislang mussten Modernisierungsmaßnahmen von der Eigentümergesellschaft einstimmig beschlossen werden. Doch der Staat hat das Wohnungseigentumsgesetz reformiert. Danach reicht es künftig, wenn sich die Mehrheit der Wohnungsbesitzer für den Einbau einer neuen Heizungsanlage oder den Anbau eines Balkons ausspricht. Noch muss der Bundespräsident das Gesetz unterschreiben. Geht alles gut, tritt es voraussichtlich am 1. Juli dieses Jahres in Kraft.FINANZtest sagt, was sich für Wohnungseigentümer per Gesetz ändert und welche Rechte sowie Pflichten sie dann haben.
  • Schönheitsreparaturen: „Tapetenterror“
    test (Stiftung Warentest) 10/2006 Wenn es um die Renovierung einer Wohnung geht, gibt es beim Auszug oft Streit. Einige Vermieter versuchen möglichst viele Arbeiten und Kosten auf die Mieter abzuwälzen. Doch der Bundesgerichtshof hat erneut die Rechte von Mietern gestärkt: Starre Renovierungsklauseln in Mietverträgen sind unwirksam. Tapezieren und Streichen sind dann Sache des Vermieters.test zeigt, wer vom Rechtsspruch des Bundesgerichtshofs profitiert.
  • Nebenkosten: „Kontrolle ist besser“
    Finanztest 6/2006 Die jährliche Nebenkostenabrechnung ist oft ein Ärgernis. Vor allem für Mieter, die hohe Nachforderungen zahlen sollen. Grundsätzlich gilt: Mieter sollten die Abrechnung des Vermieters genau prüfen. Denn auch wenn Forderungen des Vermieters etwa wegen gestiegener Energiekosten berechtigt sind. Oft enthalten Nebenkostenabrechnungen Fehler. Sei es, weil Posten fehlen, der Vermieter den Verteilerschlüssel falsch berechnet oder Reparaturkosten regelwidrig mit einbezogen hat.FINANZtest sagt, was Vermieter als Nebenkosten abrechnen und welche Posten außen vor bleiben müssen. Eine Checkliste hilft, Fehler in der Abrechnung zu finden.
  • Auszug und Einzug: „Richtig anpacken“
    Finanztest 9/2006 Kündigung, Schönheitsreparaturen oder Übergabeprotokolle. Wer aus seiner alten Wohnung aus- und in seine neue Bleibe einzieht hat Stress. Vor allem der Zustand der alten Wohnung verursacht nach dem Auszug häufig Streit. Deshalb sollten Mieter sowohl beim Einzug als auch beim Auszug auf einem Übergabeprotokoll bestehen. Das hilft später, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.FINANZtest nennt die wichtigsten Regeln für Kündigung, Übergabe, Kaution und Ablöse und sagt, wie sie mit einem Umzug Steuern sparen können. Damit sich der Stress in Grenzen hält.
  • Vermietung an Angehörige: „In der Klemme“
    test (Stiftung Warentest) 8/2005 Wenn Eltern eine Eigentumswohnung preiswert an ihre Kinder vermieten, sparen sie Steuern. Einzige Voraussetzung: Der Sprössling zahlt mindestens 75 Prozent der ortsüblichen Miete. Wer weniger Miete von seinen Verwandten verlangt, kann zumindest keine Werbungskosten für die Wohnung beim Finanzamt geltend machen.test berät, wie Sie preiswert eine Wohnung an Angehörige vermieten und trotzdem maximal Steuern sparen.
  • Haustiere in der Wohnung: „Tierisch viel Ärger“
    Finanztest 9/2005 Viele Mieter und Hauseigentümer streiten über Haustiere. Generell verbieten dürfen Vermieter Tiere aber nicht.FINANZtest sagt, welche Haustiere Sie problemlos in Mietwohnungen halten können und welche Regeln bei gefährlichen Tieren gelten.
  • Mieterschutz: „Verkaufte Mieter“
    Finanztest 7/2006 Die öffentlichen Kassen sind leer, Geld muss her: Kommunen und öffentliche Gesellschaften verkaufen Tausende Wohnungen an ausländische Großinvestoren - seit dem Jahr 2000 über 800 000. Viele vom Verkauf betroffene Mieter fürchten sich vor einer Kündigung oder Mieterhöhung. Doch so leicht gehts nicht: Die neuen Besitzer dürfen ihren Mietern frühestens drei Jahre nach Kauf der Wohnung kündigen, und das nur unter bestimmten Bedingungen. Auch für eine Mieterhöhung muss es konkrete Gründe geben. Bis es soweit ist, sollten die Mieter ihren alten Mietvertrag unbedingt behalten. Denn auch der neue Vermieter muss alle Rechte und Pflichten des alten Eigentümers übernehmen. Wer einen neuen Vertrag unterschreibt riskiert Nachteile.FINANZtest sagt, welche Rechte Mieter nach dem Verkauf ihrer Wohnung haben und gibt Tipps zum Thema.
  • Wohnfläche berechnen: „Zweierlei Maß“
    Finanztest 4/2006 Wie groß die Wohnfläche einer Immobilie ist, steht meist im Miet- oder Kaufvertrag. Oft aber stimmen die Angaben nicht und Käufer oder Mieter erleben eine böse Überraschung, wenn sie nachmessen. Zentrale Streitpunkte sind Balkone, Dachschrägen und offene Treppen. Hier ziehen Vermieter und Verkäufer oft zu wenig von der Wohnfläche ab. Doch das ist nicht der einzige Grund für unterschiedliche Messergebnisse. Auch der verwendete Berechnungsmodus bestimmt die Wohnfläche. Je nach - rechtmäßiger - Berechnungsart kann der Unterschied erheblich sein, bei Einfamilienhäusern macht das auch mal bis zu 20 Quadratmeter aus.FINANZtest erläutert die Wohnflächenverordnung, sagt, wie Mieter und Immobilienkäufer falschen Angaben auf die Spur kommen, welche Rechte sie haben und gibt Tipps zu Thema.
  • Heimverträge: „Mehr Rechte für Heimbewohner“
    test (Stiftung Warentest) 7/2004 Das deutsche Heimgesetz gilt als vorbildlich, weil es den Bewohnern weitgehende Rechte einräumt. Doch die Praxis sieht anders aus. Viele Heimverträge verstoßen gegen gesetzliche Vorschriften. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat 75 Verträge überprüft. Erschreckendes Ergebnis: Kein einziger war einwandfrei. In 15 Fällen klagen die Verbraucherschützer sogar.test nennt die häufigsten Schwächen von Heimverträgen und zeigt, worauf Sie unbedingt achten sollten.
  • Schönheitsreparaturen: „Mieter haben Pinselpause“
    Finanztest 7/2005 Schönheitsreparaturen. Viele Mieter renovieren ihre Wohnung,obwohl sie das gar nicht müssen. Die Klauseln über Schönheitsreparaturen sind oft ungültig.FINANZtest beantwortet alle wichtigen Fragen rund ums Thema Schönheitsreparaturen.
  • Streit ums Fernsehen
    Finanztest 8/2005 Wenn Mieter eine Satellitenschüssel aufstellen wollen, gibt es oft Ärger mit dem Vermieter.FINANZtest informiert über die Rechtsprechung zu Fernsehempfang über Kabel, Schüssel und DVB-T.
  • Schönheitsreparaturen: „In der Regel gestrichen“
    test (Stiftung Warentest) 10/2004 Der Schrecken vieler Mieter sind notwendige Schönheitsreparaturen. Die schreibt meist der Mietvertrag vor. Kaum jemand weiß, wie „schön“ und wie häufig die Reparaturen sein müssen. Für viele Mieter kann die Renovierung jetzt komplett hinfällig werden. Ein Urteil des BGH entlastet jene, in deren Verträgen die Worte „grundsätzlich“ oder „in der Regel“ fehlen. In solchen Fällen müssen nämlich die Vermieter renovieren.test sagt, unter welchen Umständen der Mieter renovieren muss und wann die Schönheitsreparaturklausel in Mietverträgen nicht greift.

Mietrecht

Insbesondere in den Städten wohnen viele noch zur Miete und unterliegen daher dem Mietrecht. Punkte wie Mietvertrag, Kündigung und Nebenkosten, aber auch Schönheitsreparaturen oder Haustiere bergen für Laien jedoch häufig Unklarheiten. Internet- und Buchratgeber sowie Mieterschutzvereinigungen bieten daher fundierte und leicht verständliche aktuelle Informationen an.