Medikamente Nervenentzündungen

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    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 10/2011
    • Erschienen: 09/2011
    • Seiten: 6
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    Migräne

    Testbericht über 8 rezeptfreie Medikamente bei Migräneanfall

    Als Notbremse gegen Attacken können geeignete Medikamente helfen. Auf Dauer reichen sie aber nicht aus, die Migräne zu zähmen. Lesen Sie, was hilft. Testumfeld: Getestet wurden acht rezeptfreie Medikamente zur Anwendung bei einem Migräneanfall. Darunter waren sechs Schmerzmittel in flüssiger Form und zwei Triptane. Alle Präparate waren „geeignet“.

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Viele Ursachen und Behandlungen

Eine Verallgemeinerung des Begriffs Nervenentzündung fällt schwer, da es viele Formen der Neuritis und Neuropathien gibt. Grundlegend kann man davon ausgehen, dass nach gründlicher Diagnostik ursächlich behandelt wird. Die Therapie kann medikamentös oder durch das Weglassen der Auslöser erfolgen. Auch alternative Heilverfahren wie die Akkupunktur und Magnetfeldtherapie können Erfolge bei der Behandlung einer Nervenentzündung aufweisen.

Ursachen

Symptomatisch äußern sich Nervenentzündungen meist als Schmerz (Neuralgie), der meist in dem Versorgungsgebiet des Nervs auftritt. Die Nervenschädigung kann ursächlich aus verschiedenen Gründen auftreten. Bei den mechanischen Ursachen steht ein ständiger Druck, der auf den Nerv ausgeübt wird im Vordergrund, so wie es bei einem Bandscheibenvorfall möglich ist. Aber auch ander traumatische Einflüsse wie schwere Quetschungen und Knochenbrüche können das Nervengewebe beschädigen. Bei den viralen Infektionen steht der Herpesvirus stellvertretend, der eine Entzündung auslösen kann. Gleichermaßen können auch Bakterien zu einer schmerzhaften Entzündung führen. Thermisch bedingte Nervenentzündungen lassen sich durch Vermeidung umgehen, was auch die meisten allergenen Ursachen betrifft. Toxisch wirkende Gifte sind ebenfalls als Ursache verschiedener Nervenerkrankungen bekannt. Weitere Ursachen können in einer Dystrophie des umliegenden Gewebes, in einer Durchblutungsstörung oder in einer angeborenen Veranlagung festgemacht werden.

Behandlung

So vielfältig, wie die Ursachen für eine Nervenentzündung sein können, so unterschiedlich sind dann auch die Behandlungen. Lediglich bei den angeborenen Neuropathien ist eine ursächliche Therapie nicht möglich und hier kann der Arzt nur lindernd eingreifen. Das gilt auch für die viralen Infektionen, die therapieresistent sind – die Herpesviren bleiben ein Leben lang treu. Bei den bakteriellen Infektionen hingegen steht dem Therapeuten eine große Anzahl an antibiotischen Präparaten zur Verfügung und es besteht eine gute Aussicht auf komplette Heilung. Bei den toxischen (giftigen) Auslösern wie Alkohol und bestimmte Medikamente gilt das Prinzip der Weglassung, damit sich der erkrankte Nerv wieder erholen kann. Schwieriger sind die Polyneuropathien der Zuckerkranken in den Griff zu bekommen, was nur über eine gute Einstellung der Blutzuckerwerte Erfolg verspricht, jedoch meist nur zur Verhinderung einer Verschlechterung führt. Symptomatisch können Vitamine der B-Gruppe den Heilungsprozess fördern, wie auch andere Wirkstoffe, die der Neurologe einsetzen kann. Auch naturheilkundliche Therapien können Erfolg versprechend sein und zur Linderung oder Heilung führen.

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