Medikamente Nervenentzündungen

27
  • 1
  • 2
  • Weiterweiter

Tests

Alle anzeigen

Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Vergleichstest
    Erschienen: 04/2010
    Seiten: 19

    Neuropathien

    Testbericht über 26 Nervensystem-Medikamente

    Als Neuropathie beziehungsweise Neuritis werden Veränderungen an den Nerven bezeichnet, die unterschiedliche Ursachen haben, aber fast immer Schmerzen oder Empfindungs Störungen hervorrufen. Von Polyneuropathie spricht man, wenn mehrere Nerven betroffen sind, und zwar auf beiden Körperseiten die gleichen. Zu den Neuropathien gehören auch so genannte

    zum Test

Benachrichtigung

Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Neuropathie.

Ratgeber zu Neuropathie

Viele Ursachen und Behandlungen

Eine Verallgemeinerung des Begriffs Nervenentzündung fällt schwer, da es viele Formen der Neuritis und Neuropathien gibt. Grundlegend kann man davon ausgehen, dass nach gründlicher Diagnostik ursächlich behandelt wird. Die Therapie kann medikamentös oder durch das Weglassen der Auslöser erfolgen. Auch alternative Heilverfahren wie die Akkupunktur und Magnetfeldtherapie können Erfolge bei der Behandlung einer Nervenentzündung aufweisen.

Ursachen

Symptomatisch äußern sich Nervenentzündungen meist als Schmerz (Neuralgie), der meist in dem Versorgungsgebiet des Nervs auftritt. Die Nervenschädigung kann ursächlich aus verschiedenen Gründen auftreten. Bei den mechanischen Ursachen steht ein ständiger Druck, der auf den Nerv ausgeübt wird im Vordergrund, so wie es bei einem Bandscheibenvorfall möglich ist. Aber auch ander traumatische Einflüsse wie schwere Quetschungen und Knochenbrüche können das Nervengewebe beschädigen. Bei den viralen Infektionen steht der Herpesvirus stellvertretend, der eine Entzündung auslösen kann. Gleichermaßen können auch Bakterien zu einer schmerzhaften Entzündung führen. Thermisch bedingte Nervenentzündungen lassen sich durch Vermeidung umgehen, was auch die meisten allergenen Ursachen betrifft. Toxisch wirkende Gifte sind ebenfalls als Ursache verschiedener Nervenerkrankungen bekannt. Weitere Ursachen können in einer Dystrophie des umliegenden Gewebes, in einer Durchblutungsstörung oder in einer angeborenen Veranlagung festgemacht werden.

Behandlung

So vielfältig, wie die Ursachen für eine Nervenentzündung sein können, so unterschiedlich sind dann auch die Behandlungen. Lediglich bei den angeborenen Neuropathien ist eine ursächliche Therapie nicht möglich und hier kann der Arzt nur lindernd eingreifen. Das gilt auch für die viralen Infektionen, die therapieresistent sind – die Herpesviren bleiben ein Leben lang treu. Bei den bakteriellen Infektionen hingegen steht dem Therapeuten eine große Anzahl an antibiotischen Präparaten zur Verfügung und es besteht eine gute Aussicht auf komplette Heilung. Bei den toxischen (giftigen) Auslösern wie Alkohol und bestimmte Medikamente gilt das Prinzip der Weglassung, damit sich der erkrankte Nerv wieder erholen kann. Schwieriger sind die Polyneuropathien der Zuckerkranken in den Griff zu bekommen, was nur über eine gute Einstellung der Blutzuckerwerte Erfolg verspricht, jedoch meist nur zur Verhinderung einer Verschlechterung führt. Symptomatisch können Vitamine der B-Gruppe den Heilungsprozess fördern, wie auch andere Wirkstoffe, die der Neurologe einsetzen kann. Auch naturheilkundliche Therapien können Erfolg versprechend sein und zur Linderung oder Heilung führen.

Zur Medikament Nervenentzündung Bestenliste springen

Weitere Tests und Ratgeber zu Neuropathie

  • Stiftung Warentest Online 4/2010 • Es hat schwere Angstzustände. • Es ist schwer depressiv. • Es ist magersüchtig. • Es hat Schizophrenie. • Es hat zu hohen Blutdruck. • Es hat eine Schilddrüsenüberfunktion. Wechselwirkungen mit Medikamenten Wenn das Kind noch andere Medikamente einnimmt, ist zu beachten: • Wirkstoffe aus der Gruppe der MAO-Hemmer (bei Depressionen) müssen zwei Wochen lang abgesetzt sein, bevor Methylphenidat angwendet werden darf.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Bei 10 Prozent der Behandelten ist der Zuckerstoffwechsel gestört. Auch darauf wird der Arzt nur bei den regelmäßigen Kontrollen aufmerksam. Sofort zum Arzt Bei Halsschmerzen oder Fieber muss das Medikament sofort abgesetzt werden, wenn die Zahl der weißen Blutkörperchen plötzlich abgesunken ist.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 An ihrem "Umschaltpunkt" ist das periphere mit dem zentralen Nervensystem verbunden. Reize aus den Randbereichen des Körpers werden zum Gehirn geleitet, Steuerungsimpulse des Gehirns werden an die Peripherie weitergegeben. Neuropathien Als Neuropathie werden Veränderungen an den Nerven bezeichnet, die unterschiedliche Ursachen haben, aber fast immer Schmerzen oder Empfindungsstörungen hervorrufen.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 • Schlafstörungen gehören zu den üblichen Entzugserscheinungen nach dem Absetzen von Beruhigungs- und Schlafmitteln, Alkohol, Zigaretten und Drogen. • Viele Medikamente weisen Schlafstörungen als unerwünschte Wirkung auf, so zum Beispiel Mittel bei Depressionen, blutdrucksenkende Mittel, einige Mittel bei Parkinson, bei Asthma und zur Entwässerung.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 • Die Funktion Ihrer Leber ist erheblich gestört. • Ihr Herz arbeitet unzureichend (Herzinsuffizienz). • Sie nehmen Valproinsäure ein (bei Epilepsie). • Sie haben Bronchialasthma, Nasenpolypen oder Heuschnupfen oder neigen zu Allergien.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Erst dann lässt sich die Wirksamkeit beurteilen. Da Valproinsäure die Leber schädigen kann, müssen vor allem im ersten halben Jahr der Behandlung regelmäßig die Lebewerte im Blut bestimmt werden. Achtung Orfiril Saft : Das Produkt enthält als Konservierungsmittel Parabene. Wenn Sie auf Parastoffe (im Internet unter http://www.medikamente-im-test.de) allergisch reagieren, dürfen Sie es nicht anwenden.
  • Stiftung Warentest Online 4/2010 Zur Empfängnisverhütung Möglicherweise sind die "Pille" und andere hormonhaltige Produkte keine sicheren Verhütungsmittel mehr, wenn Sie gleichzeitig Johanniskrautpräparate einnehmen. Für Schwangerschaft und Stillzeit Über die Risiken einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine Erkenntnisse. Sicherheitshalber sollten Sie die Mittel nicht anwenden. Hyperforat Tropfen : Bedenken Sie, dass dieses Mittel Alkohol enthält.