Smartphones (Handys) mit Digitalkamera

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Ratgeber zu Kamera-Handys

Kamera-Modelle

Foto-Handy von Sony (Xperia Z3)Nahezu jedes Handy verfügt heutzutage über eine eingebaute Digitalkamera. Hierbei reicht die Bandbreite von Modellen mit lediglich 0,3 Megapixeln VGA-Auflösung bis hin zu sogar 42 Megapixeln. Doch die Megapixel-Anzahl alleine garantiert mitnichten ein gutes Bild – und ein „mehr“ ist nicht auch immer „besser“. Stattdessen kann ein echter optischer Zoom oder ein starkes Blitzlicht ein erhebliches Plus bei der Bildqualität bedeuten. Und auch eine kluge Software oder ein Laserfokus können den entscheidenden Unterschied machen.

Nicht allein die Auflösung ist entscheidend

Kamera-Handys sind schlicht „in“ - das merkt man schon daran, dass in nahezu jedem Handy mittlerweile eine Digitalkamera integriert ist. Freilich können Mobiltelefone mit 0,3 oder 2 Megapixeln kaum als echte Foto-Handys bezeichnet werden – und auch die Modelle mit 3,2 Megapixeln sind allenfalls etwas für die schnellen Schnappschüsse. Eine annährend brauchbare Bildqualität kann man heute ab 5 Megapixeln erwarten, wobei sich der Markt derzeit für Mittelklasse-Handys bei 8 Megapixeln einpendelt. Die aktuellste Generation der Foto-Handys bietet aber sogar schon 16, 20 oder gar unglaubliche 42 Megapixel Auflösung.

Doch Megapixel sind nicht alles – und ein „mehr“ ist hier keinesfalls auch zwingend „besser“. Denn da Handys nur sehr kleine Objektive besitzen, fällt beim Fotografieren nur wenig Licht auf den Sensor – in der Folge muss das Signal elektronisch verstärkt werden, es "rauscht". Je mehr Bildpunkte aber ein Sensor besitzt, desto größer wird auch das erzeugte Bildrauschen. Das Dilemma wird vielfach mittels "Weichzeichner" gelöst – doch dies erzeugt Unschärfen im Bild. Alternativ setzen die Hersteller manchmal auf "UltraPixel", also weniger, dafür aber größere Pixel, die mehr Licht einfangen können. Das Bild wird so besser, wenn auch weniger hoch auflösend - ein Ausdruck in Postergröße ist dann nicht denkbar.

Optischer Zoom statt Digital-Zoom

Wer lediglich MMS-taugliche Schnappschüsse oder Bilder für die Anzeige in Internet-Galerien anfertigen möchte, für den gilt: Weniger ist trotzdem oftmals mehr. Auch Hobby-Fotografen, die ihre Bilder vornehmlich auf dem Rechner speichern und anzeigen, brauchen wirklich nicht zur höchsten Pixelzahl greifen. Nur all jene, die Fotos auch gerne ausdrucken oder entwickeln lassen möchten, sind mit höheren Auflösungen besser bedient – dann hängt die Bildqualität aber eben stark von der verwendeten Kamera-Software ab, die dem Bildrauschen entgegenwirken muss.

Samsung Galaxy S6 Edge mit 16-Megapixel-KameraBesser als das neueste 16-Megapixel-Handy mag daher in vielen Fällen ein Modell sein, das über praktische Hilfsmittel wie einen optischen Zoom oder einen Xenon-Blitz verfügt. Leider findet sich ein optischer Zoom noch immer selten bei Mobiltelefonen – das unterscheidet sie am stärksten von den echten Kompaktkameras. Meist bleibt es bei einem elektronischen Zoom, der aber letzten Endes nur eine Ausschnittsvergrößerung mit verringerter Auflösung ist – und daher wenig taugt. Und auch der Xenon-Blitz ist noch eine echte Rarität.

Xenon-Blitz oder LED-Blitzlicht?

Nur er besitzt genügend Kraft, um bei Aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen wie in der Dämmerung oder gar bei Nacht für die entsprechend benötigte Ausleuchtung zu sorgen. Einen Nachteil hat dies allerdings: Xenon-Blitzlichter sind in der Regel so kräftig, dass sie bei Nahaufnahmen teilweise überblenden und den Akku eines Handys in Windeseile leer saugen.

Als Alternative besitzen viele Kamera-Handys LED-Blitzlichter. Deren Qualität ist jedoch meist zweifelhaft. Ihre Reichweite ist in der Regel auf 1,5 Meter beschränkt und ihre Kraft kaum ausreichend, um mehr als ein paar Schatten zu vertreiben. Im Gegenzug ermöglichen sie gerade bei Nahaufnahmen eine perfekte Ausleuchtung ohne Überblenden und können zudem noch als Taschenlampe und als Video-Dauerlicht genutzt werden – etwas, was mit einem sich jedesmal entladenden Xenon-Blitz naheliegenderweise nicht möglich ist.

Die Software macht den Unterschied

LG G3 mit LaserfokusDa mittlerweile spezielle Kamera-Handys selten geworden sind, ist es umso schwerer, wirklich gute Geräte aus der Masse herauszufischen. Man sollte daher auf beworbene Features wie eine hochwertige Zeiss-Optik oder einen extrem schnell scharf stellenden Laserfokus achten. Ferner gibt es zwei spezielle Systeme, die derzeit mit die besten Bilder garantieren. HTC verwendet teilweise besagte "UltraPixel"-Kameras mit sehr niedrigen Auflösungen. Da die Pixel dafür aber größer sind als sonst üblich, fällt die Bildqualität bei schwacher Beleuchtung besser aus - denn jedes Pixel fängt mehr Licht ein.

Nokia wiederum geht den umgekehrten Weg: Die "PureView"-Kamera erzeugt ein Bild mit bis zu 41 Megapixeln Größe. Normalerweise wäre das völliger Unsinn, allein aufgrund der Dateigröße. Zwecks Platzersparnis können die Bilder daher jeweils auf 5 Megapixel heruntergerechnet werden. Praktisch ist die hohe Auflösung jedoch bei Fotos, in die hineingezoomt wird: Anstatt nun einfach zu interpolieren und damit die Bildqualität zu senken, besitzt selbst ein Bildausschnitt in der Regel seine regulären 5 Megapixel – der Zoom zieht also keine Qualitätsminderung nach sich.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Foto-Handys

Generation X SFT-Magazin 12/2008 - Dank superfein auflösendem 3-Zoll-Display und vollwertiger Tastatur avanciert das X1 zum Business- und Multimedia-Allrounder.

Nokia 603 Stiftung Warentest Online 12/2012 - Es wurde ein Smartphone geprüft und mit „gut“ bewertet. Als Testkriterien dienten Telefon, Kamera, Musikspieler, Internet & PC, GPS & Navigation sowie Handhabung, Stabilität und Akku.

Windows unter Palmen SFT-Magazin 3/2007 - Palm liefert mit dem Treo 750v ein solides Business-Smartphone mit sehr guter Software-Anpassung. Leichte Detailschwächen verhindern eine sehr gute Bewertung.

Treo gegen den Rest der Welt connect 5/2005 - Nokia und Microsoft dominieren den PDA-Phone-Markt, doch jetzt holt PalmOne mit dem Treo 650 zum Gegenschlag aus.

Video-Calls auf Umwegen Funky Handy 4/2005 - Eine 1,3 Megapixel-Kamera, ein großes Display, reichlich Speicherplatz und jede Menge Komfort zeichnen das Nokia 6630 aus. Es ist einfach zu bedienen und unterstützt auch UMTS. Was es kann und was nicht, das klärt unser Praxis-Test.

Test: HTC One S ComputerBase.de 5/2012 - Ein Smartphone wurde näher betrachtet. Die Vergabe einer Endnote blieb aus.

Review: Samsung GT-I9300 Galaxy SIII BestBoyZ 6/2012 - Es wurde ein Handy überprüft. Es erhielt 9,6 von 10 Punkten.

Benchmark-König aus Taiwan Handytarife.de 11/2012 - Handytarife.de testete ein Smartphone und vergab die Bewertung 4,5 von 5 Punkten.

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Kamera-Mobiltelefone

Für Kontaktfotos im Telefonbuch reichen Foto-Handys mit 2 bis 3,2 Megapixeln völlig aus. Gute Schnappschüsse für digitale Bilderalben sind bereits mit 5 Megapixeln möglich. Wer jedoch Bilder ausdrucken oder HD-Videos drehen möchte, sollte zu einem Foto-Handy mit 8 oder mehr Megapixeln greifen. Die Entwicklung bei den Foto-Handys ist rasant: Waren noch vor wenigen Jahren Kameras mit lediglich 2 Megapixeln weit verbreitet, finden sich diese mittlerweile eigentlich nur noch in Einsteigermodellen. Sie reichen allenfalls für das eine oder andere Kontaktfoto im Telefonbuch aus, zeigen aber schon auf einem PC-Monitor deutliches Rauschen sowie Farb- und Beleuchtungsschwächen. Aktuell haben die meisten Handys der gehobenen Mittelklasse daher auch Digitalkameras mit 5 Megapixeln, ebenso wie die Masse der Smartphones. Mit solchen Modellen lässt sich schon eher etwas anfangen, zumal einige Hersteller hierfür bereits mit renommierten Optikherstellern wie Zeiss zusammenarbeiten. Entsprechende Bilder machen auch in digitalen Bilderalben und bei der Betrachtung auf normalen PC-Monitoren eine gute Figur. Aktuelle Topmodelle unter den Handys setzen indes auf 8-Megapixel-Kameras und empfehlen sich für all jene, die ihre Bilder sogar ausdrucken wollen. Darüber hinaus verfügen meist nur diese Kameras über die Möglichkeit, Videos in Full-HD (1.080p) zu drehen. Ansonsten muss man mit 720p oder noch schwächeren Auflösungen leben können. Gleichwohl lohnt es in der Regel nicht, zu Foto-Monstern mit 12 oder 16 Megapixeln zu greifen, die es vereinzelt ebenfalls schon gibt. Da Handys nur sehr kleine Objektive besitzen, fällt in der Regel nämlich nur wenig Licht auf den Sensor – in der Folge muss das Signal elektronisch verstärkt werden, es "rauscht". Je mehr Bildpunkte ein Sensor besitzt, desto größer wird das so erzeugte Bildrauschen. Das Dilemma wird vielfach mittels "Weichzeichner" gelöst – doch dies erzeugt wiederum Unschärfen im Bild. Darüber hinaus besitzen nur wenige Handy-Kameras bislang einen echten optischen Zoom, meist bleibt es bei einem elektronischen Zoom, der letzten Endes nur eine Ausschnittsvergrößerung mit verringerter Auflösung ist. Wer also lediglich MMS-taugliche Schnappschüsse oder PC-Hintergrundbilder erzeugen möchte, für den gilt eher: Weniger ist mehr. Nur all jene, die Fotos auch gerne ausdrucken oder entwickeln lassen möchten, sind mit vielen Pixeln gut bedient: Dann jedoch sollte in jedem Fall auf einen ins Handy eingebauten Blitz geachtet werden. Doch Vorsicht: Vor allem die starken Xenon-Blitzlichter zehren massiv am Akku!