Wir zeigen Ihnen die derzeit besten frische Milchsorten am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

8 Tests 20 Meinungen

Die besten frische Milchsorten

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Aus unserem Magazin:

Ratgeber: Kuhmilchsorten

Halt­bar, aber noch nah am Natur­pro­dukt

Frische MilchDie Bezeichnung von Milchprodukten sorgt unter Uneingeweihten immer wieder für Verwirrung. Gerne werden verschiedene Sorten miteinander verwechselt, was an einem nicht ganz eingängigen Benennungssystem liegt. Denn in der Milchwirtschaft unterscheidet man in Sorten nach Fettgehalt und Sorten nach Erhitzungstemperatur, also der Haltbarkeit. Unglücklicherweise sind einige Sorten in beiden Kategorien zu finden, was die Trennung der Begriffe erschwert.

Nicht immer ganz eingängige Trennung der Fachbegriffe

Dies gilt zum Beispiel für die sogenannte Vorzugsmilch, die der Rohmilch vom Bauernhof entspricht – nur dass sie filtriert und für den Handel abgepackt wurde. Da sie dem natürlichen Produkt entspricht, das nicht verändert wurde, ist natürlich der Fettgehalt ebenso vorgegeben (3,5 bis 4,0 Prozent) wie die Haltbarkeit – die Vorzugsmilch taucht also in beiden Kategorien auf. Frischmilch dagegen ist eine Sorte nach Erhitzungstemperatur, hat mit dem Fettgehalt aber zunächst einmal nichts zu tun. So kann Frischmilch auch als fettarme Milch vertrieben werden und nicht nur als Vollmilch.

Was ist Frischmilch?

Trotzdem setzen viele Verbraucher Voll- und Frischmilch gleich, da dies die häufigste Kombination darstellt. Doch der Terminus Frischmilch oder „frische Milch“ bezeichnet einfach eine Behandlungsmethode zur Haltbarmachung. Und zwar wird bei Frischmilch eine Pasteurisierung bei 72 bis 75 Grad Celsius durchgeführt, für 15 bis 30 Sekunden. Dadurch hält sich der Vitaminverlust noch in Grenzen (etwa 10 Prozent), gekühlt ist die Milch aber für sechs bis zehn Tage haltbar anstatt nur zwei bis drei Tage.

Frischmilch vs. Pasteurisierte Milch

Dem gegenüber wird die tatsächlich als „Pasteurisierte Milch“ bezeichnete Produktsorte noch zusätzlich homogenisiert. Das bedeutet, dass die natürliche Aufrahmung der Milch unterdrückt wird. Das Ergebnis: Die Haltbarkeit verändert sich zwar nicht, aber die von manchem als unangenehm empfundene Sahnebildung (der „Rahm“) in Form abgesetzten Fettes entfällt. Das ist aber gar nicht so vorteilhaft: Denn erste Studien legen nahe, dass diese Homogenisierung für das Auftreten von Milchunverträglichkeiten verantwortlich sein könnte.

Frischmilch eventuell gesünder als homogenisierte Produkte

Denn bei dem Vorgang wird das Fett einfach durch den Aufprall auf ein Blech in so kleinste Kügelchen zerteilt, dass es nicht mehr zusammenklumpen kann. Dies wiederum jedoch führt dazu, dass sich Eiweiß besser an dem Fett anlagert und damit erst im Darm gerinnt, nicht schon im Magen. Vor allem bei Kleinkindern mit ihrer noch sehr durchlässigen Darmwand könnten die Eiweiße damit ins Blut gelangen und die Bildung von Antikörpern fördern – aber nicht nur bei denen. Das Gleiche gilt daher auch für die noch länger haltbaren ESL- und H-Milch-Produkte.

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    • Ausgabe: Nr. 4 (August/September 2012)
    • Erschienen: 07/2012
    • Seiten: 4

    Wo die Milch fließt

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