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Chronische Darmentzündungen

Die Medikamente gegen Darmerkrankungen sollten nicht ohne den Rat eines Apothekers oder des behandelnden Hausarztes eingenommen werden. Am häufigsten werden Mittel gegen Durchfall und Verstopfung eingesetzt, die meist auf pflanzlicher Basis beruhen. Neben akuten bakteriellen Fehlbesiedlungen der Darmschleimhäute treten auch vermehrt chronisch-entzündliche Krankheitsbilder auf. Selbstdiagnosen sind bei Darmerkrankungen meist trügerisch und jeder Erkrankte sollte eine hausärztliche Untersuchung des Stuhlgangs, Blutes und wenn nötig, auch die Entnahme einer Gewebeprobe im Rahmen einer Spiegelung, durchführen lassen. So kann Durchfall vielerlei Ursachen haben und einerseits auf eine harmlose Nahrungsmittel-Intoleranz (z.B. Milchprodukte), eine schwerwiegende Infektion (z.B. Amöben) oder eine Entzündung der Darmschleimhaut hinweisen. Durchfall ist nur ein Symptom, das man meist mit Kohlepräparaten und Ruhigstellung der Peristaltik (Imodium) schnell in den Griff bekommt, die ursächliche Krankheit jedoch nicht immer. Bei der Verstopfung verhält es sich ähnlich – sie ist ebenfalls nur ein Symptom und keine Erkrankung. Primär sei als Ursache der Bewegungsmangel aufgeführt, der häufig mit ballaststoffarmer Ernährung einhergeht. Hier helfen pflanzliche Quellmittel, die die Peristaltik (Bewegung) des Darms stimulieren oder zentral wirkende Abführmittel zur Erhöhung der Darmbewegungsfrequenz. Bei einer akuten Verstopfung besteht immer die Gefahr eines Darmverschlusses (Ileus) der mechanischen (Würmer, Verschlingung) oder paralytischen Ursprungs sein kann – schnelles Handeln durch den Arzt ist angezeigt, da es sich um einen lebensbedrohlichen Zustand handelt. Bei den bakteriellen Fehlbesiedlungen des Darms helfen moderne Probiotika schnell bei der Regenerierung der Darmflora. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa verlaufen oft in Schüben und bedürfen einer umfassenden Behandlung durch einen Gastroenterologen. Hierbei kommt es zu geweblichen Darmwandveränderungen die einerseits chirurgisch behandelt werden müssen und anderseits medikamentöser Nachbehandlungen zur Verringerung der Schubfrequenz der Krankheitsbilder bedürfen.