Weinblätter

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  • Ausgabe: 3/2004
    Erschienen: 02/2004
    Seiten: 2

    „Nicht einwickeln lassen“ - mit Reis gefüllte Weinblätter

    Testbericht über 13 Weinblätter

    Ob türkisch, griechisch oder orientalisch: Weinblätter bereichern die mediterrane Küche. Gefüllt mit Reis, Käse, Hackfleisch, Kräutern, Pinienkernen oder Rosinen. Leider auch mit reichlich Pestiziden. Die STIFTUNG WARENTEST hat 33 gefüllte und ungefüllte Weinblätter untersucht. Kein einziges Produkt war rundum ok. 15 Proben waren sogar stark mit Pestiziden belastet.

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  • Ausgabe: 3/2004
    Erschienen: 02/2004
    Seiten: 2

    „Nicht einwickeln lassen“ - ungefüllte Weinblätter

    Testbericht über 10 Weinblätter

    Ob türkisch, griechisch oder orientalisch: Weinblätter bereichern die mediterrane Küche. Gefüllt mit Reis, Käse, Hackfleisch, Kräutern, Pinienkernen oder Rosinen. Leider auch mit reichlich Pestiziden. Die STIFTUNG WARENTEST hat 33 gefüllte und ungefüllte Weinblätter untersucht. Kein einziges Produkt war rundum ok. 15 Proben waren sogar stark mit Pestiziden belastet.

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Ratgeber

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  • Ausgabe: 3/2004
    Erschienen: 02/2004

    Weinblätter: „Nicht einwickeln lassen“

    Ob türkisch, griechisch oder orientalisch: Weinblätter bereichern die mediterrane Küche. Gefüllt mit Reis, Käse, Hackfleisch, Kräutern, Pinienkernen oder Rosinen. Leider auch mit reichlich Pestiziden. Die STIFTUNG WARENTEST hat 33 gefüllte und ungefüllte Weinblätter untersucht. Kein einziges Produkt war rundum ok. 15 Proben waren sogar stark mit Pestiziden belastet.... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Weinblätter

  • test (Stiftung Warentest) 3/2004 Nachgewiesen wurden darin gleich acht Pestizide, davon vier mit deutlicher Höchstmengenüberschreitung. Am häufigsten fielen unseren Prüfern bei den überschrittenen Grenzwerten die Pestizide Penconazol, Procymidon und Nur 10 von 33 untersuchten Weinblättern waren gering oder sehr gering mit Pestiziden belastet. Die gefüllten Wein- blätter von Fideks, Efefirat und Türtamek sind mit 30 beziehungsweise 35 Cent pro 100 Gramm am günstigsten.
  • test (Stiftung Warentest) 3/2004 Trauriger Spitzenreiter war das Produkt der Marke La Comtesse. Hier lag der ermittelte Procymidon-Wert gleich um das 36 5fache über dem Erlaubten. Dieses Produkt sollte nicht auf den Tisch kommen. Gutes aus dem Weinblatt Dabei können Weinblätter richtig gut schmecken. Und auch die Zubereitung ist einfach: Frische Blätter werden kurz blanchiert, nach Wunsch gefüllt und dann mit etwas Wasser 30 bis 40 Minuten gegart.
  • Weinblätter: „Nicht einwickeln lassen“
    test (Stiftung Warentest) 3/2004 Ob türkisch, griechisch oder orientalisch: Weinblätter bereichern die mediterrane Küche. Gefüllt mit Reis, Käse, Hackfleisch, Kräutern, Pinienkernen oder Rosinen. Leider auch mit reichlich Pestiziden. Die STIFTUNG WARENTEST hat 33 gefüllte und ungefüllte Weinblätter untersucht. Kein einziges Produkt war rundum ok. 15 Proben waren sogar stark mit Pestiziden belastet. Sie hätten nicht verkauft werden dürfen. test klärt auf.Im Test: 23 Weinblätter aus Fertigpackungen, 10 Weinblätter als lose Ware. Preise: 0,10 bis 2,15 Euro für 100 Gramm. Ergebnis: Keines ist einwandfrei in Ordnung.

Wein-Blätter

Weinblätter, die mit Hackfleisch, mit Reis, mit Käse und mit ähnlichen Zutaten gefüllt werden, erfreuen sich nicht nur in der Türkei (Dolmasi) und in Griechenland (Dolmades) großer Beliebtheit. Inzwischen sind die kalt wie warm dargebotenen Spezialitäten sogar im Supermarkt erhältlich, wahlweise mit und ohne Füllung. Ursprünglich wurden die gefüllten Weinblätter als kalte Vorspeise verzehrt. Zunächst befreit man die Blätter von ihren Stielen, blanchiert sie in kochendem Salzwasser und lässt sie abtropfen. Anschließend gibt man die vorbereitete Füllung portionsweise auf die Blätter, wickelt die Blätter ein und gart sie in einem Topf mit Wasser, Brühe oder Tomatensauce. Die Blätter werden mit Fleisch, Reis, Gemüse, Pinienkernen, Rosinen, Koriander und anderen Gewürzen gefüllt, als klassische Beilage wählt man Joghurt und Brot. In deutschen Supermärkten findet man vor allem fertig eingelegte Rollen. Einzelne Blätter sind schwerer zu bekommen, weshalb so mancher Dolma-Liebhaber auf den essbaren Wein im heimischen Garten zurückgreift. Wer Weinblätter im Supermarkt kauft, egal ob gefüllt oder ungefüllt, darf sich theoretisch auf ein gesundes Produkt freuen. Theoretisch, denn die Freude wird durch Pestizide in den Blättern getrübt, wie die „Stiftung Warentest“ bereits 2004 herausfand. Von 33 getesteten Weinblättern – gefüllt oder ungefüllt – war keines frei von Pestiziden, die Hälfte sogar „stark belastet“. Genau wie bei Tafeltrauben, bei denen die erlaubten Grenzwerte zum Teil sogar höher sind, liegt die Ursache für die erhöhte Belastung bei Pflanzenschutzmitteln, die im Weinanbau eingesetzt werden.