Das iPhone X war Apples erstes Randlos-Smartphone und führte die OLED-Technik beim iPhone ein. Mit OLED-Display und randlosem Design ausgestattet ist das Apple iPhone X das erste Smartphone gewesen, das den Design-Wechsel bei Apple eingeläutet hat. (Bildquelle: apple.com)

Wie bewerten Testmagazine Apple iPhones in ihren Testberichten?

Apple iPhones werden von Testmagazinen besonders ausgiebig getestet, da bei jeder neuen iPhone-Generation eine gewisse Erwartungshaltung seitens der Tester vorherrscht. Diese wird zum großen Teil auch durch den hohen Gerätepreis geweckt. Weil es sich bei Apple um einen der führenden Hersteller am Smartphone-Markt handelt, können neue Top-Modelle für kleinere Hersteller mitunter richtungsweisend sein. Nichtsdestotrotz werden Apple iPhones auf die gleichen Kriterien wie andere Smartphones getestet, wobei allen voran das Display sowie die Performance des Geräts im Vordergrund stehen. Hier sorgt das seit mehreren Generationen unveränderte Retina-Display für gestochen scharfe Bilder.
Lange war die Retina-Auflösung – sie entspricht Full HD – bei Apple vorherrschend und während andere große Hersteller wie Samsung mit den Galaxy-Modellen oder LG auf immer höhere Auflösungen setzen, blieb diese bei Apple lange unverändert. Erst das Jubiläumsmodell iPhone X verwendet eine höhere Auflösung für eine noch feinere Darstellung.  Bei fast allen neuen randlosen Displays setzt Apple mittlerweile auf die noch schärfere Super Retina Auflösung: Modelle wie iPhone XS Max oder iPhone 11 Pro Max lösen irgendwo zwischen Full HD und dem deutlich schärferen QHD auf – bei den kleineren Varianten fällt die Auflösung geringer aus, was aufgrund des kleineren Displays aber in derselben Bildschärfe resultiert. Mit dem iPhone X hat Apple sich auch erstmals von der LCD-Technik mit vollständiger Hintergrundbeleuchtung gelöst und ein erstes OLED-Modell angeboten.

Aufgrund der OLED-Technik, bei der jeder einzelne Pixel im Display eine separate Beleuchtung besitzt und nicht das gesamte Panel beleuchtet wird, ist Schwarz auch wirklich schwarz. Kontraste sind wesentlich höher, die Leuchtkraft mitsamt der Lesbarkeit in der Sonne stark verbessert und auch die Farben wirken auf einem OLED-Display lebendiger.

Ähnlich verhielt es sich lange Zeit mit den verbauten Akkus. Riesige Akkus zählten bei Apple iPhones nicht zum zentralen Verkaufsargument. Die Kapazitäten erhöhte Apple immer nur gerade so sehr, um für die gewohnte Laufzeit eines iPhones sorgen zu können, diese aber nicht merklich zu verlängern. Viele Belastungstests seitens der Tester:innen führten dabei zu Enttäuschungen. Die Erwartung, dass ein iPhone locker zwei volle Tage ohne eine Steckdose aushält, wurde dabei nicht erfüllt. Das änderte sich allerdings mit der 2019er-Generation. Sowohl im iPhone 11, als auch im 11 Pro und Pro Max hat der Hersteller erstmals das Akkuproblem in Angriff genommen und neuartige Technik verbaut. Ein noch effizienterer Chipsatz sowie eine optimierte Akkuzelle sorgen für erstaunlich lange Laufzeiten von bis zu zwei Tagen ohne Steckdose. Mit der 2021er Generation um das iPhone 13 konnte man den Akku noch weiter verbessern und die meisten Testerinnen und Tester überzeugen.

Smartphones von Apple mit den größten Akkus:

  1. Apple iPhone 12 Pro Max
    3687 mAh
    Apple iPhone 12 Pro Max

    Gut

    1,6

  2. Apple iPhone 12 Pro
    2815 mAh
    Apple iPhone 12 Pro

    Gut

    1,7

  3. Apple iPhone 12
    2815 mAh
    Apple iPhone 12

    Gut

    1,9



Das iPhone 11 Pro ist das erste Modell von Apple mit einer Triple-Kamera. Mit dem iPhone 11 Pro hat Apple die Triple-Kamera eingeführt, die ein zusätzliches Ultraweitwinkelobjektiv besitzt. (Bildquelle: apple.com)

Die Kameras der Apple iPhones werden von allen Testmagazinen wie bei Smartphones üblich umfassend getestet. Dazu werden in der Regel Testaufnahmen in unterschiedlichen Situationen geschossen. Einige Testmagazine gehen dabei sehr stark ins Detail und fotografieren spezielle Testcharts, um Kontraste und Farbverläufe genau analysieren zu können. Dies erfolgt dann sowohl bei der Hauptkamera, als auch bei der Selfie-Kamera. Mit dem X hat Apple erstmals ein duales Kamerasystem mit zwei Linsen verbaut. Damit sind sogenannte Bokeh-Aufnahmen möglich, also Fotos, bei denen die zweite Telefoto-Linse im parallelen Betrieb mit der regulären Weitwinkellinse für einen unscharfen Hintergrund sorgt. Damit können Sie Motive attraktiv hervorheben und in Szene setzen. Mit dem iPhone 11 Pro und 11 Pro Max kommt zudem ein drittes Objektiv in das Kamerasystem – ein Ultraweitwinkel, womit Sie noch mehr Inhalt auf Ihrem Foto einfangen können.
Mittlerweile sind iPhones Kamera-Referenz auf dem Smartphone-Markt. Obwohl Apple zahlentechnisch eher unspektakuläre Objektive verbaut, liefert eine iPhone-Kamera für Top-Fotos – und das vor allem auch in der Königsdisziplin der Smartphone-Fotografie: in schlechten Lichtverhältnissen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei moderner Handy-Kameratechnik ankommt und weshalb Apple ein fester Teil des Siegertreppchen ist.

Wie schnell ein Smartphone ist, richtet sich nach der Hardware-Ausstattung: Wie schnell kann der verbaute Prozessor arbeiten und wie groß ist der Arbeitsspeicher? Bei Apple iPhones besteht dahingehend das Problem, dass die Datenblätter über die Taktrate des Prozessors keine Informationen bieten. Erst Benchmark-Tests und genaue technische Analysen offenbaren das wahre Innenleben der iPhones. Hier sind Apple iPhones in jeder neuen Generation in den Bestenlisten an der Spitze. Die Apple-eigenen Chipsätze sind optimal an das iOS-Betriebssystem angepasst. Das sorgt für eine stets flüssige Bedienung und hohe Leistung bei fordernden Prozessen wie 3D-Gaming oder Videobearbeitung.

Erst 2021 sorgt das iPhone 13 für Freude bei Display-Fans

Als Apple 2020 die 12er-Reihe seiner iPhones vorlegte, betrat eine neue Größe die Bühne. Das iPhone 12 mini ist eine kleinere Variante des iPhone 12 und ein Vorreiter in der Klasse der kompakten 5-Zoll-Smartphones – ideal für alle, denen ein iPhone SE ideal in der Hand liegt, dieses aber doch zu schwach ist. Denn mit OLED-Display und starker Kamera kann das iPhone 12 mini auch mit dem starken iPhone 12 Pro mithalten und büßt nur in einigen Bereichen an Leistung ein. Mit den neuen Displays kam aber auch gleich die Ernüchterung: Im Gegensatz zu mittlerweile vielen Konkurrenten bleibt Apple nach wie vor auf einer Bildwiederholrate von 60 Hz. Ist das überhaupt schlimm? Nicht direkt, aber im Vergleich zu einem 90- oder gar 120-Hz-Smartphones sehen Sie den Unterschied direkt. Bewegungen in Videos, beim Spielen und selbst das Scrollen durch Menüs, auf dem Homescreen oder auf Webseiten ist sehr viel flüssiger und weicher. Allerdings saugt diese Bildschirmtechnik auch stark am Akku.

Ein Problem, das Apple 2021 mit dem iPhone 13 Pro und dem iPhone 13 Pro Max klug lösen konnte. Denn nicht nur können die neuen Pro-Modelle eine Bildwiederholrate von extrem flüssigen 120 Hz darstellen – diese ist je nach angezeigtem Inhalt dynamisch. Der Always-On-Lockscreen oder beim Verweilen auf einer Webseite ohne zu scrollen wird die Bildfrequenz auf bis zu 10 Hz heruntergeregelt – bei Bewegungen auf dem Display wird diese wieder dynamisch angehoben. Das nennt Apple ProMotion und spart extrem viel Akkuleistung im Alltag.

Was hat es mit den Budget-iPhones auf sich?

Bei solchen Preisen von "Budget" zu sprechen, ist an sich etwas über die Stränge geschlagen, denn teuer sind diese Modelle immer noch. Allerdings liegen sie technisch auf einem niedrigeren Niveau als die Top-Flaggschiffe. Seit dem iPhone XR bietet Apple schwächer ausgestattete Modelle an, die eine etwas schlechtere Kamera sowie ein älteres Display besitzen. So verzichtet man beim XR auf die OLED-Technik sowie die knackscharfe Super-Retina-Auflösung und setzt auf im Vergleich altbackene LCD-Displays, die zudem viel niedriger auflösen und weniger Leuchtkraft besitzen. Das XR besitzt nur eine Einfachkamera und das neuere iPhone 11 kommt mit Dual-Kamera, wohingegen die teureren Pro-Ableger eine Dreifachkamera verwenden. Abstriche sind also zu erwarten, der Preis ist dafür jedoch nur unverhältnismäßig niedriger. So lohnt es, den relativ geringen Aufpreis für ein Pro-Modell einzuplanen.

Wie kann ich von Android auf ein Apple iPhone umsteigen?

Apple bietet eine praktische App im Google Play Store namens „Move to iOS“. Während der Einrichtung des neuen iPhones wird man im Schritt „Apps und Daten“ gefragt, ob vorhandene Daten transferiert werden sollen. Die Android-Übertragung wird hier durch „Daten von Android übertragen“ aktiviert. Dabei muss die „Move to iOS“-App auf dem Android-Smartphone gestartet werden. Nach der Bestätigung der daraufhin angezeigten Zahlenkombination beginnt die Übertragung von u.A. Kontakten, Nachrichtenverläufen, Fotos, Videos, E-Mail Accounts und Kalendereinträgen. Anschließend kann das iPhone wie gewohnt konfiguriert und eingerichtet werden.
  • Android sowie die „Move to iOS“-App sollten auf dem neuesten Stand sein
  • das Android-Gerät muss mit demselben WLAN-Netz wie das iPhone verbunden sein
  • das iPhone muss genügend freien Festspeicher für die Daten des Android-Smartphones besitzen – inklusive der Daten auf der eingelegten Speicherkarte
  • im Google Play Store gekaufte Apps können nicht auf eine Apple ID übertragen werden. Kosten diese im AppStore ebenfalls Geld, müssen sie erneut erworben werden


Move to iOS App für Apple iPhones Die offizielle "Move to iOS"-App erleichtert den Umstieg auf ein Apple iPhone (Bildquelle: apple.com)

Worin unterscheiden sich iOS und Android voneinander?

Googles Android-Betriebssystem wird an die unterschiedlichen Smartphone-Hersteller ausgeliefert, die dieses unberührte Android wiederum an ihre Geräte und Chipsätze in Sachen Programmierung und Design anpassen. Das kann durch die große Zahl an Modellen mitunter dazu führen, dass sich kleinere Fehler in das Betriebssystem einschleichen. Nur wenige Smartphones besitzen ein unverändertes Android-System, das wiederum stabiler läuft. Apple setzt komplett auf das eigene iOS-Betriebssystem. Da dieses auf allen iPhones benutzt wird, existiert das eingangs beschriebene Problem nicht. Zudem setzt Apple auf eigens entwickelte Chipsätze – viele Android-Smartphone-Hersteller beziehen die Hardware Puzzle-artig von diversen Technikproduzenten, um sie dann zusammenzusetzen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Update-Politik: Wenn Apple ein Software-Update veröffentlicht, dann erscheint dieses zeitgleich für alle unterstützten iPhone-Generationen – eine neue Android-Version kann auf einem LG-Smartphone Monate nach einem Samsung-Smartphone erscheinen.
Neben der optischen Aufmachung unterscheiden sich die beiden Systeme zudem in ihrer Offenheit. iOS ist ein geschlossenes Betriebssystem, das keinerlei äußere Anpassungen erlaubt. Hier bietet Android den großen Vorteil, dass man neben umfassender Individualisierung der Optik viele neue Funktionen per App hinzufügen kann. Der vieldiskutierte Nachtmodus ist ein Beispiel dessen: Mit einem Android-Gerät kann eine simple App diesen Modus zum Abdunkeln aller Menüs aktivieren – iPhone-Nutzer müssen darauf warten, dass Apple dieses Feature mit einem Update einführt.

Sind Apple iPhones wasserdicht?

Apple setzt seit dem iPhone 7 und iPhone 7 Plus auf Wasser- und Staubdichtigkeit gemäß IP67-Norm. Das bedeutet, dass das Gerät zeitweises Untertauchen schadlos übersteht – worauf Apple aus rechtlichen Gründen jedoch keine Garantie gibt. Alle zukünftigen iPhone-Generationen werden vermutlich ebenfalls IP67-zertifiziert sein, da sich die Wasserdichtigkeit als Marktstandard der großen Hersteller etabliert hat.

Top 3 der wasserdichten iPhones:

von Julian Elison

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