Telefone mit Anrufbeantworter: Wichtigster Unterschied ist die Aufnahmekapazität

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Telefon mit AnrufbeantworterNahezu jedes moderne Telefon erhält man heute auch in einer Version mit integriertem Anrufbeantworter. Wer einen solchen wünscht, muss dafür in der Regel nur etwa 10 Euro Aufpreis zahlen. Gegenüber externen, zusätzlich aufstellbaren Anrufbeantwortern ergeben sich dabei im Grunde nur Vorteile: Es muss keine mühsame Integration in die Verkabelung erfolgen, es wird weniger Aufstellfläche verbraucht und die Ausgaben fallen geringer aus. Zudem fällt die Bedienung bequemer aus. Vor allem bei Schnurlostelefonen ist dies der Fall.

Vorteile eines integrierten ABs

Denn hier kann der AB in der Regel auch vom Mobilteil aus bedient werden – man muss also nicht immer erst genervt zur Basisstation eilen. Externe Anrufbeantworter haben daher im Grunde nur noch den Vorteil, dass sie zum Teil noch eine Speicherung der Anrufe auf analogen Bändern erlauben, was für einige wenige Nutzer von Vorteil sein mag. Die Qualität der Aufnahmen der integrierten, digitalen Ausführungen kann aber ebenso wie die Ausstattung hinsichtlich Komfortfunktionen problemlos mithalten.

Einfache Telefone

Dabei hat sich mittlerweile ein solcher Standard an Funktionen entwickelt, dass kaum noch Vor- und Nachteile einzelner Systeme untereinander ausmachbar wären. Der wichtigste Unterschied von Anrufbeantwortern in Telefonen ist schlicht die Aufnahmekapazität. So beschränken sich preiswerte Modelle unter 50 Euro auf eine Aufnahmedauer von meist 15 Minuten. Vereinzelt sind sogar nur 12 oder 10 Minuten verfügbar. Das ist vielleicht genug für eine Abwesenheit während des Arbeitstages, für ein verlängertes Wochenende oder gar einen richtigen Urlaub ist das schlichtweg zu wenig. Es gibt Ausnahmen, aber die muss man recht lange suchen.

Die Mittelklasse

Wer den Anrufbeantworter jedoch icht nur sporadisch sondern intensiver nutzen möchte, sollte sich an der Mittelklasse der DECT-Telefone orientieren. Bei diesen Telefonen mit Kosten zwischen 50 und 80 Euro liegt die Aufnahmezeit meist zwischen 30 und 45 Minuten. Hier finden sich praktische Zusatzfunktionen wie zum Beispiel ein Passwortschutz für die Abfrage des Anrufbeantworters. Sehr beliebt ist auch die Funktion der Fernabfrage: Der Nutzer kann unter Kenntnis der PIN auch von unterwegs, zum Beispiel mit seinem Handy, auf den AB zugreifen.

Und die Premiumklasse

Teurere Telefone erlauben schlussendlich das Mitschneiden von Gesprächen – der Speicher des ABs wird also kurzfristig „missbraucht“. Das ist besonders praktisch für wichtige Firmengespräche, bei denen wesentliche Informationen später noch einmal abgetippt werden sollen. Luxusmodelle erlauben ferner das Abspielen der Nachrichten in beliebiger Reihenfolge. Die Auswahl erfolgt dabei bequem über die Display-Anzeige, in der die Nachrichten übersichtlich mit Datum, Zeit und Anrufer(nummer) aufgeführt sind. Auch das zeitgesteuerte Hin- und Herschalten zwischen Anrufbeantworter- und reinem Ansagemodus ist hier möglich, was für beispielsweise Arztpraxen ideal ist. Die Aufnahmekapazität erhöht sich in diesem Bereich kaum noch, gleichwohl gibt es aber Telefone mit mehreren parallel nutzbaren ABs für verschiedene Zielnummern.

Autor: Janko