Touchscreen-Smartphones (Handys)

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Ratgeber zu Touchscreen-Smartphones (Handys)

Bedienung per Fingertipp und -wisch

Moderne Touchscreen-Handys 2014Touchscreen-Handys haben in kürzester Zeit den Markt erobert: Nahezu alle Hersteller bieten Modelle selbst für den kleineren Geldbeutel an. Manchmal könnte man sogar meinen, es gäbe kaum noch Handys ohne Touchscreen. Ob in der Werbung oder Berichte in Zeitschriften, Touchphones sind überall präsent. Kein Wunder: Sie erfreuen sich bei den Kunden aufgrund ihrer eingängigen Bedienung und den üppigen Displays einer großen Beliebtheit. Doch welche Touchscreen-Typen gibt es eigentlich?

Touchscreen-Handys sind im Grunde genommen keine neue Erfindung. Schon vor vielen Jahren begannen Hersteller wie Nokia und Palm mit Experimenten, berührungsempfindliche Displays in Mobiltelefone einzubauen. Palm kombinierte dies sogar mit der handschriftlichen Texteingabe, die selbst jetzt leider noch eine absolute Ausnahmeerscheinung darstellt. Doch all diese Geräte fanden nicht den Weg auf den Massenmarkt. Da musste erst ein Hersteller aus Cupertino in Kalifornien kommen und ein Touchscreen-Smartphone vorstellen, das noch heute als Maß aller Dinge gilt, wenn es um die intuitive Handy-Bedienung geht: Das Apple iPhone. Nicht zuletzt war es eine neue Technologie, die den Durchbruch bedeutete: Das kapazitive Touchscreen-Display.

Kapazitive Touchscreens

iPhoneModerne Touchscreen-Handys verwenden nahezu ausschließlich noch diese Technologie: Bei einem kapazitiven Display wird eine einzelne, mit durchsichtigem Metalloxid beschichtete Glasplatte genutzt. An dieser wird ein gleichmäßiges, elektrisches Feld angelegt, dessen Ladungstransport gemessen wird. Durch Fingerkontakt wird das Feld verändert, der Controller ermittelt die Position aus den veränderten Strömen.

Daher benötigen kapazitive Touchscreens keinen ausgeübten Druck und ermöglichen eine Bedienung über sanfte, streichende Bewegungen. Entsprechende Handys erlauben auch Multitouch – also Berührungen durch zwei oder mehr Finger und können auf diese Weise ausgeführte Gesten in Befehle umsetzen. Der Nachteil der Technik ist allerdings, dass solche berührungsempfindlichen Displays bislang nur von ganz wenigen, sehr speziellen Schreibstiften (Stylus genannt) bedient werden können, von einer behandschuhten Hand ganz zu schweigen – ein großer Nachteil im Winter.

Anzeigetechnik: LCD vs. OLED

Da mittlerweile fast alle Hersteller kapazitive Displays verwenden, versuchen sich diese wiederum durch verschiedene Untertechnologien voneinander abzusetzen. So bieten einige Hersteller wie Sony in vereinzelten Modellen fast komplett berührungslose Displays - hier reicht es in bestimmten Kontextmenüs schon aus, in der Luft über dem Display Bediengesten zu vollführen. Andere Unternehmen wie Apple oder LG Electronics versuchen dagegen eher über die Leuchtkraft und Pixeldichte ihrer Displays zu punkten. Und dann wäre da noch der alte Wettstreit zwischen LCD und OLED, der in immer neuen Technologien wie Super-IPS-LCD und Super-AMOLED-Plus kumuliert. Doch das betrifft im Grunde die Darstellung auf dem Touchscreen und nicht dessen Bedienbarkeit. Ferner sind nun erste Touchscreens aufgetaucht, die auch mit Nägeln und Handschuhen bedient werden können - und nicht nur mit speziellen Stiften. Nokia (heute Microsoft) nennt dies zum Beispiel "Super Sensitive Touch".

Resistive Touchscreens

seg900Sehr selten greifen Hersteller aber auch noch auf resistive Touchscreens zurück, obwohl diese Technologie viele Nachteile hat. Dies gilt besonders für sehr preisgünstige Touchphones oder spezielle Outdoor-Modelle, bei denen eine simple Berührung aufgrund nasser Oberflächen nicht ausreichen würde. Resistive Touchscreens nutzen zwei leitfähige Schichten, die bei Berührungen des Bildschirms aufeinander gedrückt werden und so einen elektrischen Kontakt erzeugen. Das erfordert etwas mehr Druck, weshalb häufig keine so elegante Bedienung wie beim iPhone möglich ist, Multitouch eingeschlossen. Komplexe Gesten sind hier also gar nicht möglich.

Resistive Displays haben eigentlich nur noch einen Vorteil: Sie können auch mit einem Stift bedient werden - und dazu ist nicht einmal ein spezieller Stylus nötig. Theoretisch können dazu auch ein Kugelschreiber oder sogar Zahnstocher genutzt werden. Umgekehrt funktioniert das bei kapazitiven Display nur mit teuren Spezialstiften. Und das wiederum ermöglicht eine Handschrifterkennung. Dennoch ist diese Technologie momentan in den Hintergrund getreten, neue Modelle sind rar.

Handschrifterkennung bei Premium-Modellen

Denn wer heute eine Handschrifterkennung integriert, tut dies bei den Topmodellen am Markt. Und bei denen kommt ohnehin ein teures Highend-Display mit kapazitiver Funktionsweise zum Einsatz. Dann macht es wahrlich nicht mehr viel aus, dass der verwendete Stift etwas teurer ist. Und so erlebt die Handschrift Handschrifterkennung ein Comeback auf den Topgeräten der Smartlet-Baureihen wie etwa beim Samsung Galaxy Note 4. Allerdings sollte man beim Kauf solcher Handys auf den Hinweis eines kratzsicheren Displays achten: Der Stylus hinterlässt sonst schnell hässliche Kratzer und Schlieren auf dem Bildschirm.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Handys mit Touchscreen

Profis am Werk Pocket PC Magazin 1/2009 - Mit dem ‚Touch Diamond‘ setzte HTC neue Maßstäbe hinsichtlich Design und Bedienung - doch das Gerät hatte auch klare Mängel. Der neue ‚Touch Pro‘ soll nun alle Kritikpunkte beseitigen, wofür er eine Schiebetastatur und einen größeren Akku aufbietet. Der perfekte Pocket-PC für Business-Anwender?

Palm Pre connect 9/2009 - Mit dem neuen Betriebssystem WebOS und dem Pre will der in arge Schieflage geratene Traditionshersteller Palm seine Innovationskraft unter Beweis stellen. Stimmt das Produkt und kann die Strategie den einstigen PDA-Primus zu neuer Größe bringen? Es wurden unter anderem die Kriterien Ausstattung und Handhabung getestet.

Der Tyrannosaurus Rex unter den Smartphones Focus Online 7/2012 - Auf dem Prüfstand befand sich ein Handy, welches mit „gut“ bewertet wurde. Als Testkriterien dienten Handhabung und Ausstattung sowie Musik- und Fotoqualität.

Nokia 5800 XpressMusic - Plastikbomber aus Finnland PC Professionell Onlinemagazin 1/2009 - Wir haben Nokias erstes richtiges Touchscreen-Handy über mehrere Wochen hinweg intensiv getestet. Ob sich ein Kauf lohnt, lesen Sie im Test. Testkriterien waren Ergonomie, Ausstattung, Leistung und Service.

Kann Samsung das HTC One toppen? CNET.de 5/2013 - Ein Smartphone wurde geprüft und mit der Note „exzellent“ bewertet.

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Touchhandys

Viele preiswerte Touchscreen-Handys arbeiten mit einem resistiven Display, das erst auf leichten Fingerdruck reagiert. Ein Stift ist daher empfehlenswert. Als besonders elegant wird dagegen der kapazitive Touchscreen empfunden, bei dem schon ein sanftes Streichen ausreicht. Immer beliebter werden dabei hochwertige, stromsparende AMOLED-Touchscreens. Touchscreen-Handys haben nach nur wenigen Jahren große Teile des Handy-Marktes erobert. Jeder Hersteller, der etwas auf sich hält, führt mittlerweile Touchphones im Sortiment. Hierbei haben die berührungssensitiven Mobiltelefone teilweise bis ins Einsteigersegment hinein alle herkömmlichen Handy-Modelle verdrängt. Und insbesondere diese günstigen Touchscreen-Handys sind es, die bei den Kunden hoch im Kurs stehen. Insbesondere die beiden südkoreanischen Hersteller LG Electronics und Samsung haben zig Millionen solcher Handys absetzen können. Deren Displays weisen in der Regel Bilddiagonalen von 2,8 bis 3,0 Zoll auf und arbeiten mit resistiver Technologie. Bei dieser muss etwas Druck ausgeübt werden, damit der Touchscreen die Befehle annimmt. Komplexe Multitouch-Gesten sind somit nicht möglich, zudem reagieren diese Bildschirme stets mit einem zumindest geringen Verzögerung. Gerade bei kleinen Bildschirmen empfiehlt sich auch die Verwendung eines Stylus genannten Stiftes zur punktgenauen Bedienung. Solches Zubehör gibt es preiswert bei nahezu jedem Internethändler mit Handys im Sortiment zu erwerben. Hochwertige Handy-Modelle der Mittelklasse und des Highends setzen dagegen mittlerweile durchweg auf kapazitive Displays. Bei ihnen reicht ein sanftes Streicheln mit den Fingern bereits aus, um Befehle einzugeben. Darüber hinaus erlaubt diese Technologie Multitouch, also die Eingabe von Befehlen über Gesten, bei denen mehrere Finger zum Einsatz kommen. Auf diese Weise kann zum Beispiel durch das Auseinanderbewegen von Daumen und Zeigefinger der Inhalt eines Browsers herangezoomt werden. Gerade bei solch hochwertigen Displays setzen die Hersteller auch immer öfter auf die (AM)OLED-Technologie, was weitere Vorteile mit sich bringt. Denn OLED-Displays sind stromsparender und besitzen ein besseres Bild als LCD-Bildschirme. So ist der Verbrauch im Mittel zwischen 30 und 40 Prozent niedriger, zudem sind die Kontraste höher und die angezeigten Farben wirken intensiver. Eine Alternative sind sogenannte Super-LCDs, die ähnlich gute Bilder darstellen sollen – wenngleich der Unterschied zu OLED-Displays wahrnehmbar bleibt. Kapazitive Displays haben aber auch so ihre Probleme: Zum Beispiel können diese Displays im Winter nicht mit behandschuhten Fingern bedient werden.