Outdoor-Modelle von SamsungWenn es draußen nass und ungemütlich wird, bleibt das Handy am besten auch gleich in der Tasche. Denn Regen oder auch schon eine zu hohe Luftfeuchtigkeit bekommen den empfindlichen Geräten schlecht. Auch beim Ausflug an den Strand oder den Baggersee sind Mobiltelefone grundsätzlich keine idealen Begleiter – sofern man nicht gerade über ein Outdoor-Modell verfügt. Doch die machen sich rar. Neben Sony hat bislang vor allem Samsung entsprechende Geräte im Portfolio.

Beschränktes Portfolio mit Fokus auf Einsteigermodelle

Dieses ist allerdings auch hier sehr beschränkt. Aktuell kann man die verfügbaren Modelle an den Fingern einer Hand abzählen, wobei bislang der Fokus stark auf einfachen Einsteigergeräten lag. Kein Wunder: Es ist erheblich einfacher, ein Feature Phone staub- und wasserdicht zu konstruieren als ein hoch komplexes Smartphone mit all seinen zusätzlichen Anschlüssen und Schnittstellen. Doch das hat sich zuletzt verändert: Zumindest die aktuellste Flaggschiffgeneration ist nun wie bei Sony staub- und wasserdicht konstruiert.

Verschiedene Bezeichnungen für identische Geräte im Umlauf

Samsung führt in seinen Einsteigerklassen B und C Outdoor-Modelle, die im Handel durch den Zusatz „Xcover“ gekennzeichnet werden. Zumindest bislang, denn mittlerweile ist Xcover eher zum Markenzeichen der Android-Smartphones mit Outdoor-Befähigung geworden. Sie werden daher unter dem Begriff „Galaxy Xcover“ vertrieben, während wenigstens auf der Samsung-Website der gleiche Zusatz bei den Feature Phones weggelassen wird. Man sollte sich aber nicht beirren lassen: Ein Samsung B2710 ist nichts anderes als ein Samsung Xcover 271. Übrigens ist es hinsichtlich der Schutzfunktion bei Samsung völlig egal, ob man zu einem einfachen Handy oder einem Smartphone greift. Geräte, die in der vierstelligen Modellnummer am Ende eine "2" führen, sind übrigens Dual-SIM-Modelle für zwei SIM-Karten.

Die Stärken der Samsung-Modelle

Denn alle Geräte besitzen einen Rundumschutz, der vor Stößen, Staub und Wasser schützt, wobei das Handy sogar bis zu 30 Minuten lang in einem Meter Wassertiefe liegen kann. Das wird im Fachjargon als „Schutz vor zeitweiligem Untertauchen“ bezeichnet und sollte im Alltag eigentlich alle denkbaren Situationen abdecken – selbst den Fall in einen etwas tieferen Pool. Schließlich holt man das Handy schnell wieder an die Oberfläche, die Toleranzen erlauben – so lassen viele Nutzerberichte schlussfolgern – umgekehrt kürzere Zeiträume in etwas größeren Tiefen zu. Naturgemäß sichert sich ein Hersteller aber rechtlich gegen die Folgen solche Experimente ab.

Vereinzelt sogar wasserdichte Smartphones

So oder so: Samsung gehört zu den wenigen Anbietern, bei denen selbst die Android-Smartphones vollständig tauchen gehen können. Bei vielen anderen Herstellern schaffen das nur die einfachen Handys, während die Smartphones mit „Spritzwasserschutz“ versehen werden. In Zahlen ausgedrückt, besitzen die Samsung-Modelle die IP67, während sonst häufig nur IP54 zu finden ist. Doch Vorsicht: IP67 heißt nicht, dass man das Handy auf Betonböden fallen lassen kann. Die Nummer bescheibt nur den Staub- und Wasserschutz. Wer zusätzlich ein robustes Gerät sucht, sollte daher weiterhin zu den Feature Phones greifen, denn die Flaggschiffe das definitiv auch weiterhin nicht.

Autor: Janko