RIM Einfache Handys: RIM - Hälfte der BlackBerry-Nutzer bereits Privatkunden

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Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM), einst klassisch an den Bedürfnissen seiner Business-Kunden orientiert, richtet sich zusehends auf das Privatkunden-Segment aus. Wie das Online-Magazin Golem berichtet, soll bereits die Hälfte aller BlackBerry-Nutzer aus Privatkunden bestehen. Und das bekommt dem Unternehmen offensichtlich sehr gut: Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise konnte RIM ausgesprochen erfreuliche Zahlen vorlegen und schlug damit alle noch so positiven Analystenprognosen.

Research in Motion hat in der Tat gut Lachen: Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 hat das kanadische Unternehmen einen Umsatz von 3,46 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 84 Prozent gegenüber den 1,88 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraumes entspricht. Der Gewinn je Aktie betrug 90 Cent im Vergleich zu 72 Cent zuvor. Alleine in diesem einen Quartal soll RIM 3,9 Millionen neue BlackBerry-Kunden gewonnen haben, womit die Gesamtzahl auf rund 25 Millionen gestiegen sei.

Und nach Erwartung von RIMs Co-Chef Jim Balsillie soll die Entwicklung weitergehen: Die großen Feiertagswerbekampagnen würden im Frühjahr weitergehen und das Geschäft weiter beleben. Es sei zwar noch immer eine schwierige Lage mit vielen Turbulenzen, doch man halte gut den Kurs. Fallende Rohstoff- und Materialpreise sowie die Verschiebung hin zu margenstarken Produkten würden die Profitabilität sogar noch erhöhen. Auch die Verwendung von Standardkomponenten bei künftigen Smartphones werde die Kosten senken.

BlackBerry-Fans dürfen sich also auch im Jahr 2009 auf neue HighEnd-Smartphones aus dem Hause RIM freuen. Und zwar auf so einige: Laut Balsilie soll sich derzeit „ein Haufen neuer Geräte“ in der Entwicklung befinden.

Autor: Janko