HSDPA-Smartphones (Handys)

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Neuester Test: 15.10.2018
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Testsieger

Aktuelle HSDPA-Handys Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 8
      Erschienen: 07/2018
      Seiten: 7

      Gewappnet für den Fall

      Testbericht über 21 HSDPA-Handys

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      Erschienen: 10/2018

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      Dieses Heft ist bis zum 02.11.2018 am Kiosk erhältlich.

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Ratgeber zu HSDPA-Smartphones (Handys)

HSDPA - Mobiles Internet auf DSL-Niveau

Smartphones mit HSPA-FähigkeitMit HSDPA soll der Mobilfunkkunde eine mobile Interneterfahrung auf DSL-Niveau erfahren. Eigentlich alle modernen Smartphones bieten diesen UMTS-Datenturbo - vom Highend bis hinunter zum Einsteigermodell. Kein Wunder: Wer im mobilen Internet unterwegs sein will, benötigt HSDPA (mitunter auch schlicht HSPA genannt) für eine halbwegs zügige Navigation und ebensolche Downloads. Was also ist HSDPA – und wo kann man es nutzen?

Was ist HSDPA?

Bei HSDPA (high speed downlink packet access) handelt es sich um ein Verfahren zur Datenübertragung, das auf UMTS (dem Mobilfunkstandard der dritten Generation) basiert. Entsprechend wird HSDPA des Öfteren auch als 3.5G oder 3G+ bezeichnet. Der Datenturbo erhöht die Download-Geschwindigkeit auf mindestens 1,8 MBit/s – also auf mehr als das Vierfache des mit UMTS möglichen. Das sind Datenraten, wie man sie sonst nur vom heimischen PC mit DSL-Anbindung kennt.

Und sie steigen kontinuierlich: Kurz nach Einführung wurden die Netze auf 3,6 MBit/s aufgerüstet, mittlerweile sind dank des verbessertem HSPA+ teils Geschwindigkeiten von bis zu 42,2 MBit/s erzielbar. Die beiden Netzausrüster Ericsson und Huawei haben sogar schon vorgeführt, wie langfristig Geschwindigkeiten von bis zu zu 56 MBit/s per relativ einfachem Software-Upgrade und MiMo-Antennentechnik (Multiple-Input-Multiple-Output) erzielt werden können.

Nicht in jeder Hinsicht wie DSL

Hierbei ist aber zu beachten, dass HSDPA ausschließlich den Download von Daten beschleunigt – der Upload bleibt hiervon unberührt und damit bei den mageren 128 kBit/s von UMTS. Wer auch diesen beschleunigt haben will, muss darauf achten, dass sein Mobiltelefon auch HSUPA besitzt. Dies ist die Schwestertechnologie, die ihrerseits nur den Upload beschleunigt. HSUPA wird dabei ebenfalls in immer mehr Handys integriert, beide Beschleuniger zusammen werden von den Herstellern vielfach einfach unter HSPA zusammengefasst.

Doch auch die Ping-Zeiten entsprechen keinesfalls denen, die man von DSL gewohnt ist. Diese beschreiben die Zeit, die zwischen dem Senden einer Anfrage und der Antwort des Servers vergeht. Und bei HSDPA sind diese Zeiträume mit 150 bis 200 ms deutlich höher als bei DSL mit unter 50 ms. Daher sind Online-Spiele und gestreamte Videos auch mit HSDPA oftmals kein Vergnügen. Der Datenturbo dient vor allem dem rasanten Surfen und dem zügigen Download großer Dokumente oder E-Mails mit Dateianhängen.

Wer kann HSDPA nutzen?

Nicht alle kommen gleichermaßen in den Genuss des Turbo-Internets. Die Netzbetreiber betreiben den Ausbau ihrer UMTS-Netze auf HSDPA und HSPA+ mit unterschiedlichem Engagement. Am weitesten sind bislang die beiden großen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone. T-Mobile-Kunden haben nach Angaben des Unternehmens im gesamten UMTS-Netz Zugriff auf HSPA+, wobei durchweg 42 MBit/s zur Verfügung stehen sollen. Natürlich können vertragliche Regelungen andere Geschwindigkeiten vorschreiben, da dies nur die Maximalbrandbreite darstellt, die sich mehrere Nutzer einer Funkzelle teilen müssen. Vodafone steht da übrigens nur wenig zurück, hier sind im Netz mittlerweile bis zu 21,6 MBit/s möglich.

o2 folgt an dritter Stelle. Auch hier wurde das ganze UMTS-Netz mittlerweile umgerüstet, die Downloadgeschwindigkeit wurde dabei in den letzten Jahren fast durchweg auf 7,2 MBit/s erhöht. Das ist zwar deutlich weniger als bei der Konkurrenz, dafür punktet der Provider bei der Verbindungsstabilität in Städten. E-Plus wiederum hat in den vergangenen Jahren massiv aufgeholt und liegt beim Ausbau kaum noch hinter o2. Die Geschwindigkeiten bewegen sich dabei je nach Anbindung der Basisstationen ans Internet zwischen 3,6 und 42 MBit/s. Die höchste Ausbaustufe (Dual Cell) soll seit Dezember 2013 für alle Kunden nutzbar sein. Da o2 und E-Plus fusioniert haben, können die Kunden mittlerweile beide Netze nutzen - was sich gerade bei der HSPA-Abdeckung positiv bemerkbar machen dürfte.

Daher: Wer HSDPA und damit mobiles Breitband-Internet nutzen möchte, sollte nicht nur darauf achten, dass sein Handy den Turbo unterstützt – sondern auch sein Netzbetreiber. Darüber hinaus gilt: Die von den Netzbetreibern angegebenen Werte sind oftmals theoretischer Natur und gelten nur unter idealen Bedingungen. Meist liegt die tatsächliche Geschwindigkeit spürbar unter diesen Maximalwerten.

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Produktwissen und weitere Tests zu Handys mit 3G+

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Handys mit UMTS Breitband

HSDPA ist bei Smartphones mittlerweile zum Standardmerkmal geworden und selbst einfachere Handy-Modelle verfügen manchmal über den Datenturbo. Nutzen können ihn mittlerweile die Kunden aller deutschen Netzbetreiber, wenngleich E-Plus beim Netzausbau noch hinterherhinkt. Noch schneller als mit HSDPA geht es nur noch mit LTE. Wem UMTS noch zu langsam ist, der sollte sich nach einem Handy mit HSDPA (high speed downlink packet access) umsehen. Die auch als "3,5G" bezeichnete Technologie setzt auf UMTS auf und ermöglicht Download-Geschwindigkeiten, die einem herkömmlichen DSL-Anschluss entsprechen. Allerdings ist das für den Kunden nicht ganz günstig – HSDPA findet sich mit einer Handvoll Ausnahmen vor allem bei Smartphones, die naturgemäß etwas mehr kosten. Das jedoch lohnt sich, denn wer im Internet surfen, YouTube-Videos streamen oder auch großflächig E-Mails herunterladen und bearbeiten möchte, kommt um HSDPA nicht herum. Vor allem die beiden großen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone haben die Zeichen der Zeit erkannt und den Ausbau des UMTS-Netzes auf den Datenbeschleuniger stark forciert, so dass endlich eine breitere Versorgung erkennbar ist. In der Masse sind diese Node-Bs bislang fähig, eine Geschwindigkeit von durchweg 7,2 MBit/s bereitzustellen, die aktuelle Ausbaustufe von 14,4 MBit/s ist zumindest in den größeren Ballungsgebieten verfügbar. Punktuell soll es bereits Basisstationen geben, welche die Ausbaustufe von 21,6 und sogar 42,2 MBit/s ermöglichen, doch bis dies in der Breite verfügbar wird, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Auch o2 möchte da mitziehen und schneidet in Netztests regelmäßig überraschend gut ab, jedoch sind hier bislang 7,2 MBit/s die Obergrenze. E-Plus wiederum wollte lange Zeit als einziger Netzbetreiber gar nichts vom HSDPA-Ausbau wissen, hat in der letzten Zeit aber massiv mit dem Ausbau seines Netzes begonnen. Dennoch bleiben E-Plus-Kunden vorerst auf magere 3,6 MBit/s beschränkt. Zeit wird es, denn der nächste Standard lockt bereits am Horizont: Mit LTE sollen die Datenraten regelrecht explodieren.