Hisense Smartphones (Handys): Mit preiswerten Modellen zum Namen

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Smartphones von HisenseDas Unternehmen Hisense ist hierzulande bislang nur wenigen Handy-Nutzern bekannt. Lange Zeit war Hisense vor allem als preiswerter Hersteller von LCD-Fernsehern bekannt, seit einigen Jahren stellt man auch Tablet-PCs und Smartphones her. Im Bereich Letzterer folgt man hierbei der Strategie von HTC und auch Huawei vor einigen Jahren: Es werden vor allem preiswerte Geräte für den Massenmarkt gefertigt, die mit ihrer Qualität und einem vermeintlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis den Markennamen bekannt machen sollen.

Es wird im Budgetbereich gekämpft

Kein einziges Produkt ist selbst im Listenpreis jenseits von 300 Euro angesiedelt, die Masse bewegt sich bei 200 bis 250 Euro. Im Online-Handel sind die Geräte aber teils für deutlich niedrigere Kosten erhältlich, denn technisch fällt die Ausstattung tatsächlich selbst für dieses Segment eigentlich zu bescheiden aus. Sowie die Summe aber mit einer „1“ vorne beginnt, sollte man genauer hinsehen, denn die Verarbeitungsqualität von Hisense-Produkten gilt in der Tat als sehr hochwertig. Das spiegelt sich auch in bisherigen Käuferkommentaren wider: Schöne Hardware, gut verarbeitet, nur leider häufig zu teuer.

Preis-Leistung noch zu schlecht

Gerade der Markt in diesem Segment ist hart umkämpft, und Hersteller können hier im Grunde nur noch über den Preis punkten. Insofern ist es fraglich, ob Hisense das selbe Kunststück gelingt wie Huawei und HTC, die nach einer solchen Konsolidierungsphase beginnen konnten, insbesondere hochpreisige Geräte an die Kundschaft zu bringen. Dafür ist es aber bei Hisense noch zu früh, selbst das teuerste Modell bewegt sich leistungstechnisch noch auf Einsteigerniveau und beschränkt sich auf eine billige Quad-Core-CPU und eine rudimentäre Ausstattung ohne Highlights.

Unklare Modellpolitik

Bei der Benennung folgt Hisense bislang leider keinem einheitlichem Schema. Die meisten Modelle beginnen mit einem HS-U, dem eine dreistellige Nummer folgt. Tendenziell scheint eine höhere Modellnummer auch mit einer höheren Preisklasse einherzugehen. Doch es gibt auch Ausnahmen, vor allem im hochstelligen Nummernbereich. Da kann durchaus ein 800er mal teurer ausfallen als ein 900er. Daneben nutzt Hisense noch sprechende Namen wie „Sero 5“, die dann aber erstaunlicherweise nicht einmal die Flaggschiffe der Palette darstellen. Es bleibt vorerst also undurchsichtig, wohin der Weg führt.

Autor: Janko