Mittelklasse-HandysLängst haben bereits bei den Handys im mittleren Preissegment um 150 bis 300 Euro fortgeschrittene Multimedia-Features Einzug gehalten. Die Smartphones dieser Preisklasse bieten bereits qualitativ hochwertige Handykameras, Media-Player mit Videodarstellungsmöglichkeit und immer öfter auch Highspeed-Internet via LTE. Es sind kleine Allrounder, die von allem etwas mit sich bringen und vor allem durch ihre Vielseitigkeit überzeugen sollen. Wer ein solches Multimedia-Handy erwirbt, will nicht nur telefonieren, sondern auch mobil surfen, Videos ansehen und mit Apps herumspielen. Doch auch wenn heutzutage nahezu alle Smartphones in Grenzen dafür geeignet sind - auf bestimmte Details sollte man trotzdem achten.

Die Bandbreite an Mittelklasse-Modellen ist enorm. Sie machen nicht nur hinsichtlich ihrer schieren Masse den Großteil der verkauften Handymodelle aus, sondern sind auch ausgesprochen variantenreich im Auftreten. Die Alleskönner sind dabei allerdings selten die wirklich beste Wahl, auch wenn sie besonders zahlreich am Markt vertreten sind. Denn wie so oft leidet die Qualität der Einzelkomponenten darunter, wenn ein Handy alle Zielgruppen gleichermaßen zufrieden stellen soll. Und dies geht in dieser Preisklasse nur durch den Verzicht auf hochwertige Komponenten.

Kamera-Handys: Bessere Bilder trotz gleicher Megapixel

Foto-HandyBesser sind Handys, die ihren Fokus auf einen bestimmten Zweck legen. Dies sind in der Regel die Handykamera, der Media-Player oder die Internetfähigkeit. Ausgewiesene Kamera-Handys des Mittelfelds bieten mittlerweile in der Regel 8 bis teils sogar 13 Megapixel Auflösung, wobei die Bildqualität erkennbar besser ist als diejenige von Allround-Handys. Auch, wenn nominell die gleiche Auflösung geboten wird. Dies liegt an der Verwendung hochwertigerer Optiken und Nachbearbeitung durch bessere Software.

Diese Kamera-Handys bringen zudem vielfach Merkmale mit, wie man sie normaler Weise nur von Kompaktkameras kennt. Dazu gehören ein Autofokus, Gesichtsfelderkennung, Weißabgleich oder ein Rote-Augen-Filter. Wer Fotos auch bei Dämmerung machen möchte, sollte auf einen echten Xenon-Blitz achten - auch wenn er sehr selten ist. Denn die üblichen LED-Lichter haben nur eine Reichweite von vielleicht ein bis zwei Metern. Man sollte beim Kauf zudem auf Schlüsselworte wie eine speziell beworbene Kameraoptik achten. Und Selfie-Freunde sind mit einer guten Frontkamera besser beraten - dann entfällt das lästige Umdrehen des Handys und blinde Auslösen.

Musik-Handys: Musik hören, ohne das Handy auszubremsen

Xperia UWer dagegen sein Handy nur gelegentlich zum Fotografieren braucht, aber es regelmäßig als MP3-Player für unterwegs nutzt, sollte auch zu einem Musik-Handy greifen. Könnte man meinen. Fakt ist jedoch, dass mittlerweile eigentlich alle Smartphones sehr ähnliche Features bieten. Das Sortieren nach Interpreten, Alben oder Stilrichtungen, das Anlegen von Playlists und selbst einfache Equalizer sind längst Standard. Trotzdem gibt es auch noch Geräte, die sich über die Masse erheben.

Diese erkennt man anhand von Schlüsselbegriffen, die die Sound-Qualität hervorheben und in der Regel einen speziellen Sound-Prozessor beschreiben. Bei HTC wird beispielsweise der hochwertige "Boom Sound" beworben, LG hat sein Dolby Mobile und Sony ist dank seines Walkman-Players ohnehin die Anlaufstelle Nummer Eins für Musikfans. Ist ein eigener Soundchip verbaut, hat das nicht nur Vorteile beim Klangbild sondern auch bei der Performance. Der MP3-Player bremst so nicht andere Anwendungen des Handys aus.

Internetfähigkeit

Internet-HandyWer mit einem einfachen Mittelklasse-Handy intensiv surfen möchte, sollte mittlerweile darauf achten, dass das Gerät LTE unterstützt. Darüber hinaus sollte das Display eine Mindestgröße bieten. Für ein bequemes Betrachten von Websites sind 5 Zoll schon empfehlenswert. Es gibt sogar preiswerte Smartlets, die 5,5 oder 6,0 Zoll Bilddiagonale bieten.

In der Preisklasse ab 150 Euro findet man heutzutage ohnehin fast nur noch Touchscreen-Smartphones. Daher kann man mit diesen Geräten natürlich auch Apps verwenden und das Aussehen der Benutzeroberfläche an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Denn die meisten Geräte laufen mit dem weltweit führenden Betriebssystem Android. Alternativ hat sich gerade in dieser Preisklasse noch Windows ein kleines Standardbein erobert - wobei dioe Lumia-Smartphones vor allem für ihre Kameras gelobt werden.

Autor: Janko