Christstollen

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Testsieger

Aktuelle Christstollen Testsieger

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 12/2015
    Erschienen: 11/2015
    Seiten: 7

    Ein Fest für den Gaumen

    Testbericht über 18 Christstollen

    Christstollen: Jeder zweite von 18 Stollen im Test schneidet gut ab. Alle 5 Dresdner sind geschmacklich spitze – von den 13 Marzipanstollen können nur wenige mithalten. Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich 18 Christstollen, darunter 5 Dresdner Christstollen und 13 Marzipanstollen. Die Bewertungen waren 9 x „gut“, 7 x „befriedigend“ und 2 x „ausreichend“.

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  • Ausgabe: 12/2013
    Erschienen: 11/2013

    Rosinenpicken im Stollenregal

    Testbericht über 13 Stollen

    Dresden gegen den Rest der Welt: Eine Expertenjury von Guter Rat testete in der Heimat des Stollens. Drei von 13 Handelssorten fielen durch, doch ab sechs Euro gibt's was Feines. Testumfeld: Es wurden 13 Stollen begutachtet, deren Noten von 1 bis 6 reichten. Für die Beurteilung hat man Geruch, Geschmack, innere und äußere Beschaffenheit herangezogen.

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  • Ausgabe: 1/2014
    Erschienen: 12/2013

    Puderzuckerbrot

    Testbericht über 7 Christstollen

    Testumfeld: Getestet wurden sieben Christstollen, die jedoch keine Endnoten erhielten.

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Ratgeber zu Christstollen

Mittlerweile streng reglementiert

StollenObwohl der Stollen prinzipiell im ganzen Jahr angeboten wird, ohne dass die Rezeptur sich wesentlich ändern würde, verbinden die meisten Deutschen damit wohl die Adventszeit. Denn dann ist die Hochzeit des süßen Gebäcks in Brotform, das mit seiner Schicht aus Puderzucker an das in weiße Leinen gewickelte Jesuskind erinnern soll. Hierbei sind die Ausprägungen regional sehr unterschiedlich, wenngleich eine gewisse Grundformel lautet: Möglichst gehaltvoll, aus Hefeteig und mit viel Fett und Süße.

Der Dresdner Christstollen

Den wohl berühmtesten Stollen mit internationalem Ruf stellen die Dresdner her. Der Dresdner Christstollen oder auch Weihnachtsstollen wird nicht in Formen gebacken sondern von Hand geformt und muss auf 100 Teile Mehl mindestens 50 Teile Butter, 65 Teile Sultaninen (Rosinen), 20 Teile Orangeat und/oder Zitronat und 15 Teile Mandeln enthalten. Margarine oder gar künstliche Zutaten und Aromen sind hingegen nicht erlaubt. Genau das wurde aber bei den immer öfter aus dem Boden schießenden Kopien munter verwendet, um preiswerter anbieten zu können.

Geschützte Herkunftsbezeichnung

Seit 2010 ist der Dresdner Stollen daher als geschützte geographische Angabe nach europäischem Recht eingetragen. Das heißt, wie beim Parma-Schinken und anderen Berühmtheiten auch muss ein Dresdner Stollen nun auch wirklich aus der streng definierten Region Dresden stammen. Das obige Rezept muss eingehalten werden. Alle anderen Stollen müssen andere Bezeichnungen tragen, auch wenn viele das Rezept zumindest in groben Zügen trotzdem verfolgen. Allerdings reduzieren viele Stollen den Butteranteil auf 30 Teile zugunsten anderer Zutaten.

Weitere Stollentypen

Diese Zutaten definieren dann häufig den Namen des Gebäcks. So ist die sicherlich beliebteste Variante neben dem Dresdner Christstollen der Marzipanstollen, bei dem mindestens 5 Gewichtsprozent aus Marzipan bestehen. Erlaubt ist auch die Verwendung billigeren Persipans, das nicht aus teuren Mandeln sondern Pfirsisch- und Aprikosenkernen gewonnen wird. Wer das unterscheiden möchte, muss in der Regel sehr genau in die Zutatenliste blicken, denn auch Persipanstollen tragen häufig den Begriff Marzipanstollen, manchmal auch nur „süßer Stollen“, was allerdings eigentlich für alle diese Gebäcke gilt.

Das Fett bestimmt die Feuchtigkeit des Gebäcks

Beliebt sind ferner Mandelstollen mit 20 Teilen Mandeln, Mohnstollen mit mindestens 20 Teilen Mohnsaat, häufig in Form dunkler Füllungen, und Nussstollen mit 20 Teilen Nusskernen. Man sieht also, dass beim Dresdner Stollen im Grunde diese Spezialfüllungen durch ein Mehr an Butter ersetzt wurden. Schlussendlich gibt es noch den Butterstollen, der aber erstaunlicherweise in der Regel mit mindestens 40 Teilen Butter zwischen normalen Stollen und Dresdner Stollen liegt. Übrigens ist ein hoher Fettanteil tatsächlich von Vorteil: Das Gebäck schmeckt dadurch weniger trocken. Daher sollten Stollen mit niedrigerem Butteranteil viele andere Sonderzutaten wie etwa feuchte Marzipanmasse besitzen und nicht mit reinem Orangeat, Zucker oder Teig gestreckt sein.

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Weitere Ratgeber zu Christ-Stollen

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  • Ausgabe: 12/2012
    Erschienen: 11/2012
    Seiten: 2

    Rezept des Monats: „Stollen-Parfait mit Orangen“

    Dank eingearbeiteter Stollenkrümel wird dieses Parfait zum wahrhaft edlen Weihnachtsdessert. Für ein Parfait, auch Halbgefrorenes genannt, wird Eigelb im Wasserbad cremig geschlagen. Im Anschluss muss die Masse gefrieren. Wie man ein weihnachtliches Dessert zaubert, verrät die Zeitschrift test (Stiftung Warentest) in Ausgabe 12/2012 auf 2 Seiten. Es werden Tipps zur... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Christ-Stollen

  • test (Stiftung Warentest) 12/2015 Davor bestand Christstollen nur aus Mehl, Wasser, Hefe und Rüböl und war eher eine karge Angelegenheit. Gehaltvolle Zutaten wie Butter waren in der vorweihnachtlichen Fastenzeit tabu. Das änderte sich erst dank der päpstlichen Erlaubnis. Der Dresdner Christstollen ist der wohl bekannteste und ein klassischer Butter-Rosinen-Stollen. Fünf Vertreter des sächsischen Kulturguts haben wir für unseren Test ausgewählt - zusammen mit 13 Marzipanstollen.
  • Guter Rat 12/2007 Solch sehr gute Qualität gibt es bei Dresdner Bäckern vor Ort (s. o.) schon preiswerter, ab etwa 10 Euro pro Kilo. DAS ORIGINAL Die Mischung der Gewürze hütet jede Bäckersfamilie wie einen Schatz Traditionsbäcker In Dresden werden seit dem frühen 14. Jahrhundert »Striezel« gebacken. Ursprünglich als Fastengebäck. Heute fertigen nur etwa 150 Bäcker und Konditoren den patentierten Dresdner Stollen. Qualität Dresdner Stollen tragen das Prüfsiegel des Schutzverbands.