Lightweight-Laufschuhe Lightweight-Schuhe eignen sich besonders gut als Wettkampfschuh (Bildquelle: newbalance.de)

Was sind die Vorteile und Nachteile von Lightweight-Schuhen?

Nicht jede Läuferin und jeder Läufer hat den gleichen Laufstil. Deshalb bieten die Hersteller von Laufschuhen, wie zum Beispiel Nike oder Adidas verschiedenste Modelle für jede Laufsportkategorie an - auch Lightweight-Schuhe. Ambitionierte Läuferinnen und Läufer sowie Wettkampfteilnehmerinnen und -teilnehmer legen bei ihren Laufschuhen besonders großen Wert auf ein sehr geringes Gewicht. Solche Lightweight-Schuhe können Ihnen viele Vorteile aber auch einige Nachteile beim Lauftraining oder bei Wettkämpfen bieten. Um beim Kauf eines leichten Laufschuhs die richtige Wahl zu treffen, sollten Sie über alle wichtigen Merkmale von Lightweightschuhen Bescheid wissen.
 

Benötigen Sie für einen Wettkampf Lightweight-Schuhe?

Lightweightschuhe Lightweightschuhe zeichnen sich durch ein minimalistisches Design aus (Bildquelle: newbalance.de)

Lightweight-Schuhe werden meist aus hochwertigem Obermaterial gefertigt. Allein dadurch kann schon das ein oder andere Gramm eingespart werden. Am meisten wird jedoch bei der Sohle und den unterstützenden Elementen gespart. Lightweight-Schuhe zeichnen sich durch eine sehr dünne Zwischensohle aus. Teilweise sind Außen- und Mittelsohle sogar kombiniert. Zudem fällt bei Lightweightschuhen die Sprengung oft sehr gering aus. Das bedeutet, dass der Höhenunterschied zwischen dem Fersenbereich und der Zehenbox teilweise nur wenige Millimeter beträgt. Dadurch wird Ihnen zwar nur wenig Dämpfung, dafür aber ein sehr direktes, dynamisches Laufgefühl geboten. Die Nähe zum Boden unterstützt Ihr natürliches Abrollverhalten und verhilft Ihnen im besten Fall zu schnelleren Zeiten – egal, ob auf kurzen oder langen Strecken. Ein Lightweight-Schuh kommt daher besonders oft bei Wettkämpfen zum Einsatz, kann aber von leichten, fortgeschrittenen Sportlerinnen und Sportlern auch beim Training eingesetzt werden. Durch die oft fehlende Dämpfung und nur wenig Unterstützung durch stabilisierende Elemente sollten Lightweight-Schuhe nur von Sportlern und Sportlerinnen mit einem gut ausgebildeten Muskelapparat getragen werden. Vor allem schwergewichtige Läuferinnen und Läufer sollten eher zu Laufschuhen mit einer guten Dämpfung und Unterstützung greifen. Ansonsten kann es zu Schmerzen oder sogar Verletzungen kommen. Auch rutschiger Untergrund oder unebenes Terrain sollte mit sehr leichten Trainingsschuhen vermieden werden, da bei solchen Bedingungen vor allem ein tiefes Profil in der Sohle gefragt ist. Um Gewicht zu minimieren, haben die Sohlen von Lightweight-Schuhen allerdings oft nur ein gering ausgeprägtes Profil. Ideal sind Lightweight-Trainer vor allem für leichte und mittelschwere Läufer, die keine zu starke Pronationsstütze für den Fuß benötigen. Wenn Sie eine Überpronation oder eine Supination haben und sich beim Abrollen mehr Stabilität wünschen, sollten Sie eher zu Stabilitätsschuhen greifen. Als Jogging-Anfänger sollten Sie möglichst erst nach mehrmonatigem Training zu Lightweight-Schuhen greifen. Auch die minimalistischen Barfußschuhe aus dem Natural Running-Bereich können oft als Lightweightlaufschuhe bezeichnet werden.
 

Die leichtesten Laufschuhe:

  1. Reebok Floatride Run Fast Pro
    100 g
    Reebok Floatride Run Fast Pro
    • keine Tests
  2. Altra Vanish R
    111 g
    Altra Vanish R
    • Befriedigend 2,9
  3. Altra Kayenta
    139 g
    Altra Kayenta
    • keine Tests


 

Welcher Hersteller hat die besten Lightweight-Schuhe?

Lightweight-Trainer richten sich in erster Linie an Fortgeschrittene und kommen besonders häufig als Wettkampfschuh zum Einsatz. Neben den bekannten Marken wie zum Beispiel Asics und New Balance sind es vor allem kleinere Hersteller, die sich auf Laufschuhe mit sehr geringem Gewicht und geringer Sprengung spezialisiert haben und sich dadurch eine Fanbase unter den schnellen Läuferinnen und Läufern erarbeitet haben. Hier sollten beispielsweise Saucony und Mizuno genannt werden. Vor allem Saucony bietet ein breites Spektrum an Lightweight-Schuhen an, bei dem auch Läuferinnen und Läufer mit einer Überpronation fündig werden und somit mehr Stabilisation bei ihren Läufen auf hartem Boden erhalten. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als führender Hersteller von Performance-Laufschuhen. Mizuno ist nach Asics der zweitgrößte Laufschuhhersteller aus Japan und hat neben Straßenlaufschuhen unter anderem auch leichte Trailschuhe im Portfolio. Wenn Sie einen breiten Fuß haben und auf der Suche nach Herstellern sind, die ihre Laufschuhe in mehreren Weiten anbieten, kommen Brooks und New Balance für Sie in Frage.

 

Lightweight-Schuhe, die in mehreren Weiten erhältlich sind:

  1. Brooks Launch 6
    Brooks Launch 6
    • Sehr gut 1,4
  2. New Balance 1500v5
    New Balance 1500v5
    • Sehr gut 1,5


 

Leichte Laufschuhe Das Obermaterial ist bei Lightweight-Schuhen besonders dünn (Bildquelle: saucony.com)

Wie schneiden Lightweightschuhe in Tests und Rezensionen ab?

Da Lightweightschuhe besonders häufig als Wettkampfschuhe eingesetzt werden, möchten die Sportlerinnen und Sportler natürlich wissen, wie die Modelle in Tests abschneiden und was andere Testläuferinnen und Testläufer zu ihrem Lightweight-Trainer sagen. Neben dem Gewicht gehen die Tester in Ihren Prüfungen unter anderem auf die Geschwindigkeit des Schuhs ein und empfehlen die Laufschuhe für bestimmte Bodenverhältnisse und Streckenlängen. In den Erfahrungsberichten der Kundinnen und Kunden erfahren sie häufig mehr über die Passform der Schuhe und ob der Fuß beispielsweise im Zehenbereich ausreichend Platz hat. Auch die Qualität des Obermaterials oder der Sohle wird hier beleuchtet, sodass Sie sich ein Bild von der Langlebigkeit des Lightweight-Schuhs machen können.