Trailrunning-Schuhe: Laufschuhe fürs Gelände

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Geländelaufschuhe Als Trailrunning bezeichnet man das Laufen abseits von Wegen (Bildquelle: salomon.com)

Was sagen Tester und Nutzer zu Geländelaufschuhen?

Damit Fachmagazine zuverlässige Aussagen zu Passform und Praxistauglichkeit von Trailrunningschuhen machen können, lassen die Prüfer für ihre Tests möglichst unterschiedliche Testläufer in die Schuhe schlüpfen. Meist werden sowohl das Damenmodell als auch die Herrenvariante getestet, denn die Fußform und somit auch die Passform ist bei Männern und Frauen teilweise sehr unterschiedlich. Darüber hinaus gehen die Tester bei Laufschuhen für Trailrunner vor allem auf die Sohlenbeschaffenheit ein und geben an, bei welchen Bodenverhältnissen der getestete Geländelaufschuh optimalen Grip bietet. Da Trailrunningschuhe von Läuferinnen und Läufern gern in den kälteren, ungemütlichen Monaten oder bei feuchten Witterungsbedingungen getragen werden, beleuchten die Experten auch die Wasserdichtigkeit des Obermaterials sowie die Atmungsaktivität oder Wärmeisolation des Innenfutters. Nicht zuletzt spielt der Tragekomfort eine große Rolle und entscheidet darüber, ob Sie mit dem Laufschuh auch längere Trainingseinheiten in schwierigem Terrain schmerzfrei überstehen.

Asics-Trailschuhe Trailrunningschuhe bieten mehr stabilisierenden Halt und sind vor allem an den Zehen verstärkt. (Bildquelle: asics.com)

Was unterscheidet einen Trailrunningschuh von einem normalen Laufschuh?

Im Gegensatz zu Laufschuhen für Asphaltstrecken, wie zum Beispiel Dämpfungsschuhe oder Barfußschuhe, zeichnen sich Trailrunningschuhe durch eine robustere Verarbeitung aus. Stabilisierende Elemente aus langlebigen Materialien umschließen den Fuß und sorgen neben sicherem Halt auf unebenem Boden gerade im Zehenbereich für Schutz vor spitzen Steinen, Felsen oder Wurzeln. Einige Modelle sind auch komplett mit einem Gummirand versehen. Zudem punkten viele Geländelaufschuhe dank einer Gore Tex-Membran oder ähnlichen Technologien mit hoher Wasserdichtigkeit. So sind auch Sprünge durch tiefe Pfützen oder kleinere Bäche kein Problem. Die meisten Trailrunningschuhe sind zumindest wasserabweisend und sorgen für trockene Füße bei leichtem Regen. Wenn Sie jedoch auch bei starkem Niederschlag Ihre Runden drehen, sollten Sie auf komplette Wasserdichtigkeit achten. Trailrunningschuhe haben außerdem Schutzelemente in der Zwischensohle integriert (sogenannte Rock Plates), die den Träger oder die Trägerin vor spitzen Hindernissen auf dem Trail schützen. Durch diese vielen zusätzlichen Materialien und Technologien bieten Ihnen Trailrunningschuhe zwar Vorteile bei Läufen abseits von ausgebauten Wegen und sie punkten mit höherer Langlebigkeit, bringen aber auch ein paar Nachteile mit: So sind Geländelaufschuhe fast immer etwas schwerer und teurer als normale Laufschuhe. Die Verstärkungen in der Mittelsohle machen die Schuhe auch etwas steifer. Einer der offensichtlichen Unterschiede ist die Außensohle, denn sie erinnert mit einem ausgeprägten Profil an Hikingschuhe und gewährleistet hohe Traktion auf unterschiedlichsten Untergründen. Wenn Sie sehr lang in Ihren Laufschuhen unterwegs sind, werden die Zehen dicker. Trailrunningschuhe sind daher in der Regel etwas breiter.

Trailrunningschuh-Außensohle Die Außensohle eines Geländelaufschuhs zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Profil aus (Bildquelle: adidas.de)

Welchen Trailrunningschuh-Typen benötigen Sie?

Auch innerhalb der Trailrunning-Kategorie gibt es Unterschiede. Daher sollten Sie sich vor Ihrem Kauf darüber im Klaren sein, wo Sie hauptsächlich mit dem Laufschuh unterwegs sein werden. Bei einfachen Trails mit trockenem, relativ ebenem Boden reicht ein leichter Trailrunningschuh mit geringer Profilausprägung für Sie aus. Wenn Sie auch auf matschigen Strecken Ihr Training absolvieren, sollten Sie sich nach einem Laufschuh mit tieferem Profil umsehen. Hier sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Schuh ausreichend im Zehenbereich geschützt ist und die Sohle nicht zu flexibel ist, damit sicherer Halt gewährleistet ist. Außensohlen aus weichem Gummi zeichnen sich durch gute Traktion auf rutschigen Steinen oder Felsen aus. Solche Modelle dürfen ruhig ein paar Gramm mehr als Ihre Straßentreter auf die Waage bringen. Wenn Sie allerdings auch Wettkämpfe im Gelände absolvieren, ist ein geringes Gewicht sowie eine geringe Sprengung (Höhenunterschied zwischen Ferse und Zehen) von Vorteil. Anfänger sollten jedoch auch im Gelände nur mit gut gedämpften Laufschuhen trainieren. Für geübtere Trailäufer mit einem ausgeprägten Muskelapparat bieten einige Hersteller, wie zum Beispiel Merrell, minimalistische Geländelaufschuhe mit sehr geringer Sprengung an. So lässt sich auch in unebenem Terrain ein natürliches Laufgefühl erleben. Für winterliche Trainingsläufe auf Schnee und Eis gibt es sogar Modelle mit Spikes.

Die leichtesten Trailrunningschuhe

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Merrell Trail Glove 4 E-Mesh
2 Merrell Trail Glove 4 Knit
3 Merrell Trail Glove 4 Shield

Welche Hersteller haben die besten Trailrunningschuhe?

Sportartikelunternehmen, die bereits im Outdoor-Bereich Erfolge gefeiert haben, bringen meist auch gute Trailrunnningschuhe auf den Markt. In diesem Zusammenhang ist vor allem der französische Hersteller Salomon zu nennen. Dessen Trailrunningschuhe bekommen stets gute Bewertungen von Experten und Käufern. Auch die Modelle aus der Terrex-Reihe von Adidas oder Merrell- und Inov-8-Schuhe sind beliebt bei Geländeläuferinnen und -läufern.

Merrell Barfußtrailschuh Minimalistischer Trailrunningschuh von Merrell (Bildquelle: merrell.com)

Gibt es Trailrunningschuhe für Überpronierer?

Damit für jeden ein passendes Exemplar dabei ist, sind Trailrunningschuhe nicht nur für Neutralfußläufer zu haben, sondern auch für Überpronierer oder Supinierer erhältlich. Vor allem Asics bietet ein breites Produkstpektrum an Trailrunningschuhen für alle Fußtypen an.

Autor: Kai