Funktionsjacken: 10 Doppeljacken im Vergleich - Nur ein Kompromiss

Drei Jacken in einer sein – das sind Doppeljacken. Die aus zwei Schichten bestehenden Jacken sind so vielseitig, dass sie das gesamte Jahr über getragen werden können. Doch laut Test des Magazins ''Outdoor'' sind sie nur ein Kompromiss. Und wie bei Kompromissen üblich, müssen stets Abstriche gemacht werden. So auch bei Doppeljacken, denn bei den meisten Modellen hapert es an irgendeiner Stelle.

Doppeljacken bestehen aus zwei Schichten, die übereinander getragen werden. Die untere Schicht besteht aus einem wärmenden Material, die obere ist wasserabweisend. Da man so für alle meteorologischen Eventualitäten gerüstet ist, kann sie ganzjährig getragen werden. Leider schaffte es keines der 10 Modelle, im Test komplett zu überzeugen. Die besten Modell schlossen ''gut'' ab. So auch das preiswerteste Modell, die Maier Sports Calenda Jacket. Die Damenjacke mit Fleece-Füllung kostet nur 200 Euro und wurde insgesamt mit ''gut'' bewertet. Allerdings fiel die Ausstattung etwas knapp aus. Auch kann die Atmungsaktivität mit der Konkurrenz nur mittelmäßig mithalten. Regen und Wind aber hielt sie gut ab. Mehr Komfort bot die Jack Wolfskin 14th Peak, ebenfalls ein Damenmodell. Für 360 Euro bekommt man hier eine bequeme und funktionale Softshell-Jacke. Allerdings schnitt die Außenjacke etwas besser ab als die Innenjacke, die durch ihr Material etwas steifer war. Die Außenjacke aber bot im Test den besten Schutz.

Laut ''Outdoor'' kann man mit dem Kauf einer Doppeljacke zwar einiges sparen, da man nicht in mehrere Jacken investieren muss. Durch die Multifunktion kann eine Doppeljacke aber nie in allen Fällen das Optimum bieten.

Der kompletten Testbericht lesen Sie in der ''Outdoor''.

Autor: Judith-H.