Dreilagenjacken im TestFunktionsjacken sollen leicht, robust, wasserdicht und atmungsaktiv sein, Um diese Funktionen unter einen Hut zu bekommen, gehen die Hersteller unterschiedliche Wege. Das Magazin ''Outdoor'' testete sich für seine aktuelle Ausgabe durch 16 Dreilagenjacken, um festzustellen, welcher Weg der richtige ist. Letztendlich ohne konkretes Ergebnis, denn jedes Material zeigte im Test seine Stärken und Schwächen.

Die 16 Jacken wurden in der Praxis und im Labor getestet. Bewertet wurden der Trage- und Klimakomfort, die Handhabung und die Ausstattung. Im Labor wurde der Dauergebrauch simuliert und die Haltbarkeit ermittelt sowie Klima und Wasserdichtigkeit überprüft. Insgesamt schnitten zwölf Jacken ''sehr gut'' ab, drei immerhin ''gut''. Nur ein Modell konnte weniger überzeugen und erreichte lediglich ein ''befriedigendes'' Ergebnis. Grund am vergleichsweise schlechten Abschneiden der Berghaus Yala Peak war die schwierige Handhabung und der eingeschränkte Wetterschutz, denn der abstehende Kragen lässt Wind und Wasser hinein.

Alle anderen Jacken konnten im Test überzeugen, zeigten aber hier und da Stärken und Schwächen. Das resultiert vor allem aus der unterschiedlichen Materialwahl der Hersteller. Einige Jacken sind besonders leicht und robust, andere bieten einen etwas besseren Klimakomfort. Soll die Jacke besonders leicht sein, empfiehlt sich die Arc'teryx Alpha LT, die mit 360 Gramm eine der leichtesten Jacken im Test war und auch durch Robustheit glänzen konnte. Mit 525 Euro ist die Jacke aber auch sehr teuer. Noch leichter ist die Rab Momentum, die mit 250 Euro weniger als die Hälfte kostet und somit ''Preis-Tipp'' wurde. Als Jacke mit bestem Klimakomfort erwies sich im Test das Outdoor Research Mentor Jacket, das nebenbei auch einen überragenden Wetterschutz sowie einen hohen Komfort bot.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ''Outdoor'', eine Übersicht über die getesteten Jacken sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

Autor: Judith-H.