Ein Fitness-Armband mit gebogenem Display liegt besonders angenehm am Handgelenk an. Viele Fitness-Armbänder sind recht schmal und besitzen zudem ein gebogenes Display. So liegt der Tracker optimal am Handgelenk an. (Bildquelle: amazon.de)

Wie bewerten Testmagazine Fitness-Armbänder in ihren Testberichten?

Bei einem Fitness-Armband sind zwei offensichtliche Faktoren von größtem Stellenwert in jedem Testbericht. Da Fitness-Armbänder möglichst lange und idealerweise sogar beim Schlafen getragen werden, sind Verarbeitung sowie Tragekomfort wichtige Kriterien. Um ein angenehmes Tragegefühl auch bei langer Nutzung zu gewährleisten, setzen Hersteller so gut wie immer auf wasser- und schweißresistente Silikonarmbänder. Durch die häufige Krümmung der verbauten Displays schmiegt sich ein Fitness-Armband so optimal an Ihr Handgelenk, dass Sie es im besten Fall nach kurzer Zeit gar nicht mehr spüren, dass Sie einen Fitnesstracker tragen.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf den verbauten Sensoren: Diese sollten idealerweise nicht nur vielseitig vorhanden sein, sondern müssen ihren Job auch ordentlich sowie fehlerfrei erledigen. Testmagazine unterziehen solche Produkte oft einem Praxistest, um zu prüfen, wie genau Schrittzählung, Pulsmessung oder GPS-Ortung funktionieren – sofern die entsprechenden Sensoren an Bord sind. Viele Pluspunkte sammeln Modelle bei den Testern, wenn die Herzfrequenzmessung ohne separaten Brustgurt direkt am Handgelenk via integriertem Pulsmesser möglich ist. Dieser ermöglicht dann nicht nur die Messung des Pulses, sondern gleichzeitig die Ermittlung Ihrer Ruheenergiewerte, eine Schlafanalyse und Schätzung des Kalorienverbrauchs.

Auch die Bedienung muss stimmig und intuitiv sein, damit ein Fitness-Armband einen Platz in einer Bestenliste ergattert. Dabei hängt die Bedienung von mehreren Faktoren ab: Bedient man einen Tracker nur über Knöpfe, kann es mitunter etwas länger dauern, wenn Sie sich in einem Menü zurechtfinden oder darin navigieren wollen. Touchscreens bieten hier den wesentlichen Vorteil der natürlichen Finger-Bedienung mithilfe von Wischgesten, um sich quasi durch Menüs zu blättern. Modelle mit Touchscreen sind dementsprechend lieber gesehen in Testlaboren. Doch auch die Displaytechnik selbst ist ausschlaggebend für die alltägliche Bedienung. Die meisten modernen Fitness-Armbänder besitzen entweder OLED-Displays oder Bildschirme mit MIP-Technik. Dabei bieten beide Techniken jeweils verschiedene Vor- und Nachteile. MIP-Displays besitzen ähnlich wie E-Ink-Bildschirme vieler E-Book-Reader keine Hintergrundbeleuchtung. Das ist einerseits sehr energieeffizient und sorgt dafür, dass man im Freien in der prallen Sonne eine sehr hohe Lesbarkeit gewährleistet bekommt, andererseits können Sie im Dunkeln leider keine Inhalte erkennen – wie auf einem Blatt Papier. OLED-Displays bringen hingegen eine eigene Beleuchtung mit. Im Dunkeln kann man alles hervorragend ablesen, im Sonnenschein richtet sich die Lesbarkeit jedoch ausschließlich nach der Intensität der Leuchtkraft. Ist ein Display zu dunkel, bekommt es eine schlechte Bewertung im Test, da es für den Außeneinsatz weniger gut geeignet ist.

Spezielle Funktionen erhalten darüber hinaus zusätzliches Lob vonseiten der Testerschaft: Ist ein Fitness-Armband in der Lage, über Bluetooth mit einem gekoppelten Smartphone zu kommunizieren und so eingehende Benachrichtigungen auf dem Tracker anzuzeigen, erhöht das die Flexibilität des Produktes enorm. Auch die lokale Speicherung von Fitnessdaten ist ein bei Testern gern gesehenes Feature. Oft geschieht dies jedoch nur äußerst simpel – detaillierte Analysen sind dann meist über eine Smartphone-App oder den Computer einsehbar, was der Note selten einen Abbruch tut.

Top 3 der leichtesten Fitness-Armbänder

  1. Oppo Band
    10,3 g
    Oppo Band
    • Befriedigend

      3,0

  2. Xiaomi Mi Smart Band 6
    12,8 g
    Xiaomi Mi Smart Band 6
    • Sehr gut

      1,3

  3. Huawei Band 4e
    13 g
    Huawei Band 4e
    • ohne Endnote


Worin unterscheidet sich ein Fitness-Armband von einem -Clip?

Einer der größten Vorteile eines Fitness-Armbandes im Vergleich zum Clip liegt darin, dass man das Armband problemlos ständig tragen kann. Die meisten Modelle sind wasserabweisend oder sogar komplett wasserdicht, sodass sie auch beim Duschen oder Schwimmen nicht abgenommen werden müssen. Wenn das Armband nicht zu klobig ist, kann es auch im Schlaf getragen werden. Das ist in den meisten Fällen auch sinnvoll, denn viele der neueren Aktivitätstracker zeichnen nicht nur die Aktivitäten am Tag, sondern auch in der Nacht auf. So ist es möglich, die Schlafphasen zu analysieren und sich zum optimalen Zeitpunkt wecken zu lassen. Im Idealfall ist ein erholsamerer Schlaf die Folge. Fitness-Armbänder können also dazu beitragen, dass Sie ein gesünderes Leben führen.

Wann brauche ich ein Fitness-Armband und wann eine Smartwatch?

Fitnessstracker zeichnen die Aktivitäten des Tages auf und sollen dabei helfen, Sie zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren. Sie eignen sich für Gelegenheitssportler oder Fitness-Enthusiasten. Man kann sie als Clip an der Kleidung befestigen. Die häufiger vorkommende Variante sind allerdings Fitness-Armbänder, die man praktisch und immer sichtbar am Handgelenk trägt. Einige Modelle sind sowohl am Armband als auch in einem Clip verwendbar. Per Bluetooth übertragen die meisten Geräte die gesammelten Vitaldaten an ein Smartphone und ermöglichen so eine Analyse der eigenen Aktivitäten. Der Unterschied zu einer ebenfalls am Handgelenk getragenen Smartwatch liegt einerseits in der Optik – Smartwatches sind immer einer Armbanduhr nachempfunden. Andererseits liegt der Fokus eines Trackers viel mehr auf der Erfassung von Daten, während Smartwatches stärker auf die Smartphone-Kommunikation und Design-Aspekte zugeschnitten sind.

Zu den Grundfunktionen eines herkömmlichen Fitness-Armbands zählen Schrittzählung, Distanzmessung sowie die Angabe der verbrauchten Kalorien.


Ist ein Display vorhanden, informieren etwas teurere Modelle auch über eingehende Anrufe, Benachrichtigungen, E-Mails und Termine. So fungiert das Fitness-Armband als zweite Anzeige des Smartphones. Aktivitätstracker mit dem Feature Schlafanalyse verfügen meist über einen Vibrationsalarm, sodass Sie sich sanft wecken lassen können, ohne Ihren Partner zu stören. Die Hersteller bringen immer wieder neue Versionen auf den Markt und erweitern die Funktionen, sodass die Grenzen zwischen Fitness-Armband, Sportuhr und Smartwatch immer weiter verschwimmen. So sind einige Varianten zum Beispiel mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung zu haben. Ein beliebtes Feature von Fitness-Trackern ist das Setzen von Tageszielen. Über das Display oder die verknüpfte App werden Sie stets auf dem Laufenden gehalten und können über die sozialen Netzwerke Ihre Erfolge mit Freunden teilen oder sich mit anderen Fitness-Enthusiasten messen.

Muss ein Fitness-Armband einen eigenen GPS-Empfänger besitzen?

Da Fitness-Armbänder dafür vorgesehen sind, mit einem Smartphone über Bluetooth gekoppelt zu werden, ist es nicht zwingend erforderlich, dass ein Tracker einen eigenen GPS-Empfänger besitzt. Sie können auch ohne diesen Ihre Strecken aufzeichnen lassen. Dafür muss allerdings die Smartphone-Verbindung stehen. Der große Vorteil an Fitness-Armbändern mit eingebautem GPS ist der, dass Sie auch ohne Smartphone joggen gehen können. Denn ein solcher Tracker kann eigenständig GPS-Daten senden und empfangen. Ein immenser Nachteil eines eigenen GPS-Moduls ist der große Stromhunger. Bei aktiviertem GPS leeren sich Akkus, die normalerweise einen ganzen Tag aushalten, gut und gern schon in 2 Stunden vollständig – ein Grund, weshalb viele der kleinen Activity Tracker kein eigenes GPS nutzen. Ihr Akku ist einfach zu klein. Wenn Sie regelmäßig auf genaue Streckenaufzeichnungen oder gar Navigation angewiesen sind, ist eine Sport- beziehungsweise GPS-Uhr die bessere Wahl. Ihre Akkus halten auch bei aktiver GPS-Ortung wesentlich länger durch.

Die besten Fitness-Armbänder mit GPS

  1. Fitbit Charge 4
    Fitbit Charge 4
    • Befriedigend

      2,8