13 Trekkingräder im BelastungstestDie Zeitschrift Konsument testete 13 Trekkingräder in der Preiskategorie von rund 1000 Euro auf ihre Belastbarkeit. Wer soviel Geld für ein Fahrrad ausgibt, dürfte in puncto Haltbarkeit und Ausstattung hohe Erwartungen haben. Umso ärgerlicher das Testergebnis: In der Belastungsprüfung gab es viele Brüche des Lenkers, des Rahmens oder der Gabel. Hinsichtlich der qualitativ guten Ausstattung der Trekkingräder macht sich ihr hoher Preis hingegen bezahlt.

Zufrieden zeigten sich die Tester mit den Modellen Kalkhoff Image, KTM Bikes Life Tour und Staiger Ohio. Allen drei Rädern ist eine hochwertige Ausstattung und guter Fahrkomfort gemein. Im Belastungstest schnitten sie ebenfalls gut ab. Anders die Trekkingräder Stevens Bike Randonneur, Raleigh Richmond XT, Kettler Gamma, Epple Adventure Cat und Simplon Spotlight X7. Jedes dieser aufgezählten Fahrräder unterlag entweder einem Rahmen- oder Lenkerbruch, letztgenanntes sogar schon nach 6000 Kilometern. Das bedeutet, dass Vielfahrer schon nach ein bis zwei Jahren mit so einem Bruch rechnen müssen. Auch die Leistung der Gepäckträger sei enttäuschend. Die vom Hersteller verspochenen 25 Kilogramm Belastung hielten sie im Dauertest nicht Stand. Positiv äußerten sich die Tester hingegen zu den Ständern der Fahrräder. Diese bewiesen auch bei schwerer Beladung durchweg gute Standfestigkeit. Die Qualität der einzelnen Komponenten der Räder wurde ebenfalls gelobt. Bei teureren Modellen sind diese hochwertiger und bringen mehr Freude am Fahren. Wie der Test zeigt, garantiert ein höherer Preis zwar bessere Qualität, aber keine längere Lebensdauer.

Den ausführlichen Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Konsument.