Herren-Crossbikes: Crossräder für Herren

Stevens Bike Vapor (Modell 2013)Crossräder kombinieren Rennrad- mit MTB-Elementen und richten sich bevorzugt an Anhänger klassischer Querfeldrennen oder Cross-Country-Touren. Dabei sind Herren- und Damenmodelle weitgehend identisch in ihrer technischen Ausstattung, dennoch gibt es vereinzelt natürlich auch Unterschiede, vor allem beim Rahmenbau. Ein Überblick.

Generell bietet es sich an, den Begriff Crossräder zunächst zu definieren bzw. klarzustellen, wie er von Herstellern, Online-Händlern und Fachleuten heute genutzt wird. So gibt es die Crossräder selbst - also Bikes, die sich in Sachen Geländetauglichkeit zwischen MTBs und normalen Trekkingrädern bewegen, zwecks Fahrkomfort meist über einen geraden Lenker verfügen sowie eine Front- oder (in Einzelfällen) eine Vollfederung im Gepäck haben. Und es existiert als weitere Gruppe seit mehreren Jahren die Familie der sogenannten Cyclocrossbikes. Sie sind im Grunde die rechtmäßigen Erben der traditionellen Crossräder, wie sie vor über hundert Jahren entwickelt wurden. Sprich: Es handelt es sich um Rennräder ohne Dämpfung, deren Bauteile teilweise an die speziellen Anforderungen eines Querfeldeinrennens angepasst sind - etwa der Rahmen (robuster) oder das Reifenprofil (grober).

Stabil, leicht und auf Männer zugeschnitten

Während sich heutige Crossräder an Biker richten, die Wert auf Sportlichkeit und Stabilität legen und für verschiedene Terrains (Asphalt, Schotter, kleineren Hügeltrails etc.) präpariert sein möchten, empfehlen sich Cyclorcrossräder in der Tat fast ausschließlich für Querfeldein-Profis oder -Amateure. Das grobe Reifenprofil ist hier kaum für normale Straßen bzw. ebenen Untwergrund geeignet, zudem sind die Bikes meist leichter als Crossräder nach moderner Definition. Dadurch kann man sie - etwa zur Überwindung von Baumstämmen, Treppen oder sonstigen Hindernissen - kurzzeitig ohne Weiteres auf die Schulter packen. Unabhängig vom konkreten Typ wiederum ist festzuhalten, dass Herren-Crossbikes wie üblich über einen Diamantrahmen verfügen, wobei verglichen mit expliziten Damen-Modellen in aller Regel ein schmalerer Sattel zur Ausstattung zählt und das Oberrohr ebenso wie der Radstand meist etwas kürzer ist. Herren-Bikes sind dadurch ergonomisch für größere Körpermaße ausgelegt, in ihrem Handling allerdings auch etwas träger.

Autor: Stefan