Elektro-Klappräder: Klappräder mit E-Antrieb

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Karbon Kinetics Gocycle G2RKlappbare E-Räder gelten als spröde, haben aber viele Vorteile. Sie liefern bei Bedarf "Rückenwind", sind leicht, wendig und in ihrer Größenanpassung flexibel - und benötigen dank ihres kleinen Packmaßes kaum Platz. Welche Details sind im Einzelnen wichtig? Gibt es verschiedene Bauformen? Was für Preise werden verlangt? Ein Überblick.

Lange waren E-Räder mit Klappmechanismus ausschließlich für ältere Semester reserviert. Heute sieht das anders aus. Camper etwa, die ein handliches und platzsparendes Zweirad für den Urlaub suchen profitieren von den Eigenschaften eines E-Klappbikes ebenso wie Pendler, die mit dem Rad zur Arbeit fahren und dabei zwischenzeitlich Bus oder U-Bahn nutzen. Sinnvoll kann ein E-Klapprad darüber hinaus für Städter mit knappem Wohnraum, aber auch für mehrköpfige Familien sein. Denn die Mehrzahl an E-Klappbikes hat justierbare Sattel- und Lenkerstützen an Bord und ist dadurch für fast alle Familienmitglieder nutzbar.

Klein, wendig und einfach in der Handhabung

Unabhängig davon verfügen E-Klappbikes über kleine Reifen im 20 oder 18 Zoll-, teilweise auch im 16 Zoll-Format. Das macht sie flink, wendig - und prädestiniert sie für den Straßenverkehr. Beim Gewicht gelten 17 Kilogramm als leicht und Werte um 15 Kilogramm als erstklassig, Letztere erreichen allerdings nur hochpreisige Carbonmodelle. Achten sollte man ansonsten darauf, dass sich das Gestell mit wenigen Handgriffen falten lässt und das Bike zusammengeklappt wenig Platz benötigt. Ein attraktives Packmaß ist etwa 65 x 75 x 35 cm (L x H x B) - nur zur groben Orientierung. Ebenfalls wichtig: Kleine Details können den Falt-, Trage- und Verstaukomfort deutlich verbessern. Dazu zählen etwa abklappbare Pedale, Lenkstangen und Sitzrohre, eine Packtasche oder ein Akku, der im Rahmen steckt und dadurch beim Falten nicht jedes mal aufs Neue entfernt werden muss.

Je besser die Ausstattung, umso höher der Preis

Die Ausstattung sollte ergonomische Ledergriffe, lange Bremshebel, falls gewünscht eine Frontfederung sowie ein Bedienpanel am Cockpit beinhalten, auf dem man wichtige Werte checken kann - zum Beispiel den Speed und den Akkuzustand. Weiterhin vorteilhaft sind Scheiben- statt traditionellen V-Bremsen, eine Nabenschaltung, ein Lenkerschalter zur Aktivierung des Motors, ein gekapselter und damit wartungsfreier Antrieb mit mehreren Stufen sowie eine Anfahrt- und Schiebehilfe, zudem sollte sich die Motorleistung grob zwischen 230 und 250 Watt bewegen. Das reicht für 25 bis 30 km/h. Preislich sind E-Klappbikes zu guter Letzt nicht gerade günstig. Je nach Ausstattung, Verarbeitung sowie Bauteil- und Motorgüte verlangen die Hersteller grob zwischen 1.000 und 3.000 EUR, teilweise sind es sogar noch einige hundert EUR mehr. Dabei gilt: Je teurer das Bike, des höher in aller Regel auch die Qualität der einzelnen Bauteile.

Autor: Stefan