Diamant Damenräder

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Neuester Test: 13.02.2019
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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 1/2019
    Erschienen: 02/2019

    Fahrspaß für Stadt & mehr

    Testbericht über 8 Fahrräder

    Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

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  • Ausgabe: 2/2019
    Erschienen: 02/2019

    Kumpel für jeden Tag

    Testbericht über 10 Pedelecs bis 2.500 Euro

    Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

    zum Test

  • Ausgabe: 6/2017
    Erschienen: 05/2017
    Seiten: 10

    Damit alles rund läuft

    Testbericht über 20 Trekkingräder für Damen und Herren

    Testumfeld: Auf dem Prüfstand: 20 Damen- und Herrenräder – zwei fielen im Dauertest wegen gebrochener Schweißnähte durch.

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Ratgeber zu Diamant Damen-Fahrräder

Mit Retro und Komfort im Konzept

Diamant TopasIm Wettstreit um Absatz kann sich das Fahrradwerk aus Chemnitz offenbar gut gegen die Konkurrenz aus den alten Bundesländern halten. Wer ein Damenrad von Diamant sucht, stößt nicht nur schnell und zielsicher auf die klassischen Damenmodelle; auf der Diamant-Homepage trifft er auch auf ein Sortiment, das zielgruppengerecht zwischen Retro-Optik, Verlässlichkeit und Bewährtem aus DDR-Zeiten angesiedelt ist. Die Marke ist in den rund 130 Jahren Firmengeschichte sehr sensibel mit ihrem Kern umgegangen, deren Werttreiber sich hauptsächlich über Glaubwürdigkeit und Bewahrung ihrer Identität definieren. Die Damenräder sind ausnahmslos traditionell – ganz gleich, ob sie aus der Modellreihe „Ride + Sport“, „Ride + Komfort“, „Trekking“ oder „City“ stammen.

Ride + Sport

Das Produktsortiment der Ride+Sport-Damenräder wirken allerdings insoweit überraschend, als es sich dabei um Elektrofahrräder mit (zulassungsbedürftigem) Bosch Speed Performance Mittelmotor handelt, der elektrischen Rückenwind bis zu 45 km/h verspricht. Der Begriff "Sport" wird also, genau wie die verwendete Technik, bei Diamant nicht allzu wörtlich genommen. Die Zielgruppe der Diamant-Kundinnen ist klar: Frauen, die dem Fahrrad-Design mehr als nur schicke Muster und Farben zutrauen, wie man sie stets bei der um neue Kunden bemühten Konkurrenz findet; andererseits soll die Brücke zum absatzstarken E-Bike-Segment geschlagen sein, das genau auf jene Käufergruppe trifft, die die noch immer zu spürende Konsummauer zwischen Ost und West zu erhalten scheint. Zu den wahren Stärken der Chemnitzer gehört die Fähigkeit, Modernes mit Traditionellem so zu verbinden, dass sie auch dann den richtigen Ton treffen, wenn es um die Ansprache einer älteren Kundschaft geht. E-Bikes und Sport ist offenbar nur bei der Konkurrenz eine heikle Liaison – bei Diamant funktioniert die Verbindung über den Ersatz von Walkingstöcken durch Akkus, die dem älteren – und gut betuchten - Bewegungsapparat aufhelfen sollen. Dafür finden sich Produktfamilien mit Namen 825+, Elan Sport + oder Elan +, analog den Herrenmodellen, dafür aber mit den klassisch-weiblichen Geometriedaten und Diamantrahmen mit abgesenktem Oberrohr.

Ride + Komfort

Das E-Bike-Sortiment der Kategorie „Ride + Komfort“ bietet eine etwas größere Auswahl für Damen. Die Modelle heißen Achat Deluxe+ (mit wahlweise mittig oder vorne platziertem Motor), Achat Super Deluxe+, Beryll Deluxe +, Mandara Deluxe +, Mandara Esprit+ oder Onyx +, wahlweise auch mit dem Zusatz „Deluxe +“, mit dem eine komfortable SPA-Federgabel gemeint ist; sämtliche Modelle setzen den Fokus auf ein stilvolles Antreten beim Stadtbesuch und überproportional häufig auf einen für Damen besonders angenehmen Tiefeinstieg – entweder über den klassischen Schwanenhalsrahmen mit den beiden geschwungenen Unterrohren, bei dem das fehlende Oberrohr wie beim Herrenmodell fehlt; oder über den etwas moderneren Diamant-Dahmenrahmen mit nach hinten abfallendem Oberrohr (Trapezrahmen). Er ermöglicht einen einfacheren, weil tieferen Einstieg als beim klassischen Diamantrahmen für Herren, ist aber weniger „frauennah“ und damit auch für Herern eine Option.

Trekking

Die Damen-Trekkingräder bei Diamant firmieren unter Produktnamen wie Elan, Elan Deluxe, Elan Elite, Elan Esprit, Elan Legere, Elan Super Legere oder Elan Sport – ergänzt um die Produktfamilien Elan Supreme, Ubari Esprit, Ubari Komfort oder Ubari Legere. Die Modelle Ubari Sport, Ubari Villiger und Ubari Opal bilden den Abschluss des Bogens, der sich über die Trekkingfamilie spannt – fast immer als optisch übersetzte Reminiszenz an Traditionen der DDR-Größen, die Stilvolles an erste Stelle heben – und „hervorragend aussehen“ sowie ideal für länger Touren sind (Diamant zum Ubari Sport); oder nicht nur „einfach zu fahren“, sondern auch für den „dauerhaften und problemlosen Einsatz konzipiert“ (Diamant zum Ubari Opal). Den „Fahrspaß im Komfortpaket“ garantiert das Ubari Komfort: Laut Hersteller wird hier Komfort groß geschrieben, weil etwa gefederte Sattelstütze, verstellbarer Schaftvorbau, ergonomische Griffe oder 50 Millimeter Federweg als Komfort-Garanten stehen. Wie bei fast allen seinen Damen-Modellen verweist das Unternehmen auf das besondere Aussehen – in diesem Fall als Wiege-Ausführung in wahlweise Tiefschwarz oder Indischrot-Metallic.

City

Die für Stadtbewohnerinnen und Shopping-affinen Radlerinnen interessanten Diamant-Räder finden sich in den City-Serien namens Achat, Achat Komfort, Saphir, Saphir Legere, Sona, Topas, Topas Deluxe, Topas Klassik oder Topas Villiger. Die klassischen Schwanenhalskonstruktionen sind hier besonders häufig vertreten. Am charmantesten vermutlich beim Retro-Star Topas Klassik, der sich als Klassiker im Vintage-Style (Diamant) als Neuauflage des Originals von 1912 wiederfindet und mit einem ungewöhnlichen, aber nicht minder begehrten Frontgepäckträger ausgestattet ist. Wie üblich finden sich auch hier die notwendigen Zugeständnisse an die Moderne: Langlebige Rollenbremsen, LED-Beleuchtung oder die wartungsarme 8-Gang-Nabenschaltung von Shimano Nexus. Die Rücktrittsbremsen sind beinahe Ehrensache bei Diamant, bequeme Geometrien mit Komfortrahmen und verstellbarem Vorbau (Achat Komfort) oder die umnähten Diamant Retro-Griffe (Achat Esprit) sind Komponenten eines Diamant-Damenrads, das bei Menschen sicherlich noch lange sehr gut mit einem Lebensgefühl verfängt, wie es ehemalige DDR-Bürgerinnen von Kindheit an kennen und in seiner Ehrlichkeit anspricht, das Produkte für Menschen nicht zu leisten vermögen, die Mangelwirtschaft nicht kennen. Klasse haben und klasse aussehen sind hier offenbar mehr als nur Marketing-Worthülsen. Die Fachpresse ist ebenfalls angetan. Das Onyx+ zum Beispiel ist ein Tiefeinsteiger, „agil und präzise steuerbar, toll verarbeitet und mit einem schönen Design“ (E-bike 2/2014); einen „Fahrgenuss hoch zehn“ attestierte die ElektroRad (1/2014) dem Onyx Deluxe, laut RadTouren (3/2014) bewege es sich bei 3.299 EUR in einem angemessenem Preisrahmen.

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