Fahrräder: Rennbikes für Triathleten - Faire Preise für viel Leistung

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Acht Rennräder getestetRennräder, die speziell den Bedürfnissen von Triathleten angepasst sind, gibt es inzwischen auch schon für unter 2000,- Euro zu kaufen. Deklariert werden sie als Einsteigergeräte, Mittelklasse- oder Ultegra-Bikes. Diese Räder müssen vor allem durch Schnelligkeit und Dynamik überzeugen. Hersteller von Modellen dieser Preiskategorie haben es, aufgrund der häufig sehr teuren Einzelkomponenten, nicht leicht ein Rennrad zu bauen, das einem guten Preis-Leistungsverhältnis gerecht wird. Heraus kommt häufig ein Kompromiss aus teurem Rahmen und preisgünstigeren Komponenten. Die Zeitschrift Triathlon Special hat bei acht aktuellen Rennradmodellen geprüft, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Absoluter Testliebling ist das Canyon Speedmax AL 9.0. Es verfügt über einen Aluminiumrahmen und einen stufenlos verstellbaren Sattel. Die hochwertigen Aero-Laufräder, Shimano Ultegra-Komponenten und das Dura-Ace-Schaltwerk beweisen eine gut durchdachte Komponentenwahl. Mit rund 1899,- Euro bietet das Speedmax ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis. Auch das Poison Speed tri Xn schließt mit gutem Testurteil ab. Durch seinen hochwertigen Vollkarbonrahmen nähert es sich zwar beachtlich der 2000,- Euro Marke, allerdings bekommt man für diesen Preis ein Komplettrad inklusive Komponenten, obwohl der Rahmen mindestens allein soviel Wert ist. Für einen fairen Preis gibt auch das Stevens Bike Speed TT. Es ist gut ausgestattet mit einer Sattelklemmung, die sich in zwei Positionen montieren lässt, einer Ultegra-SL-Gruppe von Shimano und Eastons Vista SL-Laufrädern. Mit 1599,- Euro ist das Fujibikes Aloha 1.0 das preisgünstigste aller getesteten Modelle. Hier zeigt sich der erwartete Kompromiss aus hochwertigem Rahmen und weniger rennradtauglichen Komponenten. Besonders unschön fallen die Tektro-Bremsen und die billigen Ultra-Reifen von Continental auf. Wer hier den günstigen Preis zahlen möchte, muss damit rechnen, das gesparte Geld bald in Austauschkomponenten zu stecken.

Im Endeffekt bleibt dem kaufwilligen Triathleten die Wahl zwischen weniger Leistung für weniger Geld und umgekehrt – durchaus fair. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich entweder zunächst für einen hochwertigen Rahmen zu entscheiden und die Komponenten nachträglich nachzurüsten oder sich mit einem Modell auf mittlerem Qualitätsgesamtniveau zufriedenzugeben. Eine Auflistung aller vorgestellten Modelle und deren Bewertungen finden Sie hier.

Autor: Stefanie