Fahrräder: Renn-Modelle klassischer MTB-Hersteller besser als ihr Ruf

Acht Rennräder getestet“Zu schwer“ und “zu teuer“ - dieser Ruf eilt Rennrädern klassischer Mountainbike-Marken unter Kennern voraus. Dass nicht alle Modelle der Kategorie in diese Schublade passen, beweist die Zeitschrift Rennrad in einem Test über acht Rennräder bekannter Mountainbike-Hersteller.

“Zu teuer“ - dieses Vorurteil widerlegt der Preis-Leistungs-Sieger des Tests, das Bergwerk Spes. Seine Ausstattung ist bei einem annehmbaren Preis sehr hochwertig. Eine komplette Dura Ace, American Classic-Laufräder und Ritchey WCS-Teile zeugen davon. Hinzu kommt ein klassischer Alurahmen, der einen stabilen Eindruck macht, steif ist und sich wendig in die Kurve legt. Aufgrund der entspannten Sitzposition eignet es sich besonders für lange Touren. Für kurze Touren hingegen eignet sich das schnelle Steppenwolf Prisma RS-C. Entgegen der Annahme “zu schwer“ ist es leicht und verfügt ebenfalls über eine hochwertige Ausstattung. Einen kleinen Schönheitsfehler hat es allerdings: Der Zuggegenhalter am Unterrohr ist mangelhaft vernietet. Anders das Rotwild R.S1, das vor allem mit seinem aufwändig verarbeiteten Aluminiumrahmen Eindruck schindet. Dies macht ihn zu einem Garant für hohe Fahrsicherheit und Stabilität, so die Tester. Schwer aber schön ist das Rotor Echo 9.3. Der mit grauem Pulverlack überzogene Aluminiumrahmen sowie das Brooks-Lenkerband und der -Sattel machen es zu einem Unikat. Abzüge hingegen gibt beim Test im Bereich Fahrkomfort. Aufgrund seines hohen Gewichts und dem zwar schönen, aber etwas unbequemen Sattel sind lange, schnelle Touren mit ihm kaum möglich.

Wer sich von weiteren Argumenten für den Kauf eines solchen Rennrades überzeugen lassen möchte, liest den ausführlichen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Rennrad. Eine Übersicht der getesteten Modelle mit dem Testfazit finden Sie hier.

Autor: Stefanie