Fahrräder: Acht Komforträder im Vergleich

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Komforträder im TestKomforträder bieten dem Radler ein Rundum-sorglos-Paket, denn neben dem bequemen Fahrgefühl bieten sie auch eine geringe Wartungsintensität. Acht dieser Traumbikes hat das Magazin ''RADtouren'' in seiner letzten Ausgabe getestet, vertreten waren Fahrräder mit drei unterschiedlichen Federungsarten. Diese sind miteinander nicht vergleichbar und so sprachen die Tester insgesamt drei Empfehlungen aus. Ebenfalls vertreten war ein Liegerad, dass in diesem Test einzigartig war.

Welche Art der Federung das Rad haben sollte, hängt von der beschaffenheit der Untergründe ab, auf denen man sich vorzugsweise fortbewegen will. Wer vor allem auf Stadt- und Radwegen unterwegs ist, kann mit einem Komfortrad mit Reifenfederung, einem sogenannten Ballonrad, kaum etwas faslch machen. Diese sind mit breiten Reifen ausgestattet und verzichte auf aufwendige Federungstechniken. Die breiten Räder verfügen über ein dickes Luftpolster, das die Unebenheiten ausgleichen kann. Im Test waren zwei Räder dieser Art vertreten, das Idworx Easy Street Comfort und das Utopia Velo Kranich. Eine Empfehlung sprachen die Tester für das Idworx aus. Das überzeugte unter anderem durch sein ausgewogenes und wendiges Fahrverhalten. Die 50 mm breiten Schwalbe Big Apple Reifen sorgen für eine gute Dämpfung. Ebenfalls vorteilhaft ist das geringe Gewicht von 15,5 Kilogramm, durch das das Rad nicht nur wendig ist, sondern sich auch recht leicht tragen lässt.

Außerhalb von befestigten Wegen fährt man mit teilgefederten Rädern sehr gut. Diese sind mit einer Federgabel und einer Federsattelstütze ausgestattet und können so stärkere Erschütterungen als ein Ballonrad ausgleichen. Vertreten waren insgesamt drei Räder dieser Art. Auch hier vergaben die Tester wieder eine Empfehlung. Sie ging an das Bergamont Horizon N9. Das Rad ermöglicht ein müheloses Auf- und Absteigen durch den tiefen Einstieg, trotzdem weist der Rahmen eine sehr gute Steifigkeit auf. Viel Komfort auch auf holprigen Wegen erreicht das Rad durch die sensible Gabel und die gute Federsattelstütze. Außerdem gewährleistet das Rad ein sicheres Fahren. Doch auch bei diesem Rad gibt es, wenn auch nur wenig, zu bemängeln, denn Ständer, Griffe und Scheinwerfer stellten die Tester nicht komplett zufrieden.

Jeglichen Untergrund vergessen machen vollgefederte Komforträder. Sie verfügen über ein zusätzliches Federelement am Hinterbau, wie das R & M Homage Alfine, für das die Tester ebenfalls eine Empfehlung aussprachen. Das bot durch die sehr gute Federung einen hohen Komfort und ließ sich trotz der recht schweren 18,3 Kilogramm Gewicht zügig bewegen.
Ebenfalls im Test vertreten war das konkurrenzlose Liegerad HP-Velotechnik Spirit, das durch die zurückgelehnte Sitzposition natürlich einen besonderen Komfort bot.

Mehr darüber lesen Sie im kompletten Testbericht in der ''RADtouren'' (Ausgabe 03/09), eine Übersicht über alle getesteten Komforträder sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

Autor: Judith-H.