Alu-Fahrräder

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Ratgeber zu Alu-Fahrräder

Fahrräder mit Aluminium-Rahmen

Alu-FahrräderObwohl Titan und Carbon seit einiger Zeit als das Nonplusultra der Fahrradbaukunst gelten, sind Stahl und Aluminium noch immer die meistverbauten Rahmen-Werkstoffe bei Fahrrädern. Dabei hat vor allem die hohe Steifigkeit Aluminium einen Überlegenheitsbonus gegenüber Stahl beschert. Und soll es um Grammjagd gehen – etwa bergan möglichst schnell zu pedalieren und unnötige Pfunde zu eliminieren – hat das leichtere Aluminium die Nase vorn. Für den Trekkingfahrer oder Citybiker bleibt der Gewichtsvorteil aber aus einem anderen Grund meist unter der Wahrnehmungsschwelle. Ein paar Blicke hin und her zwischen den Vor- und Nachteilen des Rahmenwerkstoffs sollen eine Orientierung geben.

Leichter, steifer und weniger korrosionsanfällig als Stahl...

Gleich vorneweg: Generell ist Aluminium von Hause aus leichter als Stahl. Die leichtesten Alu-Rahmen (meist mit Beimischung aus Magnesium oder Zink) sind gerade mal 1,2 Kilogramm schwer, bei den im Radbau verwandten Stahllegierungen hingegen stoppt die Waage frühestens bei 1,8 Kilogramm. Gehört man nicht zu den Besserverdienern und lenkt seinen Blick beim Kauf daher weniger auf die kostspieligen Kohlenstoff-Faserkracher mit ihren ultraleichten Verbundmaterialien, spricht daher vieles zunächst für ein Alu-Rad. Alu ist noch dazu wenig korrosionsanfällig, punktuell hoch belastbar und von einer moderneren Anmutung als Stahl. Radler, die den Kontakt zur Straße spüren wollen, loben ihren Alurahmen als knackig-steif, vergleichbar mit einem Fahrwerk beim Auto, das von Gazetten gern als „angenehm straff abgestimmt“ honoriert wird. Krafteinwirkungen jedoch, so lautet ein häufiger Einwand, werden beim Fahren mit Gepäck sehr viel deutlicher wahrgenommen als bei einem Rad mit elastischerem CroMo-Rahmenrohr (Chrom-Molybdän-Stahl).

...erfordert aber auch größere Rohrquerschnitte

Doch so betrachtet ist alles nur eine weitere Unterfütterung von Halbwahrheiten wie häufig im Fahrradbereich. Denn zum einen müssen bei einem Alurahmen-Fahrrad größere Rohrquerschnitte zu einer teils adipös anmutenden Rahmenarchitektur verbaut werden, weil Alulegierungen nicht dieselbe Zähigkeit und Belastbarkeit aufweisen können wie Stahl. Der Gewichtsbonus ist damit eher marginal. Auch dürfte so manchem Genussfahrer der federnde Fahrkomfort eines Stahlrohr-Rads wichtiger sein als die Fahrdynamik eines Alurads Noch dazu sind Alurohre weniger biegsam und wegen mehr Sprödigkeit leider auch offen für spontane Ermüdungsbrüche. Aluminium kann Risse bilden und kündigt einen Rahmenrohrbruch nicht an. Beim weicheren Stahl sind Ermüdungsbrüche – und damit üble Stürze – in der Regel voraussehbar und damit vermeidbar. Dass man bei anspruchsvollen Radtouren mit dem wenig dauerbelastbaren Alu schlechter bedient ist, liegt daher nahe. Sucht man also nach Wegen der Gewichtsersparnis, sind Aluräder eher etwas für den weniger komfortorientierten Freizeitradler.

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Alubikes

Je nach Materialgüte und Verarbeitung sind Aluminiumfahrräder steif und leicht. Aluminium ist daher besonders für sportliche Räder beliebt, weniger für Touren- und Reiseräder. Von Nachteil ist die geringe Dauerfestigkeit und daher eine größere Gefahr von Ermüdungsbrüchen als bei Stahlrädern, verformte Alurohre sollten ausgemustert werden. Aluminium ist zwar wesentlich leichter als Stahl. Trotzdem ist nicht jedes Alurahd von vornherein deswegen auch leichter. Denn das Material ist weniger steif als Stahl, weswegen die Rohre einen größeren Durchmesser haben und häufig auch dickwandiger sind: Der Gewichtsvorteil ist in diesem Fall dahin. Dies trifft jedoch meistens nur auf einfache, preiswerte Räder zu. Hochwertige Modelle hingegen werden aus speziellen Aluminiumlegierungen hergestellt, die eine geringere Wanddicke erlauben, ohne dass dies negative Folgen für die Steifigkeit nach sich zieht. Der Gewichtsvorteil kommt vor allem bei sportlichen Rädern zum Tragen, außerdem schwingt ein Alurahmen nicht so stark nach wie ein Stahlrahmen – ein großer Vorteil bei (voll) gefederten Rädern. Aus diesem Grund sind Aluräder allerdings auch weniger komfortabel. Bei Touren- und Reiserädern wird daher häufig anderen Materialien, etwa Stahl, der Vorzug gegeben wird, zumal Aluräder noch einen weiteren Nachteil haben: Aufgrund der schwingungsarmen und zugleich recht dünnen Rahmen verliert das Material mit der Zeit an Stabilität. Ermüdungsbrüche kommen daher häufiger vor als bei Stahlrahmen, die Räder sollten auch nicht überbelastet werden. Hat sich außerdem ein Alurohr verformt oder verbogen, lässt sich dies, im Unterschied zu Stahl, nicht wieder korrigieren, das Bauteil muss stattdessen ausgetauscht werden Soll das Rad auf längere Sicht hohe Belastungen sowie ein hohes Gewicht aushalten, ist ein Stahlrahmen daher in der Regel die bessere Wahl. Ferner hängt die Qualität eines Alurades maßgeblich von der Qualität der Schweißarbeit ab, da diese sich schwieriger als bei Stahlrädern gestaltet – für Laien ist dies jedoch anhand der (übrigens typischerweise auffällig dicken) Schweißnähte kaum zu beurteilen. Beim Kauf eines Alurades sollte daher nicht an der falschen Stelle gespart werden. Nur eine hochwertige Alulegierung sowie eine sehr gute Verarbeitung garantieren eine gute Qualität und zahlen sich langfristig aus, insbesondere dann, wenn das Rad stark beansprucht wird. Aufgrund der relativ hohen Korrisionsbeständigkeit des Materials kann es dann aber ein hochwertiges Alurad in vielen Fällen in puncto Langlebigkeit mit einem Stahlrad aufnehmen.