Kingston Speicherkarten: Kingston und Paramount kooperieren - Filme auf USB-Sticks

Der Speicherhersteller Kingston sowie das Filmstudio Paramount Pictures wollen in Zukunft gemeinsam (viel) Geld verdienen. Zu diesem Zweck planen beide Unternehmen, USB-Stick unter die Leute zu bringen, auf denen komplette Spielfilme vorab abgespeichert sind. Die Idee ist weder originell noch neu. Dasselbe hat zum Beispiel Sony vor ein paar Jahren mit Memory Sticks für die PSP versucht.

Der Grund für diese Verkaufsstrategie, die übrigens auch auf SD-Karten ausgeweitet wird, liegt zum einen darin, dass Paramount seine Filme nicht nur über Blu-rays oder DVDs vertreiben will. Die Erweiterung des Vertriebsangebots richtet sich aber auch vorrangig an Besitzer von Note- oder vor allem Netbooks sowie anderen mobilen Multimediageräten, in die kein entsprechendes optisches Laufwerk eingebaut ist. Da Filme immer häufiger auf diesen Geräten angeschaut werden, erhoffen sich Paramount – und natürlich auch Kingston – ein gutes Geschäft.

Den Anfang macht der Blockbuster „Transformer: Die Rache“, der auf einem Kingston Data-Traveler-Stick für 29,90 Dollar zu haben ist – die Versuchskaninchen für das Geschäftskonzept sind demnach, wie leicht zu erraten ist, die Amerikaner. Ob die Geschäftsidee, so sie denn erfolgreich sein sollte, auch auf andere Länder ausgedehnt wird, ist nicht bekannt – es ist aber zumindest im Fall eines durchschlagenden Erfolgs durchaus zu erwarten.

Autor: Wolfgang