Gleich 24 USB-Sticks mit einer Speicherkapazität von über 16 GB auf einen Schlag hat die Zeitschrift „com!“ zum Leistungs- und Ausstattungscheck auf den Prüfstand geschickt. Das wichtigste Bewertungskriterium Schreibgeschwindigkeit gewann der Transcend JetFlash 2A (16 GB). Das beste Preis-Leistungsverhältnis wiederum bietet der PNY Attaché M8 (32GB), der von der Redaktion als „Preistipp“ ausgezeichnet wurde.

Während die Test der Leseraten der USB-Sticks ein recht homogenes Ergebnis brachten – alle Sticks erreichten im Schnitt 20 Mbyte/s –, waren die Unterschiede bei der Schreibgeschwindigkeit doch mitunter recht deutlich. Die beste Performance lieferte mit 23,4 Mbyte/s der Transcend JetFlash 2A (16 GB) ab, der deswegen auch zum Testsieger ernannt wurde. Vorsicht Notebook-Besitzer: Der Stick fällt recht klobig aus und könnte deswegen unter Umständen den Zugang zur benachbarten USB-Schnittstelle blockieren; dasselbe gilt auch für den Integral Flash Drive Silver (32 GB). Gut also, dass zumindest der Transcend ein USB-Verlängerungskabel im Lieferumfang enthält – was insgesamt nur bei fünf Testkandidaten der Fall war.

Ein weiterer schnelle Stick ist mit 22,9 Mbyte/s der PNY Attaché M8, der außerdem mit einem GB-Preis von 1,84 Euro deutlich günstiger als der Testsieger ist (8,13 Euro!). Preistipp! Das zweitbeste Preis-Leistungsverhältnis weist übrigens der Take MS MemDrive Colourline (16 GB) auf. Über der 20MByte/s-Marke blieben auch noch der Patriot Memory Xporter XT Boost (32 GB), der Emtec Flash Drive S400 USB 2.0 (16 GB) sowie der Kingston Data Traveler 400 (16 GB). Unrühmliche Schlusslichter mit 3,6 Mbyte/s und 3,7 Mbyte/s waren der Spaceloop XL (16 GB) sowie der Cor (16 GB), beides Modell von CN Memory. Letztere bot auch – zusammen mit dem Kingston Data Traveler 150 (64 GB) die lahmsten Zugriffszeiten (11,5 Millisekunden beziehungsweise 20,3 Millisekunden!). Ansonsten lagen die Zugriffszeiten einheitlich bei ungefähr 1 Millisekunde.

Für verbesserungswürdig hält „com!“ hingegen die Ausstattung einiger USB-Sticks, vor allem in puncto Schutzkappen. Einen praktischen Klappenhalter, der vor einem Verlust des Deckelchen schützt, haben nur wenige Geräte wie zum Beispiel der Corsair Flash Voyager (64 GB). Einige Hersteller statten ihre Modelle noch mit besonderen Features aus. Der Corsair Flash Survivor (32 GB) beispielsweise kann in einer wasserdichten Metallhülse aufbewahrt werden, besonders robust wiederum (und leider etwas langsam) ist der Corsair Flash Voyager GT (16 GB).

Laut Tests von „com!“ waren übrigens 22 der 24 Modelle Readyboost-fähig, während der der Geschwindigkeitstest von Vista fünf Ausfälle vermeldete. Die Vista-Prüfung scheint demnach, wie „com!“ vermutet, recht oberflächlich zu sein. Von Vista abgelehnte USB-Sticks können jedoch problemlos mittels einer kleinen, einfachen Manipulation an der Registry doch noch „Readyboost“-fähig gemacht werden. Der Testbericht erklärt die Vorgehensweise.

Autor: Wolfgang