usb-sticksEinen Megatest mit 56 USB-Sticks hat die Zeitschrift „com!“ in ihrer jüngsten Ausgabe veröffentlicht. Am Test nahem 28 Sticks mit einer Speichergröße von 16 GB, 22 Sticks mit 32 und 6 Sticks mit der derzeit maximalen Speicherkapazität von 64 GB teil. In jeder dieser Kategorien hat die Zeitschrift einen Leistungs-Testsieger und einen Preistipp gekrönt.

Maßgebliches Kriterium für die Bewertung der Sticks war die Schreibgeschwindigkeit, gefolgt von der Leseegschwindigkeit der Flash-Speicher, die sich als kleine, handliche Speichermedien im Alltag bestens bewährt haben und auch gut verkauft werden. Außerdem wurde noch die Ausstattung mit Software sowie die Bootfähigkeit und die Vista-Readyboost-Funktion in die Wertung mit aufgenommen.

Sticks mit 16 GB

Testsieger in der 16-GB-Klasse wurde der A-Data XPG Xupreme, der preislich bei rund 40 Euro liegt. Der dank Metallgehäuse relativ stabile und sehr schnelle Stick erreichte 31,7 MByte/s beim Lesen und 17,6 MByte/s beim Schreiben, eignet sich hervorragend für Ready-Boost und zum Booten. Ebenfalls sehr schnell und dazu mit einem strapazierfähigen Gehäuse ausgestattet ist der Zweitplatzierte Patriot Memory Xporter XT Boost. Die höchste Schreibgeschwindigkeit wiederum – und zwar klassenübergreifend - erzielte der Transcend Jetflash 168 (24,9 MByte/s), der außerdem ziemlich klein ist und sich daher unterwegs gut unterbringen lässt. Als „Preistipp“ wiederum in der 16-GB-Klasse kürte „com!“ den Verbatim Store 'n' Go, der in der Schreib- und Lesegeschwindigkeit sogar den Testsieger ausbootete.

Sticks mit 32 GB

Die nächsthöhere Klasse der Sticks mit 32 GB führt der Patriot Memory Xporter XT Boost an. Der Stick erhielt von der Redaktion zugleich die Auszeichnung „Preistipp“, da er mit rund 63 Euro auch zu den billigsten Modellen in seiner Klasse gehört. Die gemessenen Datentransferraten lagen bei 28,1 / 22,8 MByte/s (Lesen/Schreiben). Als äußerst positiv bewertet „com!“ auch die lange Garantiedauer des Sticks, der sowohl Ready-Boost- als auch bootfähig ist. Die beiden schnellsten „Schreiberlinge“ in der 32-Klasse waren übrigens der auf Platz geführte Take MS MEM-Drive Colourline sowie der vom selben Hersteller produzierte MS MEM Drive Easy II.

Sticks mit 64 GB

In der Königsklasse der 64-GB-Sticks nimmt der Emtec Flashdrive Silver eine Sonderstellung ein. Der Stick hat zwei Partitionen à 32 GB und ist deswegen der einzige 64-GB-Stick, von dem sich booten lässt. Testsieger wurde der Stick deswegen trotzdem nicht, da seine Schreibgeschwindigkeit mit 13,3 MByte/s recht dürftig ausgefallen ist. Stattdessen übernahm der Transcend Jetflash V20 die Führung und zugleich die Rolle des „Preistipps“. Der sehr schnelle USB-Stick (23,9 / 23,6 MByte/s) kostet zwischen 130 und 135 Euro. Eine akzeptable Schreibgeschwindigkeit über 20 MByte/s bot in dieser Klasse nur noch der Patriot Memory Xporter Magnum (22,0 MByte/s). Enttäuschend dagegen das Arbeitstempo des umfangreich ausgestatteten, aber eben sehr sehr langsamen schreibenden Corsair Flash Voyager: 7,8 MByte/s.

„com!“ hat in die Tabelle der Testergebnisse auch die Sticks beziehungsweise Leistungswerte der 24 Modelle aufgenommen, die das Magazin bereits in seiner Februar Ausgabe (2/2009) getestet hatte. Neu hinzugekommen waren demnach 32 neue Modelle. Zur besseren Übersichtlichkeit haben wir die Testergebnisse aller 56 Sticks nach Speichergröße gesplittet:

Testfazits USB-Sticks 16 GB
Testfazits USB-Sticks 32 GB
Testfazits USB-Sticks 64 GB

Autor: Wolfgang