Schreibutensilien: Drei von Filzstift-Sets schadstoffbelastet

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Filzstifte im Test Stiftknabberer sollten sich ihre schlechte Angewohnheit schnell abgewöhnen, denn sie kann gesundheitsgefährdend sein. Das ist das Ergebnis eines Tests des Magazins ''Konsument'', in dem 13 Filzstift-Sets untersucht wurden. Während es bei der Schreibqualität kaum etwas zu beanspruchen gab, fanden sich bei einigen Stiften auch namhafter Hersteller Schadstoffe in den Kappen.

Bei allen 13 Stift-Sets wurden unter anderem die Strichqualität, die Langlebigkeit, die Bruchsicherheit und der Schadstoffgehalt überprüft. Der Großteil der Stifte enthält erfreulicherweise keine bedenklichen Stoffe, bei dreien allerdings findet sich Chrom IV, das als krebserregend, erbgutschädigend und fortpflanzungsgefährdend eingestuft wird. Betroffen waren die Stiftsets Faber-Castell Fasermaler 45F, Pelikan Colorella Star und Jolly Superstars Duo. Die ''Konsument'' rät vom kauf für Kinder ab. Interessant sin dabei auch die Stellungnahmen, die von den Firmen zu diesem Sachverhalt abgegeben wurden. Nachzulesen sind diese im kompletten Testbericht in der Ausgabe 9/2009.

Positiv hingegen fielen die Tests der Strichqualität aus. Alle Stifte malen und schreiben sehr sauber und gleichmäßig. Und auch nach 30-minütiger Schreibpause, ohne in dieser Zeit die Kappe aufzusetzen, malten die Stifte weiter tadellos. Unterschiede zeigten sich wiederum bei der Ausdauer der Stifte. Am ergiebigsten waren die Stifte des Sets Stabilo Pen 68, eher kurz war der Spaß zum Beispiel mit den Herlitz Fasermalern. Auch sollten die meisten Stifte nicht mechanisch beansprucht werden. Oft brechen die Hülsen, wenn man zum Beispiel versehentlich auf den Stift tritt. Nur der Faber Castell und Stabilo halten diese Belastungen komplett aus, andere, wie der Librolino Dick+Dünn Maler, bekamen feine Risse. Die meisten aber gingen völlig zu Bruch, im schlimmsten Fall hinterlassen die frei liegenden Minen dann unschöne Flecken auf Kleidung oder Teppich. Auswaschbar sind die Flecken in vielen Fällen nicht, zumindest nicht bei 30 Grad. Mehr Glück hat man bei der 60 Grad-Wäsche, die schafft die meisten Flecken, allerdings hält nicht jedes Kleidungsstück diese Waschtemperatur aus.

Den kompletten Testbericht lesen Sie in der Ausgabe 9/2009  der ''Konsument'', eine Übersicht über die getesteten Filzstift-Sets sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

Autor: Judith-H.