Haftpflichtversicherung: Wassersport-Haftpflichtversicherung

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Wassersportbegeisterte wissen, dass ihr Hobby insbesondere im Zusammenhang mit Booten auch unfallträchtig sein kann. Die herkömmliche private Haftpflichtversicherung kommt nicht immer für Schäden auf, die durch Wassersportunfälle entstehen können. Doch welche Vorteile bietet eine Wassersport- Haftpflichtversicherung?

Diese besondere Form der Haftpflichtversicherung bietet einen umfangreichen Schutz für Bootsbesitzer sowie für die Mannschaft an Bord. Ein Schutz besteht auch, wenn es mit dem Boot zu einer Kollision auf dem Wasser kommt. Kommen andere Boote zu Schaden oder werden sogar Schwimmer verletzt, muss die Versicherung zahlen. Wer keine Wassersport-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, muss im schlimmsten Fall mit hohen Schmerzensgeldansprüchen rechnen und für Behandlungskosten oder eine Rente aufkommen, wenn der Geschädigte nicht mehr seinem Beruf nachgehen kann.

Besonderheiten

Nicht nur Schäden, die vom Bootsbesitzer verursacht werden, sind durch diese Versicherung abgedeckt. Besonders teuer wird es immer dann, wenn der Kraftstofftank des Bootes leck ist und es zu Gewässerverunreinigungen kommt. Bei den meisten Versicherern wird dieses spezielle Risiko auch dann gedeckt, wenn das Boot vermietet wird. Jedoch sollte man sich bei Vertragsabschluss vergewissern, ob der Versicherungsschutz auch auf ausländischen Gewässern gilt.

Ansprüche werden geprüft

Tritt der Ernstfall ein, wird zunächst von der Versicherungsgesellschaft ein Anspruch auf Schadenersatz geprüft. Unberechtigt erhobene Ansprüche werden notfalls vor Gericht abgewehrt, wofür ebenfalls die Wassersport-Haftpflichtversicherung in Leistung tritt. Bei erwiesener Schuld des Versicherungsnehmers zahlt die Versicherung in Höhe der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.

Autor: Astrid Albrecht-Sierleja