Braun Series 7 70-S7200cc Ein Babypopogefühl wie nach einer Nassrasur? Nicht ganz. Aber der Braun Series 7 meistert die tägliche Rasur besonders gründlich. Auch die Rasierer von Panasonic erzielen im aktuellen Test von Stiftung Warentest besonders glatte Rasurergebnisse. (Bildquelle: braun.de)

Elektrorasierer im Test: Schlechter als die klassische Nassrasur mit Klinge?

Elektrorasierer für Männer machen Schluss mit den Umständen, die Sie bei einer Rasur mit einem Nassrasierer haben. Kein Einweichen und Einschäumen der Barthaare mehr, kein Warten, bis der Bart  weich genug für die Rasur ist. Sie schalten den Rasierer einfach an – und los. Weiterer Vorteil elektrischer Modelle, der maßgeblich zu ihrem Erfolg beigetragen hat: Die Verletzungsgefahr sinkt quasi auf Null. Schnittverletzungen wie bei der Rasur mit einer scharfen Klinge, die Sie mühsam mit Taschentuch-Fetzen oder mit einem Alaunstift stillen müssen, sind passé. Keiner muss sich das Herumsäbeln im Gesicht mit Klingen mehr antun. Bleibt die Frage, warum sich manche Nassrasierer trotzdem keinen Rasierapparat kaufen. Lassen Sie uns die Argumente durchgehen.

Selbst die besten Elektrorasierer rasieren nicht so gründlich wie eine Klinge: Was ist dran an diesem Argument?

Bei einem klassischen Nassrasierer ziehen Sie die blanke Klinge direkt über die Haut und schaben die Barthaare unmittelbar dort ab, wo sie aus der Haut sprießen. Dieser direkte Hautkontakt macht die Rasur so effektiv und gründlich. Bei einem Elektrorasierer dagegen schiebt sich zwischen Haut und Klinge ein Stück Metall. Rein aus technischen Gründen kann die Rasur daher gar nicht genauso gründlich sein. Doch die Hersteller haben sich dieser Herausforderung in den letzten Jahrzehnten gestellt und die Folien immer dünner gewalzt. Konsequenz: Die besten Herrenrasierer können in puncto Gründlichkeit einer Nassrasur mittlerweile fast das Wasser reichen.

Aufgefallen in Tests: Wasserdichte Rasierapparate kommen in puncto Gründlichkeit einem Nassrasierer sehr nahe

Dazu beigetragen hat der Umstand, dass sich Elektrorasierer einen Trick der Nassrasierer abgeschaut haben. Denn durch das Einschäumen der Barthaare strecken sich diese ein paar Millimeter mehr aus der Haut als normal, bevor sie sich nach der Rasur, bei trockener Haut, wieder leicht zurückziehen. Aus diesem Grund hält eine sorgfältig durchgeführte Nassrasur auch länger an. Die Antwort der Elektrorasierer als Reaktion auf die Überlegenheit der Nassrasierer lautet daher: Akku-Betrieb. Wasserdichte Modelle arbeiten sich – wie bei der Nassrasur – durch das eingeschäumte Gesicht und holen so bei der Rasur noch ein paar zusätzliche Millimeter heraus. Kein Wunder also, dass akkubetriebene Elektrorasierer den Markt dominieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Herumhantieren mit dem lästigen Kabel entfällt.

Elektrisch rasieren: Lieber trocken oder mit Schaum?

Nicht so gründlich wie die Trockenrasur, lautet das Urteil der meisten Probanden zur elektrischen Nassrasur in einem früheren Vergleich von 14 Rasierapparaten für Männer. „Oft so gründlich wie trocken“ fanden die Testenden dagegen die Ergebnisse im Test vom Mai 2017. Mit eingeschäumtem Gesicht lassen sich allerdings schwer präzise Konturen rasieren. Mit Rasieröl gelingt das leichter, so die These einiger Käufer. Bis Tests sie belegen, können Sie sich mit unseren Tipps zur Rasur mit Rasierölen kundig machen.


Babypopogefühl schaffen nur Nassrasierer. – Stiftung Warentest im aktuellen Elektrorasierer-Test

Folienrasierer oder Rotationsrasierer – welches System schneidet in Tests besser ab?

Was rasiert denn nun besser: vibrierende Scherblätter oder rotierende Scherköpfe? Diese beiden Systeme teilen sich den Markt untereinander auf. Zuerst ein Blick auf die unterschiedlichen Funktionsweisen der zwei Gerätetypen:

Folienrasierer: Am besten für gerade Barthaare, Konturen und enge Gesichtspartien

Panasonic Folienrasierer Scherkopf mit sechs Klingen Die meisten Folienrasierer haben drei bis fünf Klingen. Bis Panasonic eine weitere Dimension eröffnete: Mit sechs Klingen bringen Modelle aus den Series 900+ die Konkurrenz ins Grübeln. Der Scherkopf ist dadurch allerdings gewachsen – und könnte die Arbeit mit dem ausklappbaren Trimmer erschweren. (Bildquelle: panasonic.com)

Bei einem Folienrasierer spannen sich über den Klingenblock perforierte Metallfolien, unter deren winzigen Löchern Schermesser die Haare abschneiden. Weil sich die Folien wie Walzen durch die Barthaare schieben, erfassen sie gerade wachsende Barthaare am besten. Demnach sind Folienrasierer ideal für Männer, deren Bart hauptsächlich in eine Richtung wächst. Laut Stiftung Warentest bieten Folienrasierer aber auch Vorteile beim Schneiden von Konturen, und sie rasieren gründlich an engen Gesichtspartien wie unter der Nase. Aber klappt das auch mit den immer größeren, immer mächtigeren Scherköpfen? Denn um die Hautkontaktfläche zu vergrößern und für noch gründlichere Rasurergebnisse in kürzerer Zeit haben manche Hersteller die Klingenanzahl erhöht. Mit fünf bis sechs Scherfolien sind beispielsweise die Modelle aus den Topserien von Braun und Panasonic bestückt. Diese Aufrüstung folgt einer raffinierten Logik: Einigen der Folien kommt die Aufgabe zu, widerspenstige Haare aufzurichten und auf Linie zu bringen, damit die eigentlichen Scherfolien leichtere Arbeit haben.

Wie viele Folien sollten es denn sein?

Der Nutzen der zusätzlichen Scherfolien ist nicht beliebig skalierbar. Heißt: Ob sechs Folien wie z. B. beim Panasonic Series 900+ ES-LS9A in Reihe geschaltet tatsächlich besser sind als nur drei, ist zu einem Großteil auch Glaubenssache. In Tests jedenfalls schneiden nicht immer zwingend die hochaufgerüsteten Rasierer am besten ab. Drei Folien sollten es aber, das lässt sich festhalten, für eine zügige und schnelle sowie gründliche Rasur schon sein.



Philips Series 9 mit SmartClick für Dreitagebärte Praktisch für alle, die sich einen Dreitagebart züchten wollen: Philips Series 9000, hier das Modell S9711/31, ist mit einem aufsetzbaren Bartstyler ausgestattet, der Haare auf die gewünschte Länge stutzt. (Bildquelle: philips.com)

Rotationsrasierer: Gut für Barthaare, die aus allen Richtungen wachsen

Rotationsrasierer sind leicht an den – meist drei – runden Klingensätzen zu erkennen. Auch hier schützt eine Metallfolie die Haut vor dem unmittelbaren Kontakt mit den Messern. Der entscheidende Unterschied im Vergleich zu einem Folienrasierer erklärt sich aber durch den Aufbau. Der perforierte Schutzwall ist kreisrund konstruiert, das heißt, die winzigen Öffnungen schnappen sich die Barthaare von allen Seiten und aus allen Richtungen. Wildwuchs-Bärte sind daher die Domäne der Rotationsrasierer, zumal die Klingensätze auch nicht nebeneinander angeordnet sind und keine gerade Fläche formen, sondern ein Dreieck. Ferner kommt kaum noch ein neues Modell ohne einen flexibel gelagerten Scherkopf daher. Das bedeutet, sowohl die einzelnen runden Klingensätze als auch der Scherkopf selbst sind so beweglich gelagert, dass sie sich den Gesichtskonturen möglichst optimal anpassen. Kurzum: Wenn Sie eher ein kantiges Gesicht und einen „Go-Wild-Bart“ haben, sind Sie mit einem Rotationsrasierer richtiger aufgehoben.

Was ist mit den Konturen und wie lassen sich 3-Tage-Bärte züchten?

Wenn Sie Teile Ihres Barts stehen lassen wollen und diese Partien mit sauberen Konturen versehen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Rotationsrasierer mit einem zusätzlichen Trimmer ausgestattet ist. Die runden Klingen lassen keine präzisen Kantenschnitte zu. Diese Trimmer sind im Falle der Rotationsrasierer in der Regel zum Aufstecken. Bei den Folienrasierern dagegen befinden sie sich an der Rückseite des Geräts zum Ausschieben oder Ausklappen.

Mal Kahlschlag, mal 3-Tage-Bart?

Für Rasierer mit 3-Tage-Bart-Funktion kein Problem. Laut Stiftung Warentest züchtet man sich einen 3-Tage-Bart relativ komfortabel mit speziellen Aufsatzköpfen, wie sie etwa Philips in den Series 7000 und 9000 vorlegt. Wir haben weiter recherchiert und praktische Rasierer, Barttrimmer und andere Methoden gefunden, die sich der Idee vom gepflegten Abenteurer-Bart mit 3-Tage-Stoppeln nähern. In unserem Ratgeber verraten wir Ihnen außerdem, welche 3-Tage-Bart-Rasierer im Test gut dastehen.


Leichter ans Ziel gelangen Männer mit längerem Bart, wenn sie das Gestrüpp erst mit dem Trimmer kürzen und für den Rest den Scherkopf einsetzen. – Stiftung Warentest zum Testkapitel 5-Tage-Bart

Testsieger Braun Series 9 Pro 9465cc Mit dem Pro 9465cc aus den Series 9 Pro ist Braun ein hervorragender Wurf gelungen. Im Rasierer-Vergleich der Stiftung Warentest reichte es bei ihm zu Testsieger-Ehren. (Bildquelle: amazon.de)

Toprasierer in beiden Geräteklasssen

Die eingangs gestellt Frage, welches System denn nun das bessere sei, lässt sich kaum neutral beantworten. In beiden Geräteklassen finden sich, wie Tests unter anderem von Stiftung Warentest zeigen, Toprasierer, die ihre Sache sehr gut machen. Die qualitativen Unterschiede unter den Bestplatzierten in Tests sind minimal, und auch die oben genannten unterschiedlichen Zielgruppen werden mittlerweile von beiden Systemen fast gleichermaßen bedient. Folienrasierer setzen nämlich meistens ebenfalls auf flexible Lagerung der Klingensätze sowie, wie schon erwähnt, raffinierte Folien zur Ausrichtung der Barthaare. Nicht zu vergessen die Vibrationen, durch die die Haare in die bestmögliche Ausgangslage für die perforierten Folien geschüttelt werden.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung bleibt Einsteigern in die Elektrorasur also nichts anderes übrig, als beiden Arten von Rasierapparaten einfach mal zu testen. Denn selbst das ehemalige Alleinstellungsmerkmal der rotierenden Herrenrasierer, die geringere Lautstärke, stimmt so nicht mehr. Folienrasierer haben in dieser Hinsicht aufgeholt.
Prüfen Sie beim Kauf, ob der Rasierer gut in der Hand liegt und sein Summen angenehm ist. Achten Sie auf die Ausstattung, ob sich etwa der Trimmer für Ihre Bedürfnisse eignet, ein Langhaarschneider integriert oder eine Nassrasur möglich ist. – Stiftung Warentest

Nassrasierer Elektrische Nassrasur mit Schaum? – Check. Auch auf diese Kunst verstehen sich mittlerweile viele Elektrorasierer. (Bildquelle: philips.de)

Braun oder Philips – welcher Hersteller hat laut Stiftung Warentest die besten Elektrorasierer?

Braun setzt auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer – eine Entscheidung zwischen den beiden Herstellern ist daher in erster Linie eine Frage des Rasursystems. In den Tests der Stiftung Warentest haben die Braun-Modelle seit einigen Jahren die Nase knapp vorn, die entsprechenden Testgeräte von Philips aber sitzen ihnen in Schlagdistanz im Nacken. Bei anderen Fachmagazinen wie z. B. Haus & Garten Test führen stattdessen meist die Philips-Rasierer das Feld an und die Braungeräte reihen sich hinter ihnen ein. Aber auch hier ist zu beobachten, dass die Unterschiede, was die Testnoten betrifft, marginal sind.
Unterm Strich muss daher, wenn Sie den aktuellen Markt an Testberichten zu Elektrorasierern in den Blick nehmen, die Antwort salomonisch ausfallen: Braun und Philips bilden zusammen das führende Doppelgestirn unter den Elektrorasierern und dominieren zudem eindeutig den Markt. Das Rennen um die Krone ist knapp, die Spitzenposition mal mit einer der Series von Braun, kurz darauf wieder mit einer von Philips besetzt. Übrigens: Die Kunden geben den Ergebnissen der Testmagazine oft Recht, was für Sie konkret bedeutet, dass Sie am besten eines der getesteten Top-Modelle der beiden Hersteller wählen sollten, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen.

Blick auf die Besten: Rasierer von Philips und Braun

Hier geht es zu den aktuell besten Herrenrasierern von Philips

Hier geht es zu den aktuell besten Herrenrasierern von Braun

Tipp: Seit einigen Jahren mischt sich auch der japanische Hersteller Panasonic in das Gerangel um die besten Rasierer ein. Anfangs nur ein Geheimtipp für preisbewusste Kunden, hat sich der Marktführer in Asien mittlerweile zu einer respektablen Marktgröße gemausert. Die besten Geräte des Herstellers schaffen es in Tests, sich unter die oberen Ränge und damit zwischen die Modelle von Braun und Philips zu schieben.

Hier geht's zu den aktuell besten Herrenrasierern von Panasonic


Reinigung und Akkulaufzeit – auf was Sie bei einem Herren-Elektrorasierer sonst noch achten sollten

Panasonic ES-LV6Q austauschbarer Akku Der Akku Ihres Rasierers ist so fest verschweißt, dass nicht einmal der Kundendienst ihn wechseln kann? Die Stiftung Warentest wertet das kritisch. Vorbildlich in dieser Hinsicht sind leider nur wenige Rasierer wie der mit „gut“ bewertete Panasonic ES-LV6Q. (Bildquelle: amazon.de)

Kaum ein Elektrorasierer besitzt noch ein Netzkabel; die überwiegende Mehrzahl zieht sich den Strom aus einem Akku. Der Komfort eines solchen Rasierers ist einfach höher. Parallel dazu ist auch die Laufzeit eines Akkus für viele Männer zu einem wichtigen Kaufkriterium aufgestiegen. Die gute Nachricht: Dank moderner Akkutechnologie, insbesondere jener von Lithium-Ionen-Akkus, sind Laufzeiten von bis zu einer Stunde mittlerweile fast zur Norm geworden. Selbst wenn Sie sich täglich rasieren, muss Ihr Rasierer maximal einmal die Woche ans Netz. Brauns Top-Modell der Serie 7 hängt in diesem Punkt sogar alle anderen ab: Der Rasierapparat läuft im Test mit einer Ladung fast drei Stunden. Praktisch für alle, die auf Reisen das Netzteil nicht mitschleppen wollen.

Wie lange hält der Akku durch? Hier finden Sie die derzeit besten Akku-Elektrorasierer sortiert nach Laufzeit

  1. DynaBliss DBS300
    120 min
    DynaBliss DBS300

    Gut

    1,7

  2. Remington PowerAdvanced F9200
    120 min
    Remington PowerAdvanced F9200

    ohne Endnote


Braun Series 7 beste Akku-Leistung bei Stiftung Warentest Von Stiftung Warentest gelernt: Die besten Rasierer haben einen langen Akku-Atem. Der Braun Series 7 7850cc lief mit einer Akkuladung im Test fast drei Stunden. (Bildquelle: amazon.de)

Rasieren, während der Akku lädt?

Die Akku-Rasierer spalten sich jedoch in zwei Gruppen auf – weswegen Vorsicht angebracht ist. Geräte, die ausschließlich mit geladenem Akku funktionstüchtig sind, lassen in der Regel keinen Netzbetrieb zu. Das heißt: Während das Gerät lädt, muss Ihr Bart warten. Der Vorteil dieses Typs liegt darin, dass die Elektrorasierer wasserdicht sind und z. B. auch unter der Dusche zum Einsatz kommen können. Im Gegensatz dazu sind Rasierer mit kombiniertem Akku-/Netzbetrieb nicht zu hundert Prozent wasserdicht. Auf dieses Detail sollten Sie daher vor dem Kauf achten.

Appell in Sachen Nachhaltigkeit: Baut Rasierer mit austauschbaren Akkus!

Mangelhaft für die Umwelt bewertet die Stiftung Warentest Elektrorasierer, deren Akku so fest verschweißt ist, dass nicht einmal der Kundendienst ihn
wechseln kann. Im aktuellen Rasierer-Test betrifft das nahezu alle Modelle. Die übrigen sind Elektroschrott, wenn ihr Akku kaputt geht. Dann funktionieren sie auch mit Kabel nicht mehr. Mit Blick auf den derzeit herrschenden Innovationsdruck in Sachen Nachhaltigkeit hätten die meisten Rasierer demnach einen schweren Stand. Bald wird die Messlatte für gute Rasierer höher liegen. Dort hingehängt haben sie vor allem Pansonic und Braun, deren Kundendienst einen Akku-Tausch-Service anbietet bzw. Ersatzteile sieben Jahre nach Verkaufsende vorrätig hält. Das gilt zumindest für die Testteilnehmer-Modelle ES-LV6Q und ES-LV67 (Panasonic) und Series 9 Pro 9465cc, Series 6 50-B1200s, Series 7 70-S72000cc und Series 3 Proskin 3020s (Braun).

Stiftung Warentest: Nach jeder Rasur säubern

Auch in Sachen Reinigung schließlich hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Alle Modelle im aktuellen Warentest lassen sich leicht per Hand reinigen: ausklopfen, restliche Stoppeln ausbürsten, abspülen – fertig. Oder stellen Sie den Scherkopf einfach in ein Glas warmes Wasser, mit etwas Spülmittel versetzt, und spülen ihn anschließend gut aus. Wer es bequemer haben möchte, kauft ein Gerät mit Reinigungsstation, die den Scherkopf automatisch säubert. Doch diese Waschanlagen spalten die Kundschaft in zwei Lager. Sie machen die Reinigung zum Kinderspiel, sagen die einen. Sie bringen nur unnötige Folgekosten mit sich, die anderen. Denn die Reinigungsflüssigkeit müssen Sie regelmäßig nachkaufen. Doch viele Männer mit sensibler Haut schwören auf diese Stationen, da sie den Scherkopf nicht nur reinigen, sondern auch sterilisieren. Letztendlich hängt die Entscheidung pro oder contra Reinigungsstation von der Bereitschaft ab, den zusätzlichen Obolus zu investieren. Zum Vergleich: Braun verkauft die Reinigungsflüssigkeit ab rund fünf Euro pro Kartusche, Philips kassiert etwa acht Euro. Bis zu drei Monate soll eine Kartusche reichen.
Um zu vermeiden, dass sich kleine Kratzer auf der Haut entzünden, sollten Nutzer den Apparat nach jeder Rasur säubern. So sammeln sich keine Bakterien an. – Stiftung Warentest

Herrenrasierer mit Reinigungsstation – die aktuell besten Modelle

  1. Braun 70-N7200cc
    Braun 70-N7200cc

    Sehr gut

    1,2

  2. Panasonic ES-LV97
    Panasonic ES-LV97

    Sehr gut

    1,3

von Wolfgang Rapp

Fachredakteur im Ressort Haushalt, Haus und Garten – bei Testberichte.de seit 2008.

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