Rotlichtlampen

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Ratgeber zu Rotlichtlampen

Heilsame Lichtwärme

In vielen Haushalten ist der gelegentliche Einsatz einer Infrarotlampe mittlerweile genauso selbstverständlich geworden, wie das Vorhandensein einer Wärmflasche. Wärme kann zur Heilung bestimmter Erkrankungen und zur Linderung von Schmerzen beitragen. Für die Wärmetherapie stehen verschiedene Mittel zur Verfügung, die für den Hausgebrauch geeignet sind. Dazu gehören unter anderem Körnerkissen, Fangopackungen oder Wärmepflaster, aber auch Lampen mit Infrarotlicht. Ganz so leicht wie bei einer Wärmflasche fällt die Entscheidung für das passende Gerät aber nicht.

Infrarotlampen und Flächenstrahler

Dass Infrarotlampen so beliebt sind, liegt sicher nicht nur an der Wirksamkeit ihrer Wärmestrahlung, sondern auch an der einfachen Bedienung. Man steckt einfach den Stecker in die Dose, schaltet - falls vorhanden -, den Schalter ein, und los geht es. Je nachdem, welche Körperregion nach einer Wärmebehandlung verlangt, stellt man die Lampe vor sich auf den Tisch oder einen Hocker. Bei fast allen Lampen lassen sich die Schirme auf den schmerzhaften Punkt ausrichten, indem sie in der Neigung verstellt werden. Viele Infrarotlampen besitzen einen Timer, der das Gerät nach der Behandlungszeit automatisch abschaltet. Einfache Modelle kommen dagegen sogar ohne Schalter aus. Infrarotlampen mit rundem Schirm eignen sich gut für die punktuelle Behandlung von schmerzhaften Körperstellen, aber auch zur Wärmebestrahlung von Ohren oder Nasennebenhöhlen.

Für die großflächige Behandlung stehen Infrarotstrahler mit quadratischem oder rechteckigen Schirm zur Verfügung. Damit lässt sich eine größere Körperfläche gleichmäßig mit Infrarotstrahlen versorgen, was zum Beispiel bei Rückenbeschwerden von Vorteil sein kann. Oftmals lässt sich der Schmerz auch nicht so genau lokalisieren, weil er auf seine Umgebung ausstrahlt. Auch dann könnte die Flächenbehandlung besser sein. Flächenstrahler haben nicht nur einen größeren Schirm, sondern in der Regel auch eine höhere Wattleistung. Je mehr Watt das Gerät mitbringt, desto intensiver ist die Wärmewirkung. Während erschwingliche Infrarotlampen 100 oder 150 Watt aufbringen, können Flächenstrahler für den Hausgebrauch mitunter sogar zwischen 300 und 650 Watt vorweisen. Bei der Anschaffung einer Infrarotlampe sollte man Modelle vorziehen, die ihr Farbspektrum mit Hilfe eines Glaskolbens und nicht einfach durch eine aufgetragene Folie produzieren. Folien können sich mit der Zeit an verschiedenen Stellen lösen.

Die Wirkungsweise

Der Aufbau einer solchen Wärmetherapielampe ist ziemlich unspektakulär. Vor einem Leuchtmittel wie einer Halogenlampe oder Leuchtstoffröhre sorgt ein Glaskolben oder ein Überzug dafür, dass ein breites Spektrum an Infrarotstrahlung abgegeben wird, in der die Infrarot-A-Strahlung überwiegt. Sie hat eine kürzere Wellenlänge als die ebenfalls vorhandenen Infrarot-B- und -C-Strahlen und dringt damit tiefer in die Haut ein, nämlich in die duchbluteten Bereiche. Dadurch erweitern sich die Gefäße, die lokale Durchblutung wird gefördert und schließlich der Heilungsprozess unterstützt. Die Wärmewirkung kann nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch Muskeln und Gelenke entspannen. Anwendungsgebiete sind unter anderem chronische oder akute Gelenk- und Muskelschmerzen oder auch Gelenksteife, Rückenbeschwerden, Verstauchungen, Erkältungserkrankungen und Bronchitis, und sogar Hautbeschwerden. Es gibt bestimmte Erkrankungen, bei denen die Anwendung ausgeschlossen ist. Dazu gehören beispielsweise akute Entzündungen, schwere Herzrkrankungen oder Thrombosen. Wer unsicher ist, ob eine Infrarot-Therapie für ihn infrage kommt, sollte zunächst seinen Arzt fragen.

Autor: Marion D.

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