Merida Mountainbikes

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Ratgeber zu Merida MTBs

Vom Ladenhüter bis ins solide Mittelfeld

MeridaIm Geländesegment hat sich die japanische Marke Merida zu einem auch hierzulande bekannten Fahrradhersteller entwickelt, die Mountainbikes gelten als solide Massenware. Hauptsitz von Merida ist Taiwan, wo nach der Gründung im Jahr 1972 zunächst ausschließlich japanische Mini-Bikes produziert wurden. Schon wenig später eroberte man sich neue Märkte, stellte BMX-Räder und „Speed Bikes“ her, expandierte auf den amerikanischen und europäischen Markt und kooperiert seit dem Jahr 2000 mit dem Fahrradhersteller Centurion. Bedient werden MTB-Gattungen aller Art –  All Mountain, Up- und Downhill, Cross-Country, Freeride, Hardtails und Fullys.

Markenclaim "More Bike" mit frischem Wind

Die Fachpresse umjubelt hier keine Innovationen, sondern hilft einer  verkappten Mittelmaß-Marke auf, die in den Mountainbike-Foren lange Zeit „unter ferner liefen“ einsortiert wurde. Dabei fährt die Marke, heute über 25 Jahre alt, nicht andere Hersteller die Strategie, Kunden mit technologischen Premieren, sondern vor allem mit dem Preis-Leistungsgedanken zu gewinnen. Obwohl die Rahmen noch immer in Taiwan gebaut und teils vormontiert werden und nur die Entmontage in Deutschland erfolgt, hat sich das Bild von Merida-Rädern als Ladenhüter in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Statt ein gemischt-qualitatives Sortiment zu bedienen, fährt sich die Marke in Tests heute meist sehr gute Bewertungen ein. Mit dem noch jungen Markenclaim „More Bike“, einem frischen Markenauftritt und dem international geachteten Ruf, die Qualitätskontrolle ernst zu nehmen, lässt sich Merdia heute etwa im soliden Mittelfeld neben Stevens, Ghost oder Cube einordnen.

Einziger Ausrutscher: Rahmen aus Magnesium

Der Ruf eines „Gemischtwarenhändlers“ ist aber trotz der Top-Räder, die Merida inzwischen mit schöner Regelmäßigkeit im MTB-Segment vorlegt, nicht gänzlich gewichen. Unspektaklär und funktionell sind da Begriffe, mit denen erfahrene Mountainbiker das Sortiment beschreiben. Wohl vor allem der ehrgeizige Ansatz im Jahr 1998, Räder mit Magnesiumrahmen in den Markt zu drücken, trübte ein wenig das Potenzial der Marke, die heute immerhin zu den weltweit größten Rahmenherstellern zählt. Heute prägen Begriffe wie „leicht, steif und agil“ die Testfazits der Fachmagazine, die sich Merida-Räder oft als billigste Kandidaten ins Testfeld holen. Über das One-Twenty XT etwa, ein Aluminiumrad mit „soliden Parts“ und „ausgewogener Geometrie“ (MountainBike 5/2012), urteilte die Fachpresse mit „sehr gut“;  ein weiterer Einserschüler ist das Merida Big.Nine Lite XT, nach Erkenntnissen der Mountainbike (5/2014) ein „tolles Hardtail für Sport und Tour“.

Aushängeschilder und Testsieger

Eines der bekanntesten Zugpferde von Merida ist sicherlich das One-Twenty 3000. Es glänzt als „bis ins Detail durchdachtes Tourenfully ohne echte Schwächen“ (MountainBike 1/2013), und wer einen „ausgewogenen Sportler mit sinnvoller Ausstattung“ (bike 7/2014) sucht, dürfte das Big.Nine Lite XT favorisieren. Doch vor allem mit den Team-Rädern wie Big.Seven CF oder Big.Nine Carbon und einem weiteren Testsiger, der auf den Namen One-Forty 1500 hört, sind die Taiwanesen mitten im Spiel. Den Schwerpunkt bei den Merida-Meriten setzen vor allem die Fullys. Mit dem Aluminiumrad One Forty 3-B etwa komme man "noch gut den Berg hoch" und habe danach "viel Spaß auf schnellen, flüssigen Downhills" (Land der Berge 2/2014), und das One-Sixty 2 schlägt sich auch mit den kleinen 26-Zöllern als eines der rassigsten Enduros und „schluckfreudigem Fahrwerk“, meint die Mountainbike im Mai des Testjahres 2014.

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