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Einschätzung unserer Autoren

Bee Rider

For­mal zu bean­stan­den, Inhaltss­toffe in Ord­nung

Die Herkunft des Bee Rider ist ein Mysterium für sich: Eigentlich ist die aufblasbare Biene in der Produktpalette der englischen Marke Jilong vertreten, doch versteckt sie sich auch hinter der niederländischen Vertriebsmarke van der Meulen. Verwirrung herrscht auch bei der Einordnung als Produkt: Soll man die Biene als Schwimmhilfe oder vielmehr als Spielzeug betrachten? Die Antwort hierauf hat durchaus Konsequenzen, wie der TÜV-Rheinland in einem Spielzeugtest 2013 zeigte.

Schutz vor der Gefahr des unmittelbaren Ertrinkens

Aufblasbares Wasserspielzeug ist zum Spielen gedacht, Schwimmhilfen sollen Kindern beim Schwimmenlernen helfen. Nur Letztgenannte müssen nach EN 13138 gekennzeichnet sein – und nicht etwa nur nach der Spielzeugnorm EN 71. Doch wer sich im Urlaubsmodus befindet und dem Nachwuchs das schnell am Strand gekaufte Schwimmtier nicht verwehren will, greift oft ohne auf entsprechend Zertfizierendes zu achten zum bunten Luftmodell für den Hotelpool. Dabei sind echte Schwimm- und Auftriebshilfen für Kinder anderen und strengeren Sicherheitsstandards unterworfen als aufblasbares Spielzeug. Die einschlägigen Sicherheitsnormen sollen Kinder vor der Gefahr des unmittelbaren Ertrinkens, Eltern wiederum vor gefährlicher Irreführung schützen.

Wasserspielzeug oder Schwimmhilfe?

Es macht sicherlich einen Unterschied, ob Eltern der Auftriebskraft eines Schwimmsitzes, -ringes oder aufblasbaren Schwimmtieres trauen dürfen oder nicht. Und bei schlichten Badespielzeug steht die Frage im Raum, ob sich abreiß- und verschluckbare Kleinteile lösen und die Gesundheit des Kindes gefährden könnten. Beim Bee Rider beanstandeten die TÜV-Prüfer vor allem Kennzeichnungsmängel nach der Spielzeugnorm - das heißt: Der bunte Bienenreiter lässt die nach aktueller EN 71 erforderlichen Warnhinweise auf der Verpackung vermissen. Generell sind fehlende oder fehlerhafte Deklarationen keine verzichtbare Marginalie, denn sie können Eltern eine Sicherheit vorgaukeln, die am Ende nicht besteht.

Keine unerlaubt hohen Mengen verschiedener Schadstoffe

Entwarnung darf indes bei den Inhaltsstoffen gegeben werden. Die chemische Prüfung auf gesetzlich reglementierte Phthalatweichmacher, PAK oder einen zu hohen Cadmium- und Bleigehalt ergab keinerlei Verstöße gegen die gesetzlich zulässigen Grenzwerte der genannten Substanzen. Sehr häufig kommt es bei Schwimmtieren und -hilfen wegen zu hoher Belastungswerte zu Beanstandungen in wichtigen Sicherheits- und Verbrauchertests. Generell gilt: Beim Kauf von Schwimmflügeln, Schwimmsitzen oder anderen Auftriebshilfen sollte auf die EN 13138 geachtet werden. Sie zeigt an, dass das Produkt nach der richtigen Norm geprüft wurde.

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