Storchenmühle Explorer im Test

(Mitwachsender Kindersitz)
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Produktdaten:
Typ: Kin­der­sitz
Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-​III (15 bis 36 kg)
Nur Isofix-Befestigung: Nein
Vorwärtsgerichtet: Ja
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Einschätzung unserer Autoren

Explorer

Kindersitz mit gutem Seitenaufprallschutz

Im Unterschied zu manchen Konkurrenzprodukt, dessen Wechsel zwischen mehreren Fahrzeugen eine größere Operation erfordert, soll sich der Explorer im täglichen Betrieb auffallend gutmütig verhalten. Grund hierfür ist die Tragelast des Storchenmühle-Kindersitzes einerseits, andererseits soll sich die Gurtführung ebenfalls mühelos gestalten.

Idealer Kindersitz für häufigen Fahrzeugwechsel

Dies legen jedenfalls die positiven Kundenbewertungen nahe, dem Storchenmühle-Kindersitz der Normgruppen II und III eine besonders einfache Handhabung bescheinigen. Brauchen kann man ihn daher vor allem für häufiges Wechseln zwischen mehreren Familienfahrzeugen, für häufigen Sitzwechsel unter mehreren Kindern oder als flexiblen Zweitsitz, der sich im Handumdrehen montieren lässt. Besonderes Plus in diesem Zusammenhang ist der praktische Tragegriff am Kopfteil.

Gut angelegter Seitenaufprallschutz

Ambitioniert zeigt sich der Kindersitz aus den Werkhallen von Storchenmühle/Recaro in puncto Sicherheit: Die Kopf- und Seitenwangen wirken groß und weit vorgezogen und ihre Polsterungen dürften Unfallkräfte beim Seitencrash gut absorbieren. Allerdings verzichtet er auf ein Isofix-System, stattdessen wird er nur über den Standard-Dreipunktgurt des Fahrzeugs gesichert. Das ist kein Makel, allerdings muss man auch mit den typischen Haken leben können. Denn sitzt kein Kind im Sitz, muss er dennoch gesichert werden, sonst schleudert er bei einer Vollbremsung möglicherweise wie ein Geschoss durch die Karosserie.

Nichts für lange Strecken

Einziger Wermutstropfen: Der Bezug ist zwar waschbar und weist ein angenehmes Hautgefühl auf, gleichwohl sei er nicht ganz einfach sauber zu halten, wie Kunden berichten. So scheinen etwa Krümel mit dem Sitzbezug auf Dauer eine quasiorganische Verbindung einzugehen, würde man sie nicht sorgsam mit der Bürste entfernen. Im Übrigen aber war das Gros der Kunden mit ihm zufrieden, auch nach Jahren habe er nichts von seiner Schutzfunktion eingebüßt. Allerdings wurde stets betont, dass sein Einsatzgebiet auf längeren Strecken seine Grenze finde – hierfür sei er schlicht nicht entwickelt worden.

Insoweit scheint die Empfehlung klar: Für kurze Fahrten ist der Explorer geradezu ideal, wer indes einen Kindersitz für Urlaubsreisen oder Ausflüge sucht, sollte lieber zu einem der komfortableren, aber meist auch teureren Konkurrenzprodukte greifen. Allerdings sind die Konditionen denkbar gut: Amazon listet ihn derzeit für rund 72 EUR.

Datenblatt zu Storchenmühle Explorer

Allgemeine Informationen
Typ Kindersitzinfo
Körpergewicht & Körpergröße
Gruppe nach Körpergewicht Gruppe II-III (15 bis 36 kg)info
Altersgruppe Kind
Einbau
Nur Isofix-Befestigung fehlt
Sitzrichtung
Vorwärtsgerichtet vorhanden
Anschnallen
Autogurt vorhanden
Verstellbarkeit
Sitz
Mitwachsend vorhanden
Ausstattung
Seitenaufprallschutz vorhanden

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