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Sonnet Xmac Mini Server im Test der Fachmagazine

    • Erschienen: November 2012
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    „befriedigend“ (2,5)

    „Plus: Stabil, sehr gute PCI-Express-Erweiterung.
    Minus: Schwer, hoher Stromverbrauch ausgeschaltet, kein Firewire-Anschluss außen.“

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Einschätzung unserer Autoren

Sonnet X mac Mini Server

Versteck den Mini-Mac

Wenn man Besitzer eines Mac Mini ist und diesen mit speziellen PCI-Express-Karten erweitern möchte, ist man auf das Angebot von Sonnet angewiesen. Der Hersteller bietet mit dem xMac Mini Server eine recht kostspielige (1.365 EUR) Lösung an, die einen Mac Mini aufnehmen und mit zwei PCIe-Steckplätze und Port-Weiterleitungen für USB, HDMI und Ethernet bestücken kann.

Technische Details

Das xMac Server-Gehäuse wird im typischen 19-Zoll-Rackmount-Format angeboten und besitzt eine Höheneinheit. Somit ist eine Unterbringung im Serverschrank problemlos mit den gängigen Haltemechanismen möglich. Der Mac Mini wird in der vorderen rechten Seite befestigt und über einen kleinen Kunststoffbügel eingeschaltet. Beim Blick von oben in den fertig montierten xMac-Server zeigt sich ein chaotisch wirkendes Bild. Der Kernbestandteil wird von den beiden PCI-Express-Steckplätzen gebildet. Diese sind mit einem nach außen geführten Thunderbolt-Kabel mit dem Mac Mini verbunden – damit geht der Anschluss einfach verloren und kann nicht anderweitig genutzt werden. Die Netzwerk-, USB- und HDMI-Anschlüsse werden durch kurze Kabel mit dem rückwärtigen I/O-Panel verbunden und sind weiterhin nutzbar. Der FireWire 800-Anschluss wird dabei einfach unterschlagen. Die beiden PCIe-Steckplätze unterstützen den 2.0-Standard und lassen den Einbau von einer Karte in voller Baulänge und Höhe zu, die mit 16 Lanes arbeiten kann, sowie mit einer halben Baulänge und 8 Lanes. So ließe sich beispielsweise mit einer Zusatzkarte der Mac Mini als Backup-Server nutzen oder man setzt eine Grafikkarte für den Import und Export von Multimediaformaten ein.

Einfach zu laut

Warum Geräte im Serverformat und insbesondere die 19-Zoller einen Höllenlärm machen müssen, ist in der heutigen Zeit unbegreiflich. Es gibt Hochleistungslüfter im 40- und 60 Millimeter-Format, die nahezu unhörbar den gleichen Belüftungseffekt (Noctua A-Serie) erzeugen. Der xMac Mini Server jedoch brüllt mit 50 dB (6 Sone) los und kann nur in einem speziellen Serverraum betrieben werden, wo er mit gleichgesinnten Geräten um die Wette röhren kann.

Unterm Strich

Die Speziallösung aus dem Hause Sonnet zeigt einen hohen Stromverbrauch, ist viel zu laut und unterschlägt den FireWire-Port – dafür ist das Gerät unterm Strich einfach zu teuer.

Weiterführende Informationen zum Thema Sonnet X mac Mini Server können Sie direkt beim Hersteller unter sonnettech.com finden.

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