Somikon Mobiler Dia- und Negativ-Scanner im Test

(Filmscanner)
  • keine Tests
0 Meinungen
Erste Meinung verfassen
Produktdaten:
Typ: Films­can­ner, Nega­tiv-​ / Dia-​Scan­ner
Scan-Bereich: Klein­bild
Mehr Daten zum Produkt

Es liegt leider noch kein Test vor. Wenn Sie sich hier eintragen, informieren wir Sie, sobald ein Test erscheint.

Einschätzung unserer Autoren

Mobiler Dia- und Negativ-Scanner

PC-unabhängig digitalisieren

Der Dia- und Negativ-Scanner von Somikon ist nicht allein deswegen mobil einsetzbar, weil er leicht (380 Gramm) und klein (117 x 146 x 120 Millimeter) ist. Er kann auch den für den Betrieb notwendigen Strom über seinen integrierten Akku beziehen und die Scans auf einer Speicherkarte ablegen – einen PC oder ein Notebook ist daher nicht unbedingt notwendig.

Laut Hersteller reicht eine Akkuladung für rund 360 Scans aus, das heißt, man kann sich zum Beispiel auf dem Balkon einen ganzen Nachmittag damit beschäftigen, Dias (5 x 5 Millimeter) oder Filmstreifen (35 Millimeter) aus dem analogen in den digitalen Zustand zu überführen. Zum Lieferumfang gehören die dafür notwendigen Dia-/Film-Schienen, die die korrekte Justierung der Vorlagen vor der Linse übernehmen.

Denn um eine Linse, genauer: um einen CMOS-Sensor handelt es sich tatsächlich, die bei dem Somikon-Gerät die Digitalisierung übernimmt. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzmodellen, die einen Sensor mit 5 Megapixel Bord haben, bietet er eine Auflösung von 9 MP. Gespeichert werden die Scans auf einer SD-Karte (maximale Kapazität: 32 GB), natürlich lässt sich das Gerät alternativ dazu via USB auch an einem Rechner betreiben – zwingend ist dies jedoch, wie erwähnt, nicht.

Ein mit 2,5 Zoll nicht gerade großzügig ausfallendes Touch-Display erlaubt eine erste Kontrolle des Scanergebnisses, deutlich mehr lässt sich jedoch erkennen, wenn der Scanner über seine TV-Out-Buchse an einen Fernseher angeschlossen wird. Der Scanvorgang selbst – also ohne Berücksichtigung der Bestückung der Schienen – dauert nur einen Augenblick. Beachtet werden sollte ferner, dass der Scanner über keine Funktion zur automatischen Staub- und Kratzerentfernung verfügt, das heißt, alle Scans sollten nachträglich am PC mit einer entsprechenden Software vorsichtshalber nachbearbeitet werden – wodurch sich der Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Fotoscanner wieder erübrigt.

Die derzeit noch unsichere Qualität der Scans lässt es ratsam erscheinen, mit dem Kauf des Gerätes, dass immerhin rund 100 Euro kostet, noch ein bisschen zu warten, bis erste Tests oder Erfahrungsberichte vorliegen. Allerdings ist kaum damit zu rechnen, dass sich die höhere Auflösung tatsächlich auch in einem besseren Scanergebnis niederschlägt. Die 5-MP-Geräte jedenfalls enttäuschen in der Regel und eignen sich kaum für die Herstellung qualitativ hochwertiger Digitalisierungen.

zu Somikon Mobiler Dia- und Negativ-Scanner

  • Somikon 3in1-Stand-Alone-Foto-, Dia- & Negativscanner mit 14-MP-Sensor, Akku

    Somikon 3in1 - Stand - Alone - Foto - , Dia - & Negativscanner mit 14 - MP - Sensor, Akku

Datenblatt zu Somikon Mobiler Dia- und Negativ-Scanner

Abmessungen / B x T x H 117 x 146 x 120 mm
Ausstattung Dia- / Negativ-Durchlichteinheit, LCD-Vorschau-Display
Farbtiefe 24 bit
Scan-Bereich Kleinbild
Schnittstellen USB
Typ Negativ- / Dia-Scanner, Filmscanner

Weiterführende Informationen zum Thema Somikon Mobiler Dia- und Negativscanner können Sie direkt beim Hersteller unter somikon.de finden.

Weitere Tests & Produktwissen