Satechi LockDown Test

(Festplattengehäuse)
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Lock Down USB 3.0
Produktdaten:
  • Externe Schnittstellen: USB 3.0
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Satechi Lock Down USB 3.0

Festplattengehäuse mit Touchscreen-Verschlüsselung

Mit dem LockDown kann eine Festplatte mittels Verschlüsselung gegen Datenklau abgesichert werden, wobei die Eingabe des PIN-Codes über ein OLED-Display mit berührungsempfindlicher Oberfläche erfolgt. Der Datentransfer wiederum läuft über ein USB-3.0-Kabel. Das schicke, an ein Smartphone erinnernde Festplattengehäuse von Satechi kommt allerdings nicht gerade günstig zu stehen.

Die meisten Festplattengehäuse sind zweckdienlich und daher schmucklos, einige von ihnen beschränken sich darauf, den Einbau möglichst einfach zu gestalten, und nur wenige können auch ästhetischen Maßstäben genügen. Zur letzteren Gruppe zählt ab sofort das Festplattengehäuse von Satechi. Auf den ersten Blick ist es leicht mit einem Smartphone zu verwechseln, denn die komplette Frontpartie besteht aus einem hochauflösenden OLED-Bildschirm. Er dient hauptsächlich dazu, ein Tastenfeld zur Verfügung zu stellen, über das der PIN-Code eingegeben werden kann – denn das Festplattengehäuse bietet den sinnvollen Zusatznutzen, die Daten sicher vor fremden Zugriffen zu schützen. Dies geschieht mittels einer 256-bit-Hardware-Verschlüsselung, die gemein hin als äußerst sicher gilt, und der daher auch vertraut werden darf. Außerdem lassen sich über das Display Informationen zur HDD abrufen und Navigationsbefehle für das Menü eingeben.

Zweifelsohne ist das Festplattengehäuse von Satechi ein wunderschönes Stück Technik und äußerst praktisch noch dazu. Es wird sich vermutlich aktuell auf dem Markt kaum eine attraktivere Möglichkeit finden lassen, eine 2,5-Zoll-Festplatte mit einer maximalen Bauhöhe von 9,5 Millimetern einzupacken und gegen Datenklau abzusichern. Doch wie so viele schöne Dinge im Lebens hat auch dieses Gadget leider seinen Preis: In den USA verlangt Satechi 99 Dollar für das Festplattengehäuse (ohne HDD!), berechtigterweise, muss man zugestehen, denn ein OLED-Display ist nicht gerade billig. Kunden, die sich gerne und gezielt mit schönen Dingen umgeben, wird dies nicht weiter stören. Alle anderen hingegen werden jedoch vermutlich abwinken – allerdings nicht wenige davon sicherlich mit knirschenden Zähnen.

Autor: Wolfgang

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